Almböden, Glocknerwiese, Wasserfälle und Glockner-Sennerei

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Glocknerwiesen Gletscherstraße Großglockner

Blick über Glocknerwiesen oberhalb der Gletscherstraße zum Großglockner (rechts im Hintergrund) [© Großglockner Hochalpenstraßen AG]

Vom 2 500 m hoch gelegenen Hochtor windet sich nun die Straße, vorbei am Berggasthof Wallack, bis auf 1 859 m ü. A. zum Kreisverkehr Guttal hinunter. Hier führt die Durchgangsstraße, auf der wir bisher gefahren sind, weiter talwärts nach Heiligenblut, wo die Großglockner Hochalpenstraße ihr südliches Ende findet. Wir aber folgen vom Kreisverkehr der acht Kilometer langen Gletscherstraße, an deren Ende sich die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe zu Füßen des höchsten Berges Österreichs, dem Großglockner (3 798 m ü. A.) befindet.

Guttalbach bei Guttal

Auf den Almböden entlang der Großglockner Hochalpenstraße werden alljährlich rund 400 Rinder aufgetrieben und bevölkern zwischen Juli und Mitte September die Bergweiden. Man sieht sie immer wieder entlang der Straße, ja sogar am Sattel zwischen der Edelweißspitze und dem Fuscher Törl beim Rehrl-Haus habe ich schon Weidevieh gesehen. Auch in den kleinen Seitentälern an der Gletscherstraße hört man das Bimmeln der Kuhglocken und nicht selten steht man sich plötzlich von Angesicht zu Angesicht gegenüber.

Die Glocknerwiese beim Rasthaus Schöneck am Anstieg zur Franz-Josefs-Höhe ist wieder ein Pflichtstopp für Familien. Hier beginnen prächtige und blumenreiche Bergmähder, Pockhorner Wiesen genannt. Auf 100 Quadratmeter Wiese finde wir in diesem Gebiet bis zu 140 verschiedene Pflanzenarten, darunter zahlreiche Orchideen. Eine kleine, kindgerechte Naturschau beim Rasthaus Schöneck und eine Lehrwiese führen den Besucher in die Blumenpracht des Hochgebirges ein. Übergroße Schmetterlings-Kunstwerke zieren den Kinderspielplatz zum Thema „Vom Ei zum Schmetterling“. Kinder erleben hier spielerisch, wie das Leben eines Falters entsteht bis sie am Ende den Schmetterlings-Kletterturm erreichen.

Rasthaus Schöneck mit Kinderspielplatz, Pflanzenhaus und -wiese (links)

Wunderwelt Glocknerwiesen

Malerische Wasserfälle rauschen über Felswände und bei den Parkplätzen spürt man oft einen feinen Sprühregen, den sie verteilen. An der Gletscherstraße kommen wir an der Glockner-Sennerei Knapp Kasa der Familie Ebner aus Heiligenblut vorbei. Die Knapp Kasa – Kasa ist der Kärntner Ausdruck für „Alm“ – ist mit 2 120 m ü. H. die höchstgelegene Alm im Kärntner Teil des Nationalparks Hohe Tauern. In der am Hang klebenden Almhütte kann man die Produkte der Käserei und der Brotbackstube kosten.

Einer der Wasserfälle an der Gletscherstraße (Bild Albin Niederstrasser, Großglockner Hochalpenstraßen AG)

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