Salzburger Fisch-Visionär produziert den teuersten Vodka der Welt

Walter Grüll (links) schenkt Walter Trausner ein Stamperl Caviar Vodka ein: „Zum Wohl“!
© Mike Vogl, Bildquelle www.vogl-perspektive.at

Salzburg | Grödig | Mauterndorf | 22. November 2019 | Dass Kaviar schon lange nicht nur mehr aus Russland kommt und Vodka nicht nur in Polen und Russland destilliert wird, mag ja bekannt sein. Dass es nun aber österreichischen Kaviar in österreichischem Vodka gibt dürfte wohl eine Weltneuheit sein. Gelungen ist dieses kulinarische Experiment dem Salzburger Fisch-Visionär Walter Grüll in Zusammenarbeit mit dem „Genusswerkstätten“-Tüftler Walter Trausner aus Mauterndorf.

Kaviarpralinen, Kaviarpulver, Laxfurter und mehr

Das Wort Unruhegeist trifft auf Walter Grüll, der in Grödig bei Salzburg ein Fischspezialitäten-Geschäft und Bistro führt, im wahrsten Sinne des Wortes zu. Ständig hält er geistige Ausschau nach Innovationen (und auch hier tatsächlich im Sinne dieses Wortes). Begonnen hatte es beim Fisch-Visionär mit seiner Liebe zu allem, was im Wasser lebt. Doch nur selbstgezüchtete, glückliche Forellen anzubieten war ihm bald zu wenig.

Aufhorchen ließ er erstmals 2002, als er von selbstgezüchteten Stören als erster österreichischer Kaviarproduzent das ‚schwarze Gold‘ anbieten konnte.  Sein Unruhegeist ließ ihn auch die seltenen weißen Albino-Störe züchten, was ihm den weißen Kaviar bescherte. Beides, den schwarzen und den weißen Kaviar bietet er – ein weiteres Ergebnis seines Unruhegeists – in Pulverform an, als Trottarga und Strottarga. Aus einem Kilo weißem Kaviar gewinnt Grüll 20 Dekagramm dehydriertes strottarga bianca (weißes Kaviarpulver). Je nach Kundenwunsch verfeinert er dann das Pulver mit Blattgold und so kann ein Kilo „Gold-Strottarga“ auch gerne einmal bis zu 100 000 Euro kosten. Aber strottarga bianca wird nur auf Kundenbestellung angefertigt und ist im Geschäft nicht vorrätig (ebenso wenig natürlich das Blattgold).

Um auf das Wort „Unruhegeist“ zurückzukommen. Mit dem Grödiger Metzger Stephan Fuchs kreierte er Würste und Leberkäse aus Wels und Lachsforellen, mit dem Lieferinger Fischerwirt Harald Huber erfand er Kaviarpralinen. Es folgten ‚Marlin Chips‘, knusprigen Chips vom Schwertfisch und Störfilet in Olivenöl.

Der Caviar Vodka: Rar. Edel. Besonders. Einzigartig. Limitiert.

Caviar Vodka, hier mit weißem Kaviar vom Albino-Stör
© Mike Vogl, Bildquelle www.vogl-perspektive.at

Vor gut zwei Jahren kam dem Unruhegeist eine neue Idee. Er wollte seinen Kaviar trinkbar machen. Also brauchte es einen Fachmann für Hochprozentiges, den er in Walter Trausner, einem geerdeten Schnapsbrenner aus der Biosphärenregion Lungau mit eigener Manufaktur fand. Die beiden tüftelten dann am Produkt und Geschmack. Anfangs war Letzterer nicht gefällig wie Walter Grüll erzählt.  Aber schließlich gelang den beiden der kulinarische Durchbruch und ein Erlebnismittel der Extraklasse war geboren, der Caviar Vodka.

Eine Komposition, die die Herrlichkeit unserer Natur widerspiegelt. In jeder Flasche des Destillats befinden sich 180 Gramm des edlen Rogens. Im Fall des Caviar Vodka „Albino“ macht es das Destillat – gemessen und bewertet an den Ingredienzien – zum wertvollsten Vodka der Welt, denn dieser beinhaltet mehr als 200 Gramm des seltenen weißen Caviars“, erklärt Grüll stolz.

Bei einem Kilopreis von 15.000 Euro, so hoch wird dieses seltene Lebensmittel gehandelt, ist der Albino-Caviar Vodka beinahe schon ein Schnäppchen. Die limitierte „Albino-Serie“ wird in einer von Mund geblasenen 0,7 Liter Flasche samt Gläsern und exklusiver Holzbox ausgeliefert. Jedes Stück ist somit ein Unikat und wechselt für 3.000 Euro den Besitzer. Wobei die erste Edition „Helena“ mit 100 Flaschen limitiert ist.

Die Ergebnisse des „Unruhegeistes“ Walter Grüll
© Marco Riebler

Diese Weltneuheit gibt es noch in zwei weiteren, günstigeren Ausführungen, nämlich als ‚Caviar Vodka‘„Lachsforelle“ aus rotem Kaviar der Lachsforelle – die Flasche um € 70,– und ‚Caviar Vodka‘ „Stör“ aus dem schwarzen Kaviar des Störs – die Flasche um € 300,–.

Alle Produkte sind seit 18. November 2019 bei Grüll in Grödig erhältlich.

Über Grüll Fischhandel im Internet siehe www.gruell-salzburg.at.
Über Trausners Genusswerkstatt siehe www.genusswerkstatt.com

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.