Österreichisch für Anfänger – ein heiteres Lexikon

„Österreichisch für Anfänger“, Titelbild (Quelle amalthea.at)

Österreich | 10. April 2017 | In Österreich verständigt man sich bekannterweise in deutscher Sprache. Doch wir haben da jede Menge andere Worte als in anderen deutschsprachigen Ländern. Bevor ich also ins Narrenkastl schau und meine letzten Netsch sinnlos ausgebe, sitze ich lieber wie der Aff am Schleifstein vor meinem Computer und habe ein paar Zeilen über das Büchlein mit Mostschädl und Nackapatzl geschrieben.

Etwa 250 österreichische „Begriffe“ kurz und unterhaltsam erklärt

Dieses Büchl ist eine „Mischkulanz“ von ein bisserl mehr als nur ein „Lercherlschas“, nichts für „Blitzgneißer“. Ob Ohrwaschelkaktus, Oachkatzlschwoaf oder Gadaladalälla (kannte ich selbst auch nicht) – zahlreiche Begriffe werden kurz erklärt und manche auch illustriert dargestellt (beispielsweise das Påtschenkino). Zum Schluss gibt es einen kleinen Quiz, ob „du bist a Jass“, „Leiwånd“, „Klass“, „Guat“ bist oder „Genier‘ di“.

Ich finde es einerseits als Österreicher unterhaltsam und andererseits eine nette Geschenkidee. Echt, ich bin kein „Schmähtandler“!

Information

Österreichisch für Anfänger
Text: Robert Sedlaczek
Zeichnungen: Martin Czapka
2017 erschienen im Amalthea Signum Verlag Wien
ISBN 978-3-99050-076-7

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Viva Verdi, ein biografischer Opernführer

 Buchempfehlung:

Buchtitelbild, es zeigt Verdi 1886 im Alter von 73 Jahren, ein Ausschnitt aus einem Gemälde von Giovanni Boldini (Foto: Verlag Amalthea Signum Wien)

„Viva Verdi! – Verdi soll leben!“ Mit diesem Ruf drückten die Italiener ihre Freude über die Musik Verdis aus und ihren Unmut über die österreichischen Besatzer, seinerzeit, im 19. Jahrhundert: die Buchstaben „Verdi“ standen für „Vittorio Emanuele Re d’Ialia“ – „Viva Verdi“ hieß also auch „es lebe Viktor Emanuel, König von Italien“! Zwar war jede politische Äußerung unter den Habsburgern in Italien strengstens verboten, aber ein Gruß an einen Opernkomponisten konnten sie ja wohl doch nicht verbieten!

„Va, pensiero, sull’ali dorate“

2013 feiert Italien den 200. Geburtstag von Guiseppe Fortunato Francesco Verdi. Dr. Georg Titscher, Facharzt und Psychotherapeut beschäftigt sich schon lange mit dem Musiktheater und schreibt analytische Interpretationen von Opern. Weiterlesen