Vergessene Paradiese: Entdeckungen, Ausflüge, Abenteuer im Alpen-Adria-Raum (mit kurzem Video)

Vergessen Paradiese, Entdeckungen, Ausflüge, Abenteuer im Alpen-Adria-Raum

Das Titelbild „Vergessene Paradiese“ zeigt eine alte Mühle an der Mirna bei Kotil in Kroatien (© Helmut Weichselbraun, Bildquelle: Styria Verlag).

Österreich | Italien | Slowenien | Kroatien | Das Buch „Vergessene Paradiese“ von Georg Lux und Helmuth Weichselbraun ist ein Reiseführer zu besonderen Plätzen in Kärnten, Friaul-Julisch Venetien, Slowenien und Kroatien – mit vielen überraschenden, diesmal aber vor allem verzaubernden Tipps für Ausflüge. Die beiden Autoren setzen ihr erfolgreiches Konzept ihres ersten BuchesVerfallen & Vergessenauch in diesem Buch wieder sehr gut um. Gut recherchiert berichten sie von vielem Unbekannten in Kärnten (sechs Beiträge), Italien (ein Beitrag aus dem Südtiroler Pustertal, einer aus dem Veneto und fünf aus Friaul-Julisch Venetien), Slowenien (fünf) und in zwei Beiträge aus Kroatien.

Orte „mit Suchtpotenzial“

So erzählen sie ihren Lesern was es mit einer Hoffnungskirche und einem früheren Vorzeigehotel am Weißensee auf sich hat, wie ein Benediktinerkloster trickreich Steuern durch einem Felssturz sparen konnte, dessen Spuren heute in einem Naturparadies in Kärnten zu sehen sind, von romantischen Plätzen im oberen Lavanttal und bei den Quellen der Livenza („mit Suchtpotenzial“, Zitat Autoren), erklären den Zusammenhang zwischen einem Käse, den die beiden in Caorle entdeckten und einer Höhle in der Nähe der Stadt Vittorio Veneto, beschreiben das sehenswerte Vipatal in Slowenien im Grenzgebiet zu Görz, die Salzgärten von Piran, besuchen die „kleinste Stadt der Welt“, wandern zu einer Filmgeisterstadt und vieles mehr.

Für jeden wird „sein Paradies“ dabei sein

Bei jedem Kapitel bieten die Autoren zum Schluss einige geschichtliche und touristische Informationen (Radwege, Restaurants, u. a.) sowie unter dem Titel „Am Rande“ weitere sehenswerte Orte in der Umgebung des beschriebenen Paradieses. Mögen vielleicht auch nicht alle „Paradiese“ für jedermann als Paradiese erscheinen, so waren sie vielleicht früher solche oder eben jetzt in den Augen der beiden Autoren. Aber unter den 21 beschriebenen, vergessenen Paradiesen sind sicherlich für jenen so viele, dass sie entweder eine längere oder mehrere kürzere Reisen zum Besuch „seiner Paradiese“ planen müssen.

Das optisch gut aufgebaute Buch bietet auch zahlreiche aussagekräftige Bilder sowie eine Übersichtskarte mit eingezeichneten Lagepunkten der beschriebenen Orte im vorderen Buchumschlag. Gleich beim Zuklappen der Karte sieht man nach Ländern sortiert alle Ortsnamen mit Seitenzahlangaben. Praktisch. Das handliche Format in französischer Broschur (flexibler Einband) passt gut in wohl jede Reisetasche, um es bei meiner nächsten Reise dabei zu haben. „Meine Paradiese“ habe ich in diesem Buch entdeckt. Orte, die ich als versierte Italienkenner bislang auch nicht besucht habe.

Aus dem Inhalt

›› Glanegg: Der Rosengarten des Einsiedlers
›› Piran: Die verblühten Salzgärten
›› Val Raccolana: Das verzauberte Tal
›› Maltatal: Klare Wasser, blauer Tumpf
›› Lichtengraben: Picknick auf der Schlossteich-Insel
›› Bahnhof Belvedere: Endstation zum Glück
›› Kotli: Im Tal der stillen Mühlen
›› Kranjska Gora: Das versteinerte Mädchen
›› Klagenfurt: Mit der Straßenbahn ins Grüne
›› Hum: Die kleinste Stadt der Welt

Buchdaten

Vergessene Paradiese
Entdeckungen, Ausflüge, Abenteuer im Alpen-Adria-Raum
Georg Lux, Helmuth Weichselbaum
2018 erschienen im Styria Verlag
Französische Broschur
14,5 x 20,5 cm; 192 Seiten
ISBN 978-3-222-13608-5

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