Buchlesung „Unser Friaul“ versammelte Friaul-Freunde beim Roittner im Ofenloch in Salzburg

Die Hauptakteure des Abends: von links: Mag. Heinz Roittner, Hausherr, Dr. Gisela Hopfmüller und Franz Hlavac, die beiden Buchautoren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es dunkelte bereits, Regen hatte eingesetzt, Menschen eilten beschirmt ins Ofenloch in der Salzburger Riedenburg. Es war am Mittwoch, der 19. Oktober 2011. Doch was zog die Menschen trotz des ungastlichen Herbstwetters ins Ofenloch?

Durch’s Reden kommen die Leut‘ z’amm
Also, meinte der Hausherr und Gastgeber, Mag. Heinz Roittner, die Lesung aus dem neuen Buch von Gisela Hopfmüller und Franz Hlavac sei über einen Freund seines Schulfreundes zustande gekommen (oder umgekehrt?). Und weshalb im Ofenloch? Nun, das „Ofenloch“ ist das älteste Gebäude in der Riedenburg. Das historische Gewölbe aus dem typische Stadt Salzburger Baustein, dem Konglomerat, hat Mag. Roittner schon mehrmals für Veranstaltung gerne zur Verfügung gestellt. Einst war es als Eiskeller genutzt, später als Gasthaus, das im Sommer geöffnet hatte und seit 1999 ist Mag. Roittner mit seinem Geschäft in diesen Räumen.

“Unser Friaul“ schildert ein Friaul, das es zu entdecken gilt
Die beiden österreichischen Autoren sind schon „halbe Friulaner“ geworden, sie haben in Varmo in der Nähe der Villa Manin ein Haus erworben. Mit dem Bezug dieses Hauses fanden sich Freunde, die Liebe zum Winzern, die Freude an Entdeckungen und wie Gisela Hopfmüller an diesem Abend anmerkte „einmal Journalist, immer Journalist“, der Autoren Tätigkeit beim ORF schlug sich in Form eines wirklich lesenswertem Buches nieder (meint Peter, der Schreiber, der selbst immer sagt „Friaul sei seine zweite Heimat“).

Frau Hopfmüller las aus den Kapiteln des Hauserwerbs, der geheimnisvollen Quellen in diesem Gebiet, von den Schönheiten der Palazzi – innen und anderen kleinen Kostbarkeiten aus der Region.

ohne die vier links wär's nur die "halbe G'schicht" gewesen: Marco Grassi und seine Frau Tiziana „Gioia“ Buiatti von der „Trattoria da Mario“ in Prepotto nahe Cividale del Friuli und das Winzerehepaar Dottoressa Raffaella Nardini und Dottore Roberto Komjanc von der Weinkellerei Komjanc aus San Floriano del Collio, und... ganz rechts, Ihr Schreiber Peter Krackowizer

Schiopettino, Käse und Plaudereien
„Sind Sie auch ein Freund des Friauls?“ Diese Frage war wohl die meistgestellte des Abends unter den Gästen. Interessiert lauschten sie den Auszügen aus dem Buch, ein Glas des hervorragenden, aber nur im Friaul erhältlichen Schiopettino in Händen und plauderten mit den Autoren und ihren Freunden. Denn Gisela Hopfmüller und Franz Hlavac hatten Freunde aus dem Friaul mitgebracht: Marco Grassi und seine Frau Tiziana „Gioia“ Buiatti von der „Trattoria da Mario“ in Prepotto nahe Cividale del Friuli und das Winzerehepaar Dottoressa Raffaella Nardini und Dottore Roberto Komjanc von der Weinkellerei Komjanc aus San Floriano del Collio, hart an der slowenischen Grenze. In Italien behält die Frau den Mädchennamen und Weinfachleute haben heutzutage schon studiert. Aber allen Vieren ist eines gemeinsam: sie sind überaus sympathische Menschen. Marco Grassi ist ein Spezialist für den seltenen Friauler Wein des Namens Schioppettino – er hat in seiner Trattoria gar eine eigene „Enoteca“, eine Weinhandlung, für diesen Wein. Nebenbei, seine Frau Gioia kocht ausgezeichnet und im Buch „Unser Friaul“ verrät sie einige Rezepte. Die beiden jungen Winzer wiederum sind „alte Bekannte“ – sie sind seit Jahren bei den Italienischen Tagen in Hallein Anfang August vertreten.

Die schönste Zeit im Friaul…
… ist … zumindest der Meinung Ihres Schreibers nach, der Spätherbst. Wenn der junge Wein in den Fässern reift, die Dämmerung früher einsetzt und die Dörfer wieder mehr den Einheimischen gehören, dann rückt man auch im Friaul näher zusammen, bei einem Glas Wein, einem Prosciutto von Signor Valentino Zanin aus Camino al Tagliamento, der besser sein soll als jener aus San Daniele in Friuli und nebenbei hat ein Verwandter Zanins, Franz Zanin, zwei Orgeln im Salzburger Dom erbaut, und man trifft sich bei „Al Mulino“ bei Gino und Renato Del Negro zu einem gemütlichen Essen, zwei alte Bekannte Ihres Schreibers – das ist Friaul und ein wenig von dieser Stimmung konnten die Besucher der Lesung aus „Unser Friaul“ im Ofenloch wohl auch spüren! Mandì Friul! Grüß Gott im Friaul!

Rezension des Buches
Wer sich über das Buch näher informieren möchte, sollte meine Rezension auf meine Reiseliteraturtippseiten besuchen – hier der Link.
Per gli amici parlando Italiano
L’incontro a Salisburgo nel “Ofenloch” degli amici friulani era una delle rare occasioni in cui avere sperimentato “ilsapore di Friuli”, anché perché dei vini portato da Marco Grassi e sua moglie Tiziana „Gioia“ Buiatti della „Trattoria da Mario“ a Prepotto vicino di Cividale del Friuli e di vignaioli Dottoressa Raffaella Nardini e Dottore Roberto Komjanc della Komjanc di San Floriano del Collio!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s