Pasterzenweg und die höchstgelegenen Automobilausstellung der Welt

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Glocknerhaus Speicher Margaritze

Blick zum Glocknerhaus (links) und das Pasterzenhaus, rechts unten der Speicher Margaritze

Von der Knapp Kasa geht es am Karl-Volkert-Haus vorbei zum Glocknerhaus (2 132 m ü. A.), wo einst die „alte Glocknerhausstraße“ von Heiligenblut kommend endete. Von 1908 bis 1929 war diese mautpflichtige Straße die einzige Straße, die in die Nähe des Pasterzen-Gletschers führte. Heute hat sich die Pasterze schon weit zurückgezogen und ein kleiner See, der Sandersee, fängt das Schmelzwasser auf, bevor er es in den Margaritzenspeicher unterhalb des Glocknerhauses abgibt. Dieser Stausee ist mit einem Druckstollen mit der Kraftwerkskette Kaprun auf Salzburger Seite verbunden. In diese kleine Welt der Seen und Gletscher führt der „Pasterzenweg“.

Pasterzenweg am Abfluss des Sanderssees

Der riesige Parkplatz beim Glocknerhaus dient als Rückstau-Parkplatz, wenn „oben“ auf der Kaiser-Franz-Josef alle Parkplätze belegt wären, was aber so gut wie nicht mehr vorkommt, wohl aber in früheren Zeiten. Von diesem Parkplatz an geht es die letzten Kilometer bergwärts. In der letzten Kehre beim Naßfeld bleiben wir nochmals stehen. Hier führt ein kurzer Weg zum Naßfeld-See (2 234 m ü. A.). Von den Felswänden ergießen sich kleine Wasserfälle, die Felsen bilden eigenartige Formationen, in denen Kinder vielleicht Wesen erkennen können.

Schließlich erreichen wir den Endpunkt Gletscher- und der Großglockner Hochalpenstraße, die auf 2 369 m hoch gelegene Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, benannt nach dem österreichischen Kaiser Franz Joseph I., der 1856 hier herauf bis zum Kaiserstein aufgestiegen war. Seine Frau Elisabeth von Österreich „Sisi“ wartete beim Glocknerhaus auf ihren Gemahl.

Stausee Naßfeld oberhalb des Glocknerhauses

beim Stausee Naßfeld zwischen Kaiser-Franz-Josefs-Höhe und Glocknerhaus, das Sonnenwelleck (3 261 m ü. A.)

Auf dem Nationalparkplatz steht das begehbare Kunstwerk „Wellenberg“ des Salzburger Künstlers Johann Weyringer. Von diesem Platz sehen wir die Gipfelwelt des Großglockners und auf die Pasterze. Am Platz befinden sich das Parkhaus (700 kostenlose Parkplätze) und das Besucherzentrum, in dem mehrere Ausstellungen zu sehen sind, unter anderem die Geschichte des Automobilismus.

Blick über den Nationalparkplatz und das begehbare Kunstwerk „Wellenberg“ hin zur Pasterze und dahinter der Johannisberg; links der Großglockner (© Großglockner Hochalpenstraße)

Von der Franz-Josefs-Höhe für die Gletscherbahn Pasterze – die einzige kostenpflichtige Attraktion entlang der Großglockner Hochalpenstraße – hinunter in Richtung Pasterze. Vom Besucherzentrum aus lädt der Gamsgrubenweg hoch über der Pasterze parallel zu den Gipfeln der Glocknergruppe zu einer Wanderung ein. In den Tunneln am Beginn des Weges wird die Glockner- und Pasterzen-Sage an Hand von in Felsnischen gehauenen Bergmännlein, Riesen, Einäugigen und Augenblicken der Sage dargestellt. Schautafeln erläutern viele Themen der Hochgebirgslandschaft.

Gletscherbahn Pasterze bei der Talstation. Oben die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe (Bild Bernd Graessl, GROHAG)

Gamsgrubenweg, im Inneren des Schauwegs (Bildquelle Großglockner Hochalpenstraßen AG)

Schautafeln entlang des Gamsgrubenwegs informieren die Besucher über Natur und die Berge (Klaus Dapra, Großglockner Hochalpenstraßen AG)

Beim „Kaiserstein“ auf der historischen „Kaiser-Franz-Josefs-Höhe“ (Bild: Andreas Kolarik, GROHAG)

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