Campionaria Padua – die Urlaubsregion Tennengau präsentierte sich den Italienern mit Salz und Mozartkugeln

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Campionaria Padova 2012: Peter Krackowizer freute sich über viele Besucher am Ausstellungsstand des Gästeservices Tennengau


„Ah, si! Salisburgo, miniera di Hallein, torrente di Golling – conosciamo!” – ja, ja, sicher, Salzburg, die Salzwelten Hallein und den Gollinger Wasserfall – kennen wir!” Der Tennengau war keine Unbekannte mehr auf der größten oberitalienischen Publikumsmesse in Padua, die alljährlich rund 300.000 Besucher zählt.

Alle Bilder von der Messe auf meiner ⇒ Bilderplattform

Oliven, Gartenmöbel, Automobile, Küchengeräte, Schönheitssalons und – Urlaub im Salzburger Land

Auf dem riesigen Messegelände der Stadt Padua im Veneto fand man so ziemlich alles, was man im Leben brauchen kann (oder auch nicht). Da waren Swimmingpools aufgebaut, Marmorscheiben von sechs Metern Durchmesser aufgestellt, man konnte sich seine Wohnung einrichten, Autos kaufen, sich über neueste Beauty-Trends informieren, Schlemmen und vieles mehr.

In einer Halle konnten sich die Besucher aber auch über Urlaubsmöglichkeiten informieren. Das Land Salzburg ist traditionell seit vielen Jahren auf dieser Besuchermesse, deren Eintritt frei ist, vertreten. Da diese Messe von Samstag, den 12. Mai, bis Sonntag, den 20. Mai 2012 dauerte, wechselten manche Messestände-Betreuungsteams Mitte der Woche. In der ersten Hälfte waren für die Urlaubregion Tennengau Gundi Schaber vom Tourismusverband Bad Vigaun und Peter Krackowizer im Auftrag des Tourismusverbands Hallein – Bad Dürrnberg anwesend.

Gundi Schaber vom Tourismusverband Bad Vigaun

Gundi Schaber vom Tourismusverband Bad Vigaun

Das Kehlsteinhaus in Salzburg?

Ob es im Tennengau schöne Radwege gäbe, die für Familien geeignet wären? Gibt es Skifahrmöglichkeiten? Und für Kinder? Na, zum Beispiel den Cleverix in den Salzwelten. Einkaufen? Wandern? Ob das Kehlsteinhaus (in Bayern) noch zu Salzburg gehöre und wie der kleine See irgendwo außerhalb von Salzburg heißt – es gab auch Fragen, die Anlass zum Schmunzeln gaben. Aber dafür waren ja die Teams an den Messeständen da, um zu informieren.

Schnabelkanne, Adventmärkte und bitte schön, wozu verwendet man Salz?

Ein treuer Fan des Halleiner Keltenmuseums erzählte, dass er diesen Juni schon zum dritten Mal nach Hallein reist, um den Neuzugang – die Schnabelkanne vom Dürrnberg – zu bewundern. „Astro del Ciel“, wie das Lied „Stille Nacht“ auf Italienisch heißt, ist ein weiterer Punkt, weshalb viele Italiener nach Hallein kommen. Schließlich lebte ja der Melodieschreiber Franz-Xaver-Gruber 28 Jahre bis zu seinem Tod in Hallein, woran das „Stille Nacht Museum“ neben der Pfarrkirche erinnert. Und als Liebhaber von Adventmärkten interessierten sich viele Italiener auch für die Weihnachts- und Adventmärkte im alten Forsthaus und in der Alten Saline in Hallein.

Gundi Schaber und Peter Krackowizer punkteten bei den Besuchern mit ihren mitgebrachten Mozartkugeln, die gerne von Jung und Alt mitgenommen wurden als „li conosciamo!“ – „Kennen wir!“. Bei den kleinen Salzproben, die die beiden verteilten, waren die Besucher schon skeptischer: was das sei? Salz! Salz? Ja, Salz! Und wozu verwendet man es? Na zum Würzen von Speisen! Salz zum Essen? Ja, Salz zum Essen! Sie lesen gerade, wie wichtig es war, dass Salzburger Aufklärungsarbeit in Sachen Salz aus Österreich leisten!

Natürlich durften die italienische

Natürlich durften die italienische „Verpflegung“ nicht fehlen!

Lammertal, Skiregion Dachstein West, Zinkenlifte, Gaissau, Bad Vigaun, Bluntautal…

Skifahren, Wandern und Erholen sowie die Nähe zur Stadt Salzburg, um nur drei Schwerpunkte der Gespräche mit vielen wirklich interessierten Italienern zu erwähnen. Gundi Schaber und Peter Krackowizer wurden nicht müde über den Tennengau zu schwärmen und neue Gäste zu werben. Ob es denn nicht viel regnete in Salzburg? Auf diese Frage antworteten die beiden, dass es für die „wenigen“ Regentage ja Hallenbäder geben, zum Beispiel in Golling und Thermalbäder in Bad Vigaun und in Bad Dürrnberg.

Neben dem Gästeservice Tennengau waren auch der Lungau, der Nationalpark Hohe Tauern, die Salzburger Sportwelt, das Gasteiner Tal, Salzkammergut Tourismus, die Stadt Salzburg und die Umgebungsorte von Salzburg am großen Stand des Salzburger Landes vertreten. Die SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft war durch Georg Habsburg vertreten. Kärnten, das Stubai-Tal und Innsbruck „flankierten“ den Salzburger Messestand.

Messealltag

Samstag und Sonntag war die Messe von 10 bis 24 Uhr geöffnet, Montag bis Freitag von 16:30 Uhr bis 24 Uhr. In den Pausen erforschten die Salzburger Messebetreuer die Messepavillons, kosteten sich durch die Schlemmereien, die es in einem eigenen Messepavillon an zahlreichen Ständen sowie im Freien zwischen den Messepavillons gab oder konnten sogar ein paar Mal den Untergang der Sonne zwischen den Pavillons bewundern. Doch jeder war froh, wenn er gegen Mitternacht „nach Hause“ fahren konnte – die meisten wohnten in Montegrotto Terme, von dem man mit dem Zug am Vormittag Padua in 15 Minuten erreichte, in der Nacht mit Pkw oder Sammeltaxi aber doch rund 40 Minuten zurück brauchte (ab 20 Uhr fahren keine Regionalzüge mehr).

meine Kollegen von Ausstellungsständen, links Gundi Schaber, TVB Bad Vigaun, rechts Georg Habsburg, SalzburgerLand Tourismus und andere

meine Kollegen von Ausstellungsständen, links Gundi Schaber, TVB Bad Vigaun, rechts Georg Habsburg, SalzburgerLand Tourismus und andere

Ein bisschen Italien

Auf den Pausen-Streifzügen durch die Pavillons blieb ich beim Stand der Weinkellerei der Familie Scottà aus Solighetto stehen. Solighetto ist ein reizender Ort in den romantischen Hügellandschaft nördlich von Treviso im Veneto, in der der beliebte Prosecco gekeltert wird. In der Umgebung dieses Weindorfes lädt ein Wasserfall mit einer alten Mühle zu einer beschaulichen Rast ein, das romanische Kirchlein San Pietro di Feletto in einem der nächsten Orte zählt zu den besonderen Kostbarkeiten dieser Region. Antonio Scottà erzählte mir von seinem Familienbetrieb, seinen prickelnden und „stillen“ Prosecchi und dem rubinroten Cabernet Franc IGP, den er in seiner Cantina kellert. Er lud mich ein, wenn ich das nächste Mal im Prosecco-Gebiet bin, bei ihm vorbeizuschauen. Das werde ich als „alter Italiener“ natürlich gerne machen!

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Antonio Scottà

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2 Kommentare zu “Campionaria Padua – die Urlaubsregion Tennengau präsentierte sich den Italienern mit Salz und Mozartkugeln

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