36 Kehren, Murmeltiere und viel Landschaft

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Die höchsten Salzburger beim Haus Alpine Naturschau

Die höchsten Salzburger, Ausstellung an der Großglockner Hochalpenstraße, hier Monolith beim Haus Alpine Naturschau: Eine Allee aus den wichtigsten Gesteinen der Hohen Tauern weist den Weg zu einem geteilten Monolithen, der das Wiesbachhorn und seine Flanke in das Zentrum der Betrachtung rückt (Pressefoto Neumayr, Großglockner Hochalpenstraßen AG)

Unsere erste Station ist die Mautstelle Ferleiten auf Salzburger Seite. Dort befindet sich der Wildpark Ferleiten, in dem der Besucher auf etwa 15 Hektar mehr als 200 in den Alpen beheimatete Tiere erlebt. Der Rundgang durch den Park dauert etwa eine Stunde und die Wege sind für Kinderwägen und Rollstühle geeignet. In einem Freizeitpark gleich daneben können sich die Kleinen austoben.

Nationalpark Leben unter Wasser

Nationalpark Leben unter Wasser im Nationalpark Hohe Tauern in Ferleiten bei der Mautstelle der Großglockner Hochalpenstraße (Quelle Salzburg Land Bilddatenbank)

Ebenfalls beim Wildpark befindet sich der Nationalpark-Hohe-Tauern-Pavillon „Leben unter Wasser“. Diese interaktive Nationalpark-Ausstellung mit Kino nimmt den Besucher mit unter die Wasseroberfläche der Bergseen und Gebirgsbäche und zeigt Ungeahntes aus dem Leben von Urforelle und anderen Wasserlebewesen.

Zu Fuß, unmittelbar nach der Mautstelle, führt ein 15minütiger kinderwagen- und rollstuhltauglicher Wanderweg, vorbei an großen Felsen in der Almwiese, zur Jausenstation Oberstattalm (hier ein 360°-Bild der Alm)

Piffkar Großglockner Hochalpenstraße

ehemaliges Straßenwärterhaus „Piffkar“

Dann beginnen wir die Fahrt auf der eigentlichen, mautpflichtigen Großglockner Hochalpenstraße

Nach der Kehre 4 erreichen wir das Piffkar. Hier gibt es einen großen Parkplatz mit Tischen und Bänken sowie den Kinderspielplatz „Goldgräberstätte“. Hier führt ein halbstündiger Naturlehrweg über Lärchenwiesen mit vielen Pflanzen wie Augentrost, Habichtskraut oder Alpensonnenröschen. Im ehemaligen Straßenwärterhaus Piffkar (1 620 m ü. A.) gibt der erste Teil der Ausstellung „die höchsten Salzburger“ einen Überblick über die Entwicklung des Salzburger Alpinismus in zwei Jahrhunderten.

Hexenküche Großglockner Hochalpenstraße

Felsformationen in der „Hexenküche“

Wir fahren weiter, kommen vielleicht an weidenden Kühen vorbei, sehen alte Streckentelefone am Straßenrand, die bei der Eröffnung der Straße, 1935, in Betrieb genommen wurden. Heute jedoch haben sie nur mehr musealen Charakter. Die mystische Gebirgsregion, genannt die Hexenküche, ist mit Felsen übersät, zwischen denen allerlei Hochgebirgspflanzen wachsen.

Auf 2 260 m ü. A. steht das Wilfried-Haslauer-Haus. In diesem Haus zwischen der Edelweißspitze und dem Fuscher Törl am „Oberen Naßfeld“ gelegen, gibt es eine alpine Naturschau. Glitzernde Bergkristalle, Rauchquarze und andere glänzende Gesteine und Mineralien erlebt der Besucher im Erdgeschoß. Dort kann er sich auch auf eine Multivisionsreise in die Arktis begeben. Steigt er höher im Haus hinauf, werden ihm die Vegetationsschichten des Hochgebirges näher erläutert und er begegnet Schneehase, Bergdohle und anderen Tieren. In einem eindrucksvollen Naturfilm erleben die Gäste Murmeltiere im Lauf der vier Jahreszeiten. Im obersten Stockwerk wird das Leben gezeigt, das sich aus klimatischen Gründen „niederduckt“. Wer Hunger oder Durst hat, findet sich im Restaurant im Haslauer-Haus sicher etwas.

Haus Alpine Naturschau

Haus Alpine Naturschau

Vor dem Haus informiert ein Lehrpfad über die verschiedenen Gesteinsarten in den Hohen Tauern und wir sehen den zweiten Teil der Ausstellung „die höchsten Salzburger“ – „Bergriesen“. Beim ‚Haus Alpine Naturschau‘ rückt das Wiesbachhorn als den höchsten Salzburger Berg (zur Gänze auf Salzburger Grund) und seine umliegenden Gipfel der Glocknergruppe in den Fokus.

Serpentinit Haus Alpine Naturschau

Serpentinit, das Gestein, aus dem die Hohen Tauern bestehen, Lehrpfad beim „Haus Alpine Naturschau“

Sommerbergwiese beim „Haus Alpine Naturschau“

Die höchsten Salzburger beim Haus Alpine Naturschau

Die höchsten Salzburger, Ausstellung an der Großglockner Hochalpenstraße, hier Monolith beim Haus Alpine Naturschau: Eine Allee aus den wichtigsten Gesteinen der Hohen Tauern weist den Weg zu einem geteilten Monolithen, der das Wiesbachhorn und seine Flanke in das Zentrum der Betrachtung rückt (Pressefoto Neumayr, Großglockner Hochalpenstraßen AG)

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