Umbrien: Natur, Landschaft, Wandern, Ausflüge, Kulturelles – ein Reiseführer

Umbrien Reiseführer

Das Titelbild zeigt oben den „Piano Grande“ (© JFL Photography – fotolia.com) und unten Perugia die „Piazza IV Novembre“ mit dem „Palazzo Communale“, der die Umbrische Nationalgalerie beherbergt (© Elisa Chiaramonte – fotolia.com)

Italien | Umbrien | Österreich | Salzburg | 1. Juni 2018 | Um­bri­en, das »Grüne Herz Ita­li­ens«, hat in den letz­ten Jah­ren mäch­tig Punk­te ge­sam­melt, ins­be­son­de­re bei In­di­vi­du­al­rei­sen­den. Vi­el­leicht liegt das sogar daran, dass es hier ins­ge­samt be­schei­de­ner und ge­ruh­sa­mer zu­geht als in der we­sent­lich be­rühm­te­ren Nach­bar­re­gi­on To­sca­na mit ihren be­ein­dru­cken­den kunst­his­to­ri­schen Schatz­tru­hen. Ich habe mir den Reiseführer aus dem Michael-Müller-Verlag, 6. Auflage 2016, durchgelesen, dachte dabei gerne an meine Reisen dorthin zurück und plane im Geiste irgendwann wieder eine Reise dorthin zu unternehmen. Bis dahin bleibt mir das Lesen dieses Reiseführers.

Ein brauchbarer Führer mit viel Information und vielen Details

Umbrischer Safran, die Glasbläser von Piegaro, La Scarzuola – die Wollust der Imagination: ja, Umbrien ist mehr als Franz von Assisi! Das Buch ist voll von Kapiteln dieser Art („Benehmensanweisungen der Reisenden“, altes Hinweisschild in der Stadtseilbahn in Orvieto).

So wird im kleinen Ort Magione nahe des Trasimenischen Sees die Burg angepriesen und ich habe da noch einen Tipp: es gibt dort das angeblich auch das kleinste Theater der Welt. Bei den Restauranttipps fand ich beispielsweise bei Orvieto das „La Grotta“, das ich selbst kenne und mir immer einen Besuch wert war. Natürlich fehlt nicht die Geschichte der süßen Küsse aus Perugia, der „Bacio Perugina“. Sehenswerte Bergdörfer wie Gualdo Tadino werden ebenso beschrieben wie die Orte am und die Insel im Trasimenischen See (samt der geschichtlichen „Grauslichkeit“ des Hinterhalts von Hannibal vor über 1300 Jahren, bei dem fast 15.000 Krieger hilflos umkamen).

Kleine Übersichtskarten wie jene rund um den Monte Cucco geben einen guten Überblick über Touren. Von vielen, auch kleineren Städten, bietet der Führer zumindest Pläne der Zentren, in denen Restaurants und Hotels eingezeichnet sind. Manchmal mit netten Tipps wie Übernachten in einem Kloster in Todi. Auch Hinweise, wo man mit Wohnmobils übernachten kann, finden sich in diesem Führer.

Über den Autor Marcus X. Schmid

Ge­bo­ren und auf­ge­wach­sen in der Schweiz, im etwas öden Mit­tel­land zwi­schen Zü­rich und Bern. Der feh­len­de Blick aufs Mat­ter­horn oder in die Son­nen­stu­be Tes­sin hat seine spä­te­re Rei­se­tä­tig­keit er­heb­lich be­güns­tigt. Stu­di­um in Basel, in Er­lan­gen und im da­ma­li­gen West­ber­lin, dort­selbst die aka­de­mi­schen Wei­hen in Ger­ma­nis­tik, Kom­pa­ra­tis­tik und Po­li­to­lo­gie emp­fan­gen. Lebt und ar­bei­tet frei­be­ruf­lich als Autor und Über­set­zer in der fran­zö­sisch­spra­chi­gen Schweiz.

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