Die Wirtsleut‘ der „Pflegerbrücke“ pflegen Schulausbildung: zwei Wirtskinder besuchen Klessheim

Gasthof Pflegerbrücke Salzburg: Christina, Andrea und Matthias Kohlstätter

Segeln unter Sonnensegeln der Zukunft entgegen: Christina, Andrea und Matthias Kohlstätter

Salzburg | Leopoldskroner-Moos | August 2012 | Mutter Andrea Kohlstätter war dort, Tochter Christina (16) ist dort und Sohn Matthias (15) geht dort ab Herbst zur Schule. Die Rede ist von den Salzburger Tourismusschulen in Klessheim, die ich noch unter dem Namen „Höhere Lehranstalten für Fremdenverkehrsberufe“ selbst fünf Jahre besucht hatte.

Durchkommen ist alles
So formuliert Junior Matthias vorsichtig sein Ziel für die fünfjährige Ausbildung für Fremdenverkehr und Gastronomie in Salzburg-Klessheim, die er diesen Herbst in Angriff nehmen will. Matthias will „offen hingegen und sich einmal die Schule anschauen“ und wohl auch später in die Fußstapfen seines Vaters Matthias treten: Wirt vom „Gasthof Die Pflegerbrücke“ in Salzburg werden.

Da hat Tochter Christina noch andere Pläne. Natürlich will auch sie in der Gastronomie bleiben, aber nebenbei Wirtschaft und Jus studieren, wär‘ auch noch so ein Traum von ihr. 2010 besuchte sie die Tourismusschulen in Klessheim anlässlich des „Tags der offenen Tür“ und meinte dann spontan, das sei „ihre“ Schule. Christina gefällt besonders die Möglichkeit, nicht nur Theorie zu pauken, sondern regelmäßig Praxiserfahrungen zu sammeln. Eine dieser Praktika machte sie u.a. bei Starkoch Richard Brunnauer, bekannt vom „Restaurant Riedenburg“, jetzt im „Magazin“.

Gasthof Pflegerbrücke, Salzburg: Christina, Andrea und Matthias Kohlstätter

noch herrscht Ruhe im Gastgarten, es ist an einem frühen Sommervormittag: Christina, Andrea und Matthias Kohlstätter

Kinder wollten von sich aus nach Klessheim
Mutter Andrea erinnert sich an ihre Ausbildung in Klessheim, damals noch in der dreijährigen Gastgewerbefachschule, die heute nicht mehr angeboten wird. Damals war noch Hofrat Mag. Helmut Strondl Direktor und Frau Helga Hanke unterrichtete „Schriftverkehr“, also Schreibmaschinenschreiben. Und Steno, aber daran kann sich Andrea Kohlstätter nicht mehr so genau erinnern, wohl ihr Regionaut (wie schreibt man doch gleich „Nordatlantikstaatenpakt“ in der Eilschrift?). Was Mutter Andrea aber wirklich freut an der Entscheidung ihrer beiden Kinder, die Tourismusschulen zu besuchen, ist der Umstand, dass beide von sich aus den Wunsch geäußert hatten, dorthin zu gehen. Also kein elterlicher Zwang!

Und wo ist Vater Matthias Kohlstätter beim Familienfoto? „Ich bin heut net so g’schickt für ein Foto“ meinte er, schob seine Familie in den Gastgarten und kümmerte sich an der Schank um die Wünsche seiner Gäste.

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