Seit 65 Jahren ein Hotel, seit 10 Jahren das neue Hotel Schloss Mönchstein Salzburg

Österreich | Salzburg | Schon im 17. Jahrhundert urlaubten Professoren der Salzburger Universität im Sommer in einem Schlösschen auf dem Mönchberg in der Stadt Salzburg, genannt „Professorenschlösschen“. Später wohnte hier der Privatbankier Karl Leitner, dem Salzburg das erste elektrische Licht, den ersten Mönchbergaufzug und das Ausflugslokal (später Grand Café Winkler), wo sich heute das Museum der Moderne Mönchsberg befindet, zu verdanken hat. 1948 öffnete Ferdinand Veith das Schloss als Luxushotel. Nach mehreren Besitzerwechseln ließ der in der Schweiz lebende deutsche Unternehmer und Jurist Dr. Hans Peter Wild komplett umbauen und eröffnete das Hotel Schloss Mönchstein am 20. Juli 2003 als neues Fünfsterne-Hotel mit 24 Zimmern. Ende 2010 wurde es dann das erste Fünfsterne-Superieur-Hotel Salzburgs.

Alle Bilder auf meiner Bilder-Plattform unter diesem Link.

10 Jahre wurden mit zehngängigem Menü gefeiert

„Erfolg hat viele Väter“ heißt ein Sprichwort, im Falle der 10-Jahres-Feier im Mönchstein lässt es sich aber recht gut eingrenzen. Directrice Samantha Teufel und der seit Februar 2013 neue „Chef de Cuisine“ Markus Mayr luden zu einem Abendessen mit zehn Gängen bei Piano-Musik, um auf zehn erfolgreiche Jahre zurückzublicken und auf die nächsten zehn erfolgreichen Jahre anzustoßen. Aber noch ein „Geist des Hauses“ war maßgeblich am Gelingen der Feier beteiligt – Maître d’hôtel Wolfgang Holzinger, ein schlagfertiges, wandelndes Lexikon, was vor allem Weine, deren Geschichte und Erzeuger anbelangt.

von links: „Chef de Cuisine“ Markus Mayr, Maître d’hôtel Wolfgang Holzinger und Samantha Teufel, Directrice

von links: „Chef de Cuisine“ Markus Mayr, Maître d’hôtel Wolfgang Holzinger und Samantha Teufel, Directrice

Lachs in Hollerblütenbeize, Bärlauch aus der Antheringer Au und die Hoffnung auf zufriedene Gäste

Der 35-jährige Salzburger Küchenchef war bereits seit 2007 Sous-Chef, was so viel wie Vize-Küchenchef bedeutet, im Hotel Schloss Mönchstein. Zuvor sammelte er Lorbeeren u.a. im Langham Hilton in London, im Arlberg Hospiz, Meinl am Graben sowie im Salzburger Hof in Zell am See, im Pfefferschiff und Riedenburg. Der auf regionale Produkte setzende Kulinarik-Künstler ist stets beim Forschen nach neuen Kreationen, tüftelt an den optimalen Zutaten für Lachs in Hollerblütenbeize, denkt darüber nach, was er alles mit frischem Tannenwipfel-Honig im Mai anstellen kann und war am 10. März 2013 schon in der Antheringer Au gewesen, um frische Bärlauchspitzen zu pflücken.

Aber die größte Herausforderung sieht Markus Mayr darin, immer wieder sein Bestes für die absolute Zufriedenheit seiner Gäste zu geben. Ob ihm das immer gelingt? Er schmunzelt, legt ein paar süße Naschereien den Gästen vor und meint, er denke doch, dass es ihm – bis auf ein paar ganz wenige Ausnahmen (augenzwinker) bisher stets gelungen sei. Was ihm die Gäste dieses Abends wohl alle wieder bestätigten.

Eat & Meet, Dinner and Dance oder einfach einen Kaffee oder Sundowner

Jetzt bin ich nicht gerade ein Freund von Anglizismen in Verbindung mit dem schönen Salzburg, aber „Eat & Meet“ heißt nun einmal die Veranstaltungsserie, die im März in Salzburg stattfindet. Gelegenheit, die im Gault Millau 2011 mit 14 Punkten haubengekrönte Kulinarik im Hotel Schloss Mönchstein kennenzulernen, gibt es im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe am 16. und 26. März 2013.

Für tanzfreudige Kulinarik-Freunde gibt es dieses Jahr wieder mehrmals die Gelegenheit, bei „Dinner & Dance“ die Atmosphäre und Küche des Hauses zu genießen. Wer aber sich dieses Jahr vorgenommen hat, sich beim Essen zurückzuhalten, kann dennoch in das Flair dieses jahrhundertealten Hauses eintauchen – bei einem Kaffee, im Sommer auf der parkseitig gelegenen Terrasse beispielsweise oder aber sich an einem lauen Sommerabend zu einem „Sonnenuntergänger“, einem „Sundowner“, dort mit Freunden treffen.

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