Nationalpark Hohe Tauern: 50 000 Expo-Bäume wurden gepflanzt

50 000 Expo-Bäume wurden gepflanzt: von links. Dr. Johannes Hörl (Vorstandsdirektor Großglockner Hochalpenstraßen AG), Mag. Georg Schöppl (Vorstand Österreichische Bundesforste), Mag. Christian Wörister (Vorsitzender ARGE „Hohe Tauern – Die Nationalparkregion“), Günther Weissenbacher und Dipl.-Ing. Hannes Üblagger (beide Österreichische Bundesforste) [© Pressefoto Neumayr, Quelle GROHAG]

Salzburg | Nationalpark Hohe Tauern | Großglockner Hochalpenstraßen AG, ARGE Nationalpark Hohe Tauern und Österreichische Bundesforste schließen Wiederaufforstung ab.

Es begann 2015 bei der EXPO 2015

Bei einem interaktiven Memory-Spiel auf der EXPO 2015 in Mailand, Italien, konnten Besucher Bäume für ein Wiederaufforstungsprojekt gewinnen. Im Juni 2016 wurden die Arbeiten in der Nationalparkregion Hohe Tauern abgeschlossen: 50 000 Jungbäume wurden gepflanzt und dürfen unter anderem im Krimmler Achental, im Kötschachtal in Bad Gastein sowie im Großarltal rund um Hüttschlag Wurzeln schlagen.

Der klimaneutrale Österreich-Pavillon auf der EXPO 2015 in Mailand gehörte mit seinen über 12 000 Bäumen zu den beliebtesten und meistbesuchten Pavillons. Rund 2,4 Millionen Besucher wurden verzeichnet, viele von ihnen spielten das interaktive Memory-Spiel „breathing.memory“, das von den Partnern Großglockner Hochalpenstraße und der ARGE Nationalpark Hohe Tauern konzipiert wurde. „Alle, die das Spiel erfolgreich gelöst haben, konnten einen Baum gewinnen. Insgesamt kamen 50.000 Bäume zusammen, die die Österreichischen Bundesforste zur Verfügung stellten“, erklärt Dr. Johannes Hörl, Vorstandsdirektor der Großglockner Hochalpenstraßen AG (GROHAG).

Gemäß dem EXPO-Motto „breathe.austria“ werden die Bäume auch in den nächsten Generationen für saubere Luft sorgen, der Atmosphäre schädlichen Kohlenstoff entziehen und lebensnotwendigen Sauerstoff spenden. Aufgeforstet wurde in den Nationalparkregionen Pinzgau und Pongau. Zu den aufgeforsteten Wäldern zählen etwa das Krimmler Achental, das Kötschachtal in Bad Gastein oder das touristische beliebte Großarltal rund um Hüttschlag. Aufgeforstet wurde ausschließlich mit regionstypischen Arten wie Fichte und Sturm resistenter Lärche, aber auch mit anderen alpinen Arten wie Zirbe, Bergahorn oder Tanne. Vielfalt fördert die Biodiversität und erhöht insbesondere in Zeiten des Klimawandels und seinen Folgen die Stabilität der Wälder.

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