Julius von Payer: Alpinist, Polarfahrer und Maler

Gemälde von Julius Payer “Nie zurück“ (Österreichisch-Ungarische Nordpolexpedition). Hier beschwor der Expeditions-Kommandant Karl Weyprecht seine Männer, zu Fuß nach Süden zu gehen und „nie zurück“ zum Schiff. (Quelle wikipedia)

12. Mai 2021 | Julius von Payer (* 1841; † 1915) wurde als Teilnehmer an der Österreich-Ungarischen Nordpolarexpedition 1872 bis 1874 berühmt. Doch war er auch ein bedeutender Erschließer Südtiroler und Trentiner Gebirgszüge und den überwiegenden Teil seines Lebens erfolgreicher Historienmaler. Der Frankfurter Historiker Frank Berger brachte 2015 anlässlich des 100. Todestages von Payer eine ausgesprochen interessante Biografie als Buch im Tyrolia Verlag Innsbruck heraus. Vor Jahrzehnten las ich das Buch „Nie zurück“ über die Österreich-Ungarische Nordpolarexpedition, an der Payer teilgenommen hatte. Dies war der Grund für mich, das vorliegende Buch zu lesen.

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Frühling bei Mozarts Grab auf dem St. Marxer Friedhof in Wien

Frühling auf dem St. Marxer Friedhof in Wien

Wien | 05. Mai 2021 | Anfang Mai duftet es nach Flieder, zwischen den Grabreihen hat ein Imker seine Bienenstöcke aufgestellt, unter den alten Grabsteinen, die von Büschen umrankt sind, finden sich Gräber von bekannten Persönlichkeiten. Umgeben von einer Schleife der Südosttangente der Stadtautobahn ist der St. Maxer Friedhof eine grüne Oase im Südosten Wiens, der Hauptstadt von Österreich.

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Nationalpark Hohe Tauern – ein Bildband

Das Titelbild des Buches zeigt den Stüdlgrad, der von Süden auf den Gipfel des Großglockners verläuft.

21. April 2021 | Der größte Nationalpark der Alpen feiert 2021 Geburtstag – und das gleich vierfach! 50 Jahre Nationalparkerklärung (1971), 40 Jahre Umsetzung in Kärnten (1981), 30 Jahre Umsetzung in Tirol (1991) und den 20. Jahrestag der Anerkennung durch die internationale Weltnaturschutzorganisation IUCN. Aus diesem Anlass hat der Innsbrucker Verlag Tyrolia einen Bildband mit interessanten Beiträgen zu Persönlichkeiten und Themen im Nationalpark herausgebracht.

Die vielen Gesichter des größten Nationalparks der Alpen

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Das Kanaltal entdecken, erwandern,erleben

Titelbild „Kanaltal. Entdecken – Erwandern – Erleben“. Es zeigt das kristallkarle Wasser der „Laghi di Fusine“ mit dem Mangart (2 677 m ü. A.) in den Julischen Alpen im Hintergrund. Copyright Claudia Lux.

20. April 2021 | Kärnten | Friaul | Getrennt und vereint – das Kanaltal ist zwiegespalten und doch ein Ganzes aus Altösterreich und italienischem Flair. Die Grenzregion spiegelt die Geschichte Europas wie keine Zweite wider – slowenisches, italienisches und Kärntner Brauchtum machen ihren einzigartigen Reiz aus. Die Villacher Journalistin und Bergwanderführerin Claudia Lux bietet in diesem Buch einen persönlichen Streifzug durch das Kanaltal. Ich habe mich auf Entdeckungsreise begeben, lesend im Buch.

Ein sehr interessant geschriebenes und inhaltlich vielfältiges Buch über ein erlebenswertes Tal

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Bordservice einst bei Swissair, Beitrag Nr. 6 aus der Geschichte der Swissair

Mit Thermosflaschen und dem kleinen Cateringkorb unter den Armen lieferten die Stewardessen selbst das Catering an Bord. Hier 1936 Hostessen beim Einstieg in die Douglas DC-2 115-B, HB-ITA in Dübendorf für die Flugstrecke Zürich – Halle – Leipzig – Berlin. Bildquelle ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv Stiftung Luftbild Schweiz

14. April 2021 | In Zeiten, in denen Lufthansa auf europäischen Flügen keine gratis-Essen mehr serviert, ist vielleicht ein Blick in die Vergangenheit ganz interessant: Von der Bordverpflegung aus dem „Zaine“ zum Vorlege-Service in der First-Class eines Jumbos. Bilder vom Bordservice der Swissair. Eine Bildreportage an Hand von Bildern aus den digitalisierten Beständen der ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv Stiftung Luftbild Schweiz.

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„Mit Abstand“ ins Salzburger Freilichtmuseum

Raus in die Natur – rein in die Kultur: Bauerngarten bei der Rainerkeusche (Fotocredit Salzburger Freilichtmuseum).

Salzburg | Großgmain | Neumarkt am Wallersee | 10. April 2021 | „Mit Abstand“ … das beste Museum, lautete der Titel einer Presseaussendung des Salzburger Freilichtmuseum in der Flachgauer Gemeinde Großgmain im Salzburger Land. „Mit Abstand“ hat dieses Erlebnismuseum auch 2021 wieder Ende März aufgesperrt, damit man „raus in die Natur – rein in die Kultur“ kann.

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2021 am Palmsonntag: Letzte Umstellung auf die Sommerzeit?

Michael Neureiter, Historiker und Groß- und Turmuhrmacher, bei der Umstellung der Turmuhr im Torwarthaus bei Schloss Kleßheim (Bildquelle horologium michael neureiter).

Salzburg | Bad Vigaun | Neumarkt am Wallersee | 27. März 2021 | Die Zeitumstellung bei historischen Turmuhrwerken, ewig falsche Sonnenuhren und vor 101 Jahren begann die Demontage der Sommerzeit in Salzburg, berichtet Michael Neureiter, Historiker und Groß- und Turmuhrmacher.

2021 die letzte Sommerzeitumstellung?

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Das Waldviertel – Verschwundenes,Vergessenes, Verlassenes

Das Waldviertel: Unendliche Weiten von Feldern und Wäldern. Hier geht der Blick nach Norden nach Röhrenbach westlich von Horn.

Salzburg | Neumarkt am Wallersee | 24. März 2021 | Buchvorstellung | Das Waldviertel von heute steht für „Natur pur“. Wichtige Industriezweige von einst wie etwa die Glasindustrie haben nur mehr Nostalgiewert. Nahezu verschwunden sind aber auch alte Handwerkstechniken wie Papierschöpfen und Perlmuttdrechseln, Knöpferlnähen und Schwingerlmachen. Aus Eiskellern wurden Museen, aus manchem Milchhaus ein Dorfgemeinschaftshaus, aufgelassen wurden manche Schienenwege. Kenntnisreich und voll Liebe für ihre engere Heimat erzählt Mella Waldstein von der versunkenen Lebenswirklichkeit des Waldviertels, wehmütig-kritisch schildert sie eine Entwicklung, die einherging mit dem Verlust der spezifischen Prägungen dieser faszinierenden Kulturlandschaft.

Verschwundenes Handwerk, vergessene Arbeit, verlassene Orte

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