Crusta Nova, die bayerische Garnele erobert Salzburg

Crusta Nova bayerische Garnelen

Rechts Firmengründer von Crusta Nova Rechtsanwalt Fabian Riedel mit Simon Mendel (Vertrieb)

Bayern | Langenpreising | Salzburg | Grödig | 13. April 2017 | Wenige Kilometer nördlich des Münchner Flughafens in Bayern nahe der Autobahn nach Passau liegt der kleine oberbayrische Ort Langenpreising mit etwas mehr als 2 700 Einwohnern, aber mehreren hunderttausend Garnelen. Bayerisch klingt es dort im Gewerbegebiet dann so: „Crusta Nova – The Urban Fishermen“ – „Good Gamba – die bayerische Garnele“ steht auf einem Firmenschild vor einem modernen Firmengebäude am Rande von grünen Wiesen.

Crusta Nova – was? Weiterlesen

Österreichisch für Anfänger – ein heiteres Lexikon

„Österreichisch für Anfänger“, Titelbild (Quelle amalthea.at)

Österreich | 10. April 2017 | In Österreich verständigt man sich bekannterweise in deutscher Sprache. Doch wir haben da jede Menge andere Worte als in anderen deutschsprachigen Ländern. Bevor ich also ins Narrenkastl schau und meine letzten Netsch sinnlos ausgebe, sitze ich lieber wie der Aff am Schleifstein vor meinem Computer und habe ein paar Zeilen über das Büchlein mit Mostschädl und Nackapatzl geschrieben.

Etwa 250 österreichische „Begriffe“ kurz und unterhaltsam erklärt

Dieses Büchl ist eine „Mischkulanz“ von ein bisserl mehr als nur ein „Lercherlschas“, nichts für „Blitzgneißer“. Ob Ohrwaschelkaktus, Oachkatzlschwoaf oder Gadaladalälla (kannte ich selbst auch nicht) – zahlreiche Begriffe werden kurz erklärt und manche auch illustriert dargestellt (beispielsweise das Påtschenkino). Zum Schluss gibt es einen kleinen Quiz, ob „du bist a Jass“, „Leiwånd“, „Klass“, „Guat“ bist oder „Genier‘ di“.

Ich finde es einerseits als Österreicher unterhaltsam und andererseits eine nette Geschenkidee. Echt, ich bin kein „Schmähtandler“!

Information

Österreichisch für Anfänger
Text: Robert Sedlaczek
Zeichnungen: Martin Czapka
2017 erschienen im Amalthea Signum Verlag Wien
ISBN 978-3-99050-076-7

Spukguide Wien, wie gruselig es er wirklich? Ein Buch.

Titelbild „Spukguide“ (Quelle Uebereuter Verlag Wien)

Wien | 10. April 2017 | Der eine Spuk kommt im Stechschritt daher, im Kunsthistorischen Museum zischt der Geist und ob in der Augustinerkirche das bittere Weinen von Marie Louise oder Marie Antoinette stammt, weiß man nicht. Es soll einen amourösen Geist von Kaiser Franz Joseph geben und vieles mehr wird auf den rund 115 Seiten im Kleinformat (176 x 111 mm) dem Leser geboten.

Journalistisch sachlich geschrieben, aber leider ohne Namensnennung der Zeugen

26 Orte in Wien, an denen es, angeblich, spukt. Angeblich, weil die Ohren- und Augenzeugen zwar der Autorin namentlich bekannt sind, aber anonym bleiben möchten. Was ich nicht ganz verstehe. Denn wenn jemand etwas Unerklärliches wahrgenommen hat, dann kann er es doch erzählen und seinen Namen nennen.

Wie dem auch sei. Jeder Beitrag besteht aus einer Einleitung, wo sich der Spuk ereignete oder noch immer ereignen könnte. Der zweite Absatz beleuchtet die Geschichte des Ortes. Es folgt die „Spukwahrnehmung“ allgemein beschrieben und abschließend ein Zeugenbericht. In einem kleinen Infokasten gibt es Hinweise, ob und wann der Ort zu besichtigen wäre oder wo man weitere Informationen erhält oder nachlesen kann.

Stimmen die Zeugenberichte?

Die Texte sind fachlich sachlich gehalten und nicht theatralisch aufgebauscht. Hasmann ihre Bücher sind von dieser Warte her stets journalistisch einwandfrei. Lediglich bei den – anonymen – Zeugenberichten hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass diese Zeugen es so nicht gesagt haben. Ich meine damit die Ausdrucksweise. Mir kommt vor als hätten manche Zeugen einen oder zwei Sätze wohl gesagt, aber anders und sind im Buch von der Autorin umgeschrieben worden.

Bilder bei den einzelnen Spukorten sollen die Orte zeigen. Meist sind sie aber nicht eindeutig zu erkennen, da sie in einem Blaugrauton und teilweise abgedunkelt gedruckt wurden. Aber das tut dem soliden Grundaufbau des Buches keinen Abbruch – sie lockern einfach die Texte auf.

Bei den Quellenangaben beruft sich die Autorin meist auf eigene Bücher, bei den Literaturtipps gibt es noch weitere Autoren. Abschließend führt sie noch einige Internetlinks für Wien-Touristen an. Eine Übersichtskarte, wo sich die Spukwesen herumtreiben sollen, fehlt allerdings. Meine Hausgeister haben mitgelesen und meinen auch, das Buch ist ganz in Ordnung.

Information

Autorin: Gabriele Hasmann
Titel: Spukguide Wien
Untertitel: Die schaurigsten Plätze der Welt
ISBN: 978-3-8000-7669-7
2017 im Carl Ueberreuter Verlag Wien erschienen

Über die Autorin

Gabriele Hasmann wohnt in Baden bei Wien. Sie ist Journalistin, Autorin, selbstständige Ghostwriterin, Autorenmanagerin (www.wunschtext.at) und erfahrene Spuk-Jägerin. Sie hat bereits zahlreiche Bücher bei Ueberreuter veröffentlicht, zuletzt „Spuk in Wien“ und „Die spukenden Habsburger“.

liebeslängliche Dunkelheiterheit sprudelt aus der Schriftstellerin Gerlinde Weinmüller

Gerlinde Weinmüller

Wenn man Gerlinde Weinmüller bei einer Lesung genau beobachtet, sieht man, wie die Schriftstellerin mit ihren Texten lebt. Ein verschmitztes Lächeln, ein ernster Blick ins Publikum, geschlossene Augen nach dem letzten Wort. Am 8. März 2017 stellte sie ihr neues Buch „liebes.länglich“ mit Gedichten und Prosaminiaturen im Bildungshaus St. Virgil vor. Erschienen in der Edition Tandem Salzburg. Alle Bilder der Lesung unter diesem Link.

„Immer etwas total verdichten Weiterlesen

Hamburg 2017: Neues Magazin, Kreuzfahrt-Highlights und Elbphilharmonie-Schiffstaufe

Magazin „Hamburg erleben 2017“ (© Hamburg Tourismus GmbH)

Neues Hamburg-Magazin erschienen, die Hamburg-Kreuzfahrt-Highlights 2017 und Elbphilharmonie Hamburg tauft die Mein Schiff 6. Die Hansestadt Hamburg unterstreicht ihren Namen als (Hafen)“Tor zur Welt“ in diesem Jahr wieder einmal besonders.

Neues Magazin „Hamburg Erleben“ präsentiert Reise-Inspirationen für 2017

„Hamburg?“ – „Kenn‘ ich!“ – „Sind Sie sicher?“ Mit dieser Frage startet das neue Magazin „Hamburg Erleben“ und gibt auf 106 Seiten auch gleich unzählige Antworten und Anregungen, die Stadt neu zu entdecken. „Durch die Stories, Reportagen und überraschenden Tipps zu besonderen Erlebnisse bieten wir dem Leser Inhalte, die von echten Insidern kommen.“, so Michael Otremba, Geschäftsführer der Hamburg Tourismus GmbH. Weiterlesen