Wohlfühlregion Seelentium strahlt jetzt auch im Salzburger Land

Seelentium, die Ruhe genießen

Seelentium, die Ruhe genießen

Was vor einigen Jahren still und leise in Österreich als oberinnviertler Initiative für Entschleunigung und Naturerlebnis in intakter Umwelt im Urlaub und in der Freizeit begann, hat nach bayrischen Grenzstädten nun mit ihrer wohltuenden Entspannung auch die beiden Salzburger Gemeinde Sankt Georgen bei Salzburg und Lamprechtshausen erreicht.

Drei Länder – ein Vision
Was als engagierte regionale Initiative begann, ist bereits bis Ende 2011 zu einem touristischen Vorzeigeprojekt im Dreiländereck Oberösterreich – Bayern – Salzburg geworden: der Tourismusverein Seelentium. Rechtzeitig zum Landesausstellungsjahr 2012 wurde die ursprüngliche Oberinnviertler Kooperation mit Mattighofen, Lamprechtshausen und St. Georgen bei Salzburg als Mitglieder erweitert.
Der Gast, der vor Jahrzehnten als Sommerfrischler an die Moorseen der Oberinnviertler Seenplatte reiste und hier seinen gesamten Urlaub verbrachte, existiert kaum mehr. Mit den wachsenden Ansprüchen der Menschen sind auch die Anforderungen an die Urlaubsregionen gestiegen. Je vielfältiger und attraktiver sich eine Region präsentiert, desto eher wird sich der Gast zum Bleiben entschließen. Auch die Mobilität ist gestiegen: früher blieb der Urlauber eher an einem Ort, heute erkundet er mit Fahrrädern, E-Bikes, zu Fuß oder auch mit dem Auto die nähere Umgebung seines Urlaubsdomizils. In der Tourismusgemeinde Franking hat man dies bereits 2005 erkannt, als dort Seelentium gegründet wurde. Nur gemeinsam mit den Umlandgemeinden war an einen lebendigen zukünftigen Tourismus zu denken.

    Seeleitensee in der Ferienregion Seelentium: der Blick geht nach Nordwesten, links bereits das Naturschutzgebiet Pfeiferanger im Ibmer Moor

Seeleitensee in der Ferienregion Seelentium: der Blick geht nach Nordwesten, links bereits das Naturschutzgebiet Pfeiferanger im Ibmer Moor

Themen statt Gemeinden
Mit dem Beitritt der drei neuen Gemeinden Ende 2011 rückte bei Seelentium eindeutig der Thementourismus in den Vordergrund, womit man den aktuellen Trends Rechnung trägt. Für Naturfreunde wird der größte Moorkomplex Österreichs vom Weidmoos bis zum Ibmer Moor mit den naturbelassenen Moorseen gemeinsam als Wander- und Erholungsgebiet angeboten, auch die Salzach wird von den geschützten Uferbereichen bei St. Georgen bis zum Salzachdurchbruch in Ach durchgehend beworben. Radwege vernetzen überdies die malerischen bayerischen Städte Tittmoning und Burghausen mit den Naturjuwelen auf der österreichischen Seite der Salzach.

Franz Xaver Gruber, geboren in Hochburg

Franz Xaver Gruber, geboren in Hochburg

Auch das Thema „Stille Nacht“ wird künftig für den Gast intensiver erlebbar sein. Vom Geburtsort des Komponisten Franz Xaver Gruber in Hochburg mit dem „Gruberhäusl“ und dem Franz-Xaver-Gruber-Friedensweg bis hin zu seiner späteren Schule in Arnsdorf, die heute als älteste noch aktive Volksschule Österreichs gilt und überdies das Stille Nacht Museum Arnsdorf beherbergt, werden künftig Reiseangebote die markanten Punkte von „Stille Nacht“ sowohl auf Salzburger als auch auf oberösterreichischem Gebiet verknüpfen.

Das zentrale Interesse im Jahr 2012 gilt natürlich der gemeinsamen bayerisch-oberösterreichischen Landesausstellung, die unter anderem in den Seelentium-Mitgliedsstädten Mattighofen und Burghausen stattfindet. Die Gäste dieser Großveranstaltung sollen das Lebensgefühl der Wohlfühlregion Seelentium spüren und später wieder hierher zurückkehren. Mit Mattighofen und Lamprechtshausen gibt es zwei exzellente Anbindungen an das Schienennetz der ÖBB und der Salzburger Lokalbahn, von denen Anschlüsse an das Radwegenetz der Landesausstellung bestehen.

Übersichtskarte Wohlfühlregion Seelentium

Übersichtskarte Wohlfühlregion Seelentium: für Details klicken zum Vergrößern

Sanfter Tourismus zählt
Zentrales Thema aller Partnergemeinden der Wohlfühlregion Seelentium ist der sanfte Tourismus. Anstelle künstlicher Urlaubswelten führen die 15 Mitgliedsgemeinden ihre Gäste zurück zur Natur, zur gewachsenen Tradition, zur echten Wirtshauskultur mit all den kulinarischen Leckerbissen der Region, aber auch zur bodenständigen Kultur, die hier von der längsten Burg der Welt bis hin zum kleinen Bauernmuseum in allen Facetten zu finden ist. Selbst beim Spaßfaktor geht es in der Wohlfühlregion Seelentium gemütlich zu. Historische Dampfzüge und Nostalgiewaggons bringen die Gäste zu verschiedenen Jahreszeiten aus Salzburg in die Region, Kutschen und Steyr-15-Traktoren der „Traktor-Roas“ übernehmen den Weitertransport. Alte Salzschiffe verkehren auf der Salzach zwischen Tittmoning und Burghausen und beim Bauerngolf, der berühmtesten Sportart der Region, verläuft das Spiel deutlich entspannter als auf einem herkömmlichen Golfplatz. Das Innviertler Bier kann man wahlweise als Bierbad oder als preisgekrönten Edeltropfen aus dem Hause Schnaitl genießen und wer möchte, kann sogar den Führerschein im Gespann fahren erwerben.

Für den Gast sind Gemeinde- und Landesgrenzen gleichgültig,“ weiß Seelentium-Obmann Günter Maislinger, „da geht es einfach ums Wohlfühlen, um das Spüren des Besonderen, das wir bei uns in der Region bewahrt haben. Mit der Einkaufs- und Kulturstadt Mattighofen, der Stille-Nacht-Gemeinde Lamprechtshausen und der Gemeinde St. Georgen mit ihrem Moorbad und dem Weidmoos haben wir unser Freizeitangebot stark vergrößert. Gemeinsam mit Partnern aus drei Ländern eine so erfolgreiche Initiative fortführen zu dürfen, macht mich sehr glücklich.

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