Blaufränkischer, Veltliner, hübsche Winzerinnen – Jubiläumsweinverkostung im Terminal 2 am Salzburg Airport W. A. Mozart

Weinspezialitäten Kremslehner Salzburg  United Vineyards Pfneisl Kleinmutschen

Drei Weinprofis beim Verkosten: v.l. Fritz Kremslehner mit Tochter Bettina von Weinspezialitäten Kremslehner Salzburg Nonntal und Gerhard Pfneisl, United Vineyards Pfneisl Kleinmutschen

Auffällig viele Personen ohne Gepäck konnte man am Mittwochnachmittag, den 14. März 2012, am Salzburger Flughafen beobachten, die in Richtung Terminal 2 strömten. Vor dem Terminal – Menschen mit Weingläsern in Händen.

Ein Jubiläumsjahrgang auf Tour: Der Weinviertel DAC
Die 2012 zum zehnten Mal stattfindende und bereits traditionelle Verkostungs-Tour des Weinviertel DAC durch Österreich und Deutschland machte in Salzburg am Flughafen im Terminal 2 Station und präsentierte den regionaltypischen „Grünen Veltliner“, diesmal zusammen mit einer zweiten DAC-Region, nämlich dem mittelburgenländischen Blaufränkischen DAC. Das Weinviertel war das erste Weinbaugebiet Österreichs, das vor zehn Jahren einen DAC-Wein in Österreich präsentiert und damit die Herkunft des Weines in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gestellt hatte. „Districtus Austriae Controllatus“ (DAC) ist eine Herkunftsbezeichnung für regionaltypische Qualitätsweine aus Österreich.

Bettina und Fritz Kremslehner, Salzburger Weinspezialisten, informierten sich aus erster Hand
Prechtl, Frank, Ernst, Hundsdorfer, Gager, Hofstädter, Edlinger, Pleil, Pfneisl, Respiz Hof Kölbl, Diem – mehr als sechzig Winzer aus dem Weinviertel und dem Mittelburgenland ließen ihren Jahrgang 2011 im Ambiente des Veranstaltungs-Flughafenterminals 2 verkosten. Am „Check In“ der Veranstaltung gab’s ein Verkostglas und die Liste der angebotenen Weine mit der Möglichkeit, seine persönlichen Bemerkungen zu notieren.

Ein Jubiläumsjahrgang auf Tour in Salzburg: Der Weinviertel DAC

Winzerinnen beim Fachsimpeln (und Verkosten) v. l. Angelika Pfneisl (Kleinmutschen), Elisabeth Hundsdorfer (Neckenmarkt) sowie Maria Hofstädter und Elisabeth Ernst, beide aus Deutschkreuz

Unter den zahlreichen Weinkennern (oder jenen, die zumindest vorgaben, solche zu sein) die hübsche junge Sommelière, Bettina Kremslehner, die ihren Vater, den bekannten und renommierten Salzburger Weinhändler Fritz Kremslehner, zur Nebensache werden ließ. Doch dieser nahm’s gelassen und zusammen besuchten sie den Winzer Gerhard Pfneisl aus Kleinmutschen, einer kleinen Weinbaugemeinde im Osten des Mittelburgenlandes, schon nahe an der ungarischen Grenze. Gerhard Pfneisl war schon ein wenig unruhig geworden, weil er seine Frau Angelika eine Zeitlang nicht mehr gesehen hatte. Wie sich aber dann herausstellte, hatte sie sich nur zu einem Plausch – und Verkostung – mit anderen Winzerinnen getroffen. Elisabeth Hundsdorfer aus Neckenmarkt, das etwas weiter im Norden Mittelburgenlands liegt, schon fast bei Sopron sowie Maria Hofstädter und Elisabeth Ernst, beide aus Deutschkreuz, das sich östlich von Neckenmarkt befindet, hatten mit Angelika Pfneisl fachgesimpelt. Die Kremslehner und die Pfneisl verkosteten dann jedenfalls gemeinsam einen DAC Blaufränkischen, Jahrgang 2009, einen milden Wein mit der ihm typischen Aromen nach Kirschen und Brombeeren, feiner Stilistik.

Ein kochender Weinritter aus der Salz- und Keltenstadt Hallein

Jubiläumsweinverkostung im Terminal 2 am Salzburg Airport W. A. Mozart

der umtriebige Wirt aus Überzeugung vom Hohlwegwirt und Vorsitzende des Tourismusverbands Hallein - Bad Dürrnberg, Ernst Kronreif, probiert den Veltliner von Christian Pleil aus Wolkersdorf im Weinviertel

Wo exzellente Weine zur Verkostung angeboten werden ist auch der Wirt aus Überzeugung und Weinritter der Österreichischen Weinbruderschaft, Ernst Kronreif, vom Gasthof Hohlwegwirt aus Hallein zu finden. Ob er sich als Vorsitzender des Tourismusverbandes Hallein – Bad Dürrnberg oder in der Funktion des Gourmetwirts ein persönliches Bild den österreichischen Weinen machen wollte, konnte nicht eindeutig geklärt werden. Jedoch war Kronreif beeindruckt von der hervorragenden Qualität der österreichischen Weine, die auch in seinem Restaurant stets viele Freunde findet. So besuchte er Christian Pleil aus Wolkersdorf im Weinviertel. 22 Hektar Weingartenfläche bewirtschaftet die Familie. Rund 70 Prozent des Weines sind Weißweine, die Rotweine werden teilweise auch im „Barrique“ (Holzfass) ausgebaut. Vater Pleil ist übrigens Präsident des österreichischen Weinbaus.

Ein Rundgang durch die Halle im Terminal 2 war nicht nur ein Streifzug durch die österreichischen Weinregionen, sondern zeigte auf vielen Transparenten und in Bildern auch die landschaftlichen Schönheiten Niederösterreichs und des Burgenlandes. Ein Besuch bei der Jubiläumstour Weinviertel DAC 2012 war also ein Spaziergang für alle Sinne, wenngleich vielleicht bei dem einen oder anderen anschließend der eine oder andere Sinn mehr oder weniger vernebelt gewesen sein mag.

Weitere Bilder von dieser Veranstaltung von mir  in den Bezirksblättern online

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