Hotel Schloss Mönchstein, auch bei Salzburger Regen ein romantischer Ort mit Charme

Hotel Schloss Mönchstein Salzburg

Hotel Schloss Mönchstein mit neuem Infinity-Pool, dahinter, eine Etage tiefer, der neue „Mönchstein-Saal“ und rechts ragt die neue Terrasse in den Garten

Der Besitzer des fünf-Sterne-Superior Hotels, Dr. Hans-Peter Wild, hatte nach Ende von Um- und Erweiterungsbauten zu einer Pressekonferenz im Mai 2014 eingeladen. An einem der Regentage, die Salzburg kennt, fand die Pressekonferenz statt. Vielleicht waren es die Augustiner-Eremiten, die im nahen Augustinerkloster in Mülln lebten, die Fürsprache bei Petrus für ein geeignetes Wetter hielten, vielleicht war es das Universum, das dieses Wetter für das Richtige für die offizielle Eröffnung des Hotels nach den Umbauten hielt. Einerlei, das Hotel Schloss Mönchstein entfaltete auch oder gerade bei dem regnerischen Wetter einen, seinen, besonderen Charme.

“Jetzt ist Schluss“ … mit Investitionen
„Mit einem Hotel ein Vermögen verdienen geht nur, wenn man ein großes Vermögen hat“ meinte Dr. Wild auf die Frage, wie sich denn rund 25 Millionen Euro wieder verdienen ließen. Denn rund 10 Millionen kostete den deutschen in der Schweiz lebenden Unternehmer, Juristen und Milliardär (man schätzt sein Vermögen auf rund 1,25 Milliarden Schweizer Franken) der Erwerb des Hotels. Nochmals gut 15 Millionen hatte er nach dem Erwerb bis heute in das Haus an Investitionen gesteckt. Doch sein Ziel war es, das beste Hotel in Salzburg zu werden, den entsprechenden Luxus dafür zu bieten und trotzdem den Charme des Hauses zu erhalten. Das hat er!

Hotel Schloss Mönchstein Salzburg

offizielle Eröffnung (von links): Samantha Teufel, Directrice, Dr. Hans-Peter Wild, Besitzer, Architekt DI Dr. Volkmar Burgstaller und Helga Halbedl, kaufmännische Direktorin

Pool-Einweihung bei 16°C Wassertemperatur
Am 9. September 2013 begannen die Um- und Erweiterungsarbeiten unter Leitung des Architekten DI Dr. Volkmar Burgstaller, der schon den Hangar 7 für Red Bull am Flughafen Salzburg plante. Nachdem er, wie er ausführte, sämtliche, scheinbar auf den Mönchsberg konzentrierten, Denkmal- und Naturschutzauflagen erfüllen konnte, warteten die eigentlichen Schwierigkeiten auf seine Leute und ihn: Der Mönchsberg besteht bekanntlich aus Konglomerat und kaum aus Erde. Somit musste zunächst auf engstem Raum eine Baustelle eingerichtet werden und dann mit erschütterungsarmen Fräsen der Fels gefräst werden, um das bestehende Gebäude nicht zu gefährden: Liftschacht, neuer Veranstaltungssaal „Mönchstein“ und das Infinity-Pool samt ganzjährig benutzbarem Warmsprudelbecken (engl. Whirlpool) waren dabei die größten Herausforderungen. Dass die altehrwürdigen Gemäuer vorsichtig für eine Hochleistungsklimaanlage durchlöchert werden mussten, damit – endlich – auch alle Zimmer klimatisiert werden können, war dann fast schon nur mehr Nebensache.

Am 15. Mai 2014, jedenfalls, erstrahlte das Hotel Schloss Mönchstein in noch neuerem Glanze und die ersten Gäste plantschten im 16° C warmen Wasser des Infinity Pools. Es soll ja auch Kuren mit Kaltwasser geben, wenn man sich an Sebastian Kneipp erinnert.

Hotel Schloss Mönchstein Salzburg Dr. Hans-Peter Wild

Dr. Hans-Peter Wild, Besitzer des Hotels Schloss Mönchstein

Auch Milliardäre sind Menschen mit Herz
Dr. Wild freute sich sichtlich bei der Pressekonferenz, dass er über einige positive Entwicklungen berichten konnte: dass sein Salzburger Team trotz der hohen Investitionen von Beginn an „schwarze Zahlen“ mit dem Hotel schreibt, dass in der ersten Woche nach Wiedereröffnung im Mai 2014 bereits 18 Hochzeiten im Schloss gebucht wurden. Alle aus Deutschland oder Österreich! Dass die Auslastungszahlen in den letzten Jahren stetig anstiegen.

Und dann sprach Dr. Wild von der Herzlichkeit der Menschen, der Menschen, denen er hier in Salzburg begegnet ist. Noch bevor er das Hotel ersteigern wollte, besuchte er das Haus und war beeindruckt von der Freundlichkeit und Herzlichkeit der Mitarbeiter. „Ich komme in der Welt wirklich herum und kann das beurteilen: so wie ich hier empfangen und behandelt wurde, ist erwähnenswert. Nimmt sich doch oft das Hotelpersonal wichtiger als den Gast!“ meinte Dr. Wild und erzählte abschließend noch eine Anekdote, die er vor wenigen Tagen am Salzburger Flughafen erlebt hatte. Nachdem das „Follow-me“-Fahrzeug das Flugzeug, mit dem er nach Salzburg gekommen war, an seine Parkposition begleitet hatte, wartete der Fahrer an der Treppe am Flugzeug, bis Dr. Wild ausstieg. Der Fahrer des Follow-me begrüßte ihn sehr herzlich in Salzburg und antwortete dem verblüfften Dr. Wild auf dessen Frage, woher er ihn denn kenne, dass er einmal mit ihm zu tun und seine freundliche Art nicht vergessen hatte.

Die letzte Journalistenfrage: Was tun Sie derzeit? Dr. Wild „ich bin Pensionist“.

Hotel Schloss Mönchstein

Samantha Teufel, Directrice und Dr. Hans-Peter Wild

“Wir sind der Familie Wild zutiefst dankbar…“
Es waren die scheinbar unwesentlichen Dingen, die diesem Tag, dieser Pressekonferenz und den daran mitwirkenden Menschen so besondere Züge, ja, Herzlichkeit, verliehen. Zwar gab es auch tatsächlich Lebkuchenherzen, doch nach den Worten von Dr. Wild ließ Samantha Teufel, Directrice des Hauses, noch mit bemerkenswerten Worten aufhorchen.

„Wir sind der Familie Wild zutiefst dankbar, dass sie das Hotel Schloss Mönchstein erworben hat. Wir, und hier spreche ich im Namen aller Mitarbeiter, wissen es sehr zu schätzen.“

Es ist nicht selbstverständlich, dass heut-zu-Tage Mitarbeiter eines Unternehmens so offen und positiv über ihren Arbeitgeber reden. Daraus lässt sich schließen, dass das Hotel Schloss Mönchstein nicht nur für dessen Gäste eine Oase der Erholung und Entspannung sein mag, sondern auch die Mitarbeiter es genießen, dort zu arbeiten.

Das bestätigten dann abseits der Pressekonferenz noch Julia Trötzmüller und Rene Nitsch vom Spa-Wellness-Center des Hauses. „Das Schönste für uns“, so meinte Julia Trötzmüller, „ist, wenn Gäste nach Anwendungen mit einem Lächeln im Gesicht uns verlassen“. Auch ihnen macht die Arbeit im Hotel Schloss Mönchstein Spaß, da es eine angenehme Atmosphäre gibt.

Dass die Arbeit der Damen im Hause geschätzt und gesehen wird, wurde noch später deutlich. Es gab beeindruckende Blumensträuße für Samantha Teufel, der Direktorin des Hauses, Helga Halbedl, kaufmännische Direktorin des Hauses und Lezlie Wild, der Gattin von Dr. Wild – sie ist auch für die Innendekoration des Hotel Schloss Mönchstein verantwortlich, die sehr ansprechend wirkt.

Hotel Schloss Mönchstein Salzburg

Dank an die Damen (von links): Herbert Breckner (Firma Lohberger), Samantha Teufel, Markus Mayr , Lezlie Wild, Manfred Huber (GF FA Lohberger) und Helga Halbedl

Nach dem kirchlichen Segen gab es noch geschmackvolle Kostproben der Küche
Nachdem während des Umbaus tatsächlich Tunnelarbeiten vorgenommen wurden, fand am 4. Dezember 2013 eine Barbara-Feier stand, bei der eine Barbara-Statue übernommen wurde. Bei der offiziellen Eröffnung am 27. Mai 2014 segnete Pater Franz Lauterbacher, Pfarrer von Mülln, diese Statue, die anschließend im Mönchstein-Saal aufgestellt wurde. „Geht noch ein gemeinsames ‚Vater Unser‘?“ fragte Pater Franz zum Schluss der Zeremonie. Es ging noch und dann zum Essen!

Hotel Schloss Mönchstein Salzburg

Pater Franz Lauterbacher, Pfarrer von Mülln (rechts) vor der Segnung der Barbara-Statue im Gespräch mit Dr. Hans-Peter Wild

Küchenchef Markus Mayr, der während des Umbaus immer wieder tatkräftig selbst Hand anlegte, um beim Einbau seiner neuen Küche zu helfen, bot den Gästen bei der Eröffnung einen kleinen Einblick in sein Können und kredenzte feine Kleinigkeiten. Wolfgang Holzinger, Maître d’Hôtel, Leiter des Restaurants, sorgte unsichtbar im Hintergrund in seiner und des Haues gewohnt professionellen Art für das Wohl seiner Gäste.

Und wenn Sie jetzt einmal in Salzburg sind, vielleicht sogar am Mönchsberg, dann sollten Sie einen Kaffee oder ein Glas Wein im Hotel Schloss Mönchstein genießen. Vielleicht in der „blauen Stunde“ am frühen Abend, auf der neuen Terrasse, mit Blick auf die Weltkulturerbe-Stadt Salzburg, … und auf das neue Infinitiy Pool.

Alle 100 Bilder vom Tag der Pressekonferenz, der Atmosphäre und den „Kleinigkeiten“ des Hauses auf meiner zenfolio-Bilderplattform.

Details über die Umbauarbeiten gibt es im Salzburgwiki, zusammengefasst in einem eigenen Artikel unter diesem Link.

Mehr über Hotel Schloss Mönchstein im Internet auf der Homepage des Hauses.

Hotel Schloss Mönchstein Salzburg

Julia Trötzmüller und Rene Nitsch vom Spa-Wellness-Center des Hauses

Hotel Schloss Mönchstein, Wolfgang Holzinger, Maître d’Hôtel

Wolfgang Holzinger, Maître d’Hôtel

Hotel Schloss Mönchstein Küchenchef Markus Mayr

Küchenchef Markus Mayr mit einigen seiner kleinen Köstlichkeiten

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