Großglockner Hochalpenstraße: Rückkehr des Winters besiegt – die Straße ist ab 3. Mai 2017 offen

Großglockner Hochalpenstraße Durchstich Wallack-Rotations-Schneefräse

Eine Wallack-Rotations-Schneefräse auf letzten Metern, bevor sich die beiden Räum-Teams getroffen haben (Bild Pressefoto Neumayr – GROHAG)

Kärnten | Salzburg | Hohe Tauern | Die Großglockner Hochalpenstraße Schneeräumung 2017 hatte am Montag, den 10. April 2017 bei strahlendem Bergwetter begonnen. Auf der Straße lag so wenig Schnee wie seit 20 Jahren nicht mehr. Unter 2 000 m ü. A. war die Straße so gut wie schneefrei. Gab es in manchen Jahren bis zu zehn Meter hohe Schneewände zu fräsen, so werden es dieses Jahr wahrscheinlich maximal fünf Meter sein.

Der relativ schneearme Winter ließ auf eine unkomplizierte und zügige Schneeräumung auf der Großglockner Hochalpenstraße hoffen: Doch das Hochgebirge zeigte sich ab dem Osterwochenende von seiner grimmigsten Seite. 70 Zentimeter Neuschnee, Schneeverfrachtungen von bis zu fünf Meter und Temperaturen bis minus 14 Grad führten zu massiven Unterbrechungen der Schneeräumung und zu erhöhter Lawinengefahr.

Schneeräumteams vom Süden und vom Norden trafen sich

Die beiden Schneeräumungstrupps konnten dennoch den Zeitplan einhalten: Der Durchstich erfolgte heute, am 2. Mai 2017 und die Großglockner Hochalpenstraße startet ab 3. Mai in die Saison 2017.

Nachdem sich die Räummannschaften von Süden und Norden getroffen hatten: Im Bild v.l. Peter Embacher (Leiter der Schneeräumung), Peter Suntinger (Sicherheitsbeauftragter der Grohag), Grohag Vorstand Dr. Johannes Hörl und Christian Wörister (Geschäftsführer Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern) [Bild Pressefoto Neumayr, GROHAG]

Ich kann mich nicht erinnern, dass es in den letzten zwanzig Jahren zu Beginn der Schneeräumung am 10. April so wenig Schnee gab“, berichtet Peter Embacher von der Großglockner Hochalpenstraße. „Die Rückkehr des Winters hat den Trupps wirklich zu schaffen gemacht: Zweimal zwangen uns Wetterstürze zum Rückzug der Räumgeräte. Zudem machten die Windverfrachtungen laufend Sprengungen im Streckenabschnitt Fuscher Lacke bis zur der Kehre 18 notwendig.“ Die zwei Schneeräumungstrupps mit insgesamt 15 Männern starten von Fusch/Ferleiten im Norden und von Heiligenblut im Süden.

Insgesamt 15 Männer frästen von Heiligenblut im Kärntner Süden und von Ferleiten im Salzburger Norden die 37,7 Kilometer lange Durchzugsstraße. Zum alljährlichen Höhepunkt der Schneeräumungsarbeiten – dem Durchbruch – treffen sich beide Trupps auf Höhe des Hochtors auf Salzburger Seite.

Die Großglockner Hochalpenstraße am 2. Mai 2017 im Bereich Auffahrt Richtung Fuscher Törl auf Salzburger Seite (Bild Pressebild Neumayr – GROHAG)

Sechs Meter hohe Schneewände

Die sechs Meter hohen Schneewände werden auch in diesem Jahr Besucher der Großglockner Hochalpenstraßen begeistern. Der Durchzug von Nord nach Süd, sowie die beiden Stichstraßen zur Edelweißspitze und zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe sind ebenfalls schon befahrbar. Auch alle Ausstellungen und Shops sind ab 3. Mai für die Besucher geöffnet.

Information über die Straße

Homepage www.grossglockner.at
Über die Schneeräumung 2017 mit zahlreichen Bildern im Salzburgwiki

Hintereinander! Zwei Wallack-Rotations-Schneefräsen am Weg zum Hochtor vom Mittertörltunnel kommen (Bild Pressefoto Neumayr – GROHAG)

Die letzten Meter vor dem Zusammentreffen der beiden Räummannschaften (Bild Pressebild Neumayr – GROHAG)

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