Bistro, mon Amour, Klassiker aus der französischen Küche – eine Buchvorstellung

Bistro, mon Amour Christian Brandstätter Verlag

Buchtitelbild „Bistro, mon Amour“ (Foto: Rita Newmann // Christian Brandstätter Verlag)

„Bistro, mon Amour“ ist ein sehr französisch-authentisches Buch mit Zusatzinfo über Zutaten und Entstehungsgeschichten von Gerichten.

„Beaulieu“, ein „schöner Ort“ und vor allem ein geschmackvoller, in Wien
Schlägt man das Buch auf und schaut es sich zunächst einmal nur durch, fühlt man sich ein Bistro in irgendeiner Stadt in Frankreich versetzt. Doch es handelt sich um das „Beaulieu“ im österreichischen Wien. So authentisch hat Rita Newmann die Atmosphäre dieses Lokals in Bilder eingefangen. Nachdem eingangs auf einigen Seiten das echte französische Bistro treffend erklärt wurde, natürlich mit Bildern aus dem „Beaulieu“, geht es mit den Rezepten los.

Was „Crottin de Chavignol“ ist und sich unter dem Titel „Raubtierfütterung“ verbirgt
Salate, Sandwiches, Vorspeisen, Suppen, Quiches, Buchweizen-Crêpes, Weiterlesen

Dort wo die Fische und die Fröhlichkeit zu Hause sind, bei der Familie Grüll in Grödig

Patrick Grüll Grödig bei Salzburg Fischspezialitäten

Patrick Grüll heißt euch herzlich willkommen, oft mit einem flotten Spruch, und jedenfalls mit viel Wissen

Österreich/Salzburg. In der einen Hand ein Lachsfilet, in der anderen ein Störfilet. Patrick Grüll erklärt gerade einem Kunden die Unterschiede beider Filets und deren Zubereitung, für die er natürlich eine von ihm kreierte Gewürzmischung empfiehlt. Aus dem Bistro hört man Papa Walter Grüll und kurz darauf erscheint er lachend zur Begrüßung. Wir sind in Grödig bei Salzburg bei Grüll Fischspezialitäten, bei Familie Grüll, dort wo die Fische und die Fröhlichkeit zu Hause sind.

Grüll Fischhandel Grödig bei Salzburg

Walter, Alexandra, Uschi und Patrick Grüll – die fröhlichen vier vom Fischgeschäft

Die fröhlichen vier: Uschi, Walter, Patrick und Alexandra
Vor gut 20 Jahren hatte Walter Grüll mit seinem Fischspezialitätenhandel in Grödig begonnen, seit gut zwölf Jahren ist er Österreichs einziger Stör-Kaviar-Produzent aus eigener Produktion und seit gut einem Jahr freut er sich über seine neuen Geschäftsräume. Im Dezember 2012 eröffnete er nach Umbau sein Geschäft ganz neu. Neu war auch das kleine, feine Bistro. Dort gibt es mittags kalte und warme Fischgerichte, dazu ein Glaserl ausgesuchten Wein, herrliche Desserts von Uschi Grüll und einen Schmäh von Junior Patrick im Vorbeigehen. Weiterlesen

Der Fisch-Mann, der den Kaviar österreichisch machte: Walter Grüll

Die Fisch-Familie-Grüll (von links): Walter, Alexandra, Uschi und Patrick (Sommer 2012)

Die Fisch-Familie-Grüll (von links): Walter, Alexandra, Uschi und Patrick (Sommer 2012)

„Komm, ich zeig dir meine neuen amerikanischen Hummer“, Walter Grüll greift vorsichtig ins Wasserbecken und holt fast liebevoll einen riesigen Hummer heraus. Nur kurz, gerade eine Fotolänge, dann lässt er das Tier wieder behutsam ins Wasser. Der Umgang mit den Lebewesen im Wasser erfolgt mit Respekt.

Vom Schreibtischhengst zum Kaviarproduzenten

Schon als kleiner Bub züchtete Walter Grüll Fische im Keller seines Elternhauses in Salzburg-Parsch. Nach der Matura begann er dann im Herbst 1981 so richtig mit der Fischzucht neben seinem Job beim Land Salzburg. Damals verkaufte nur ab Fischbecken und an die Gastronomie. 1992 hing er endgültig seinen Bürojob an den Nagel und eröffnete mit einem Kompagnon sein Fischgeschäft in Grödig südlich der Stadt Salzburg. „Zum Fischer“ („Al Pescatore“) nannte er es damals und es wurde schnell über die Grenze der kleinen Marktgemeinde im südlichen Flachgau hinaus bekannt.

1993-2013: 20 Jahre Walter Grüll Fischspezialitäten in Grödig bei Salzburg

1993-2013: 20 Jahre Walter Grüll Fischspezialitäten in Grödig bei Salzburg, da freut sich der Meister still, aber doch! Hier in seinem neuen Bistro

Still und leise begann Walter Grüll an zwei Projekten zu arbeiten, die bald für Schlagzeilen in ganz Österreich und darüber hinaus sorgten. Grüll gelang die Zucht von Stören und seit 2002 bietet er  echten Stör-Kaviar an, den einzigen Österreichs! Grüll zählt seither zu den nur zwölf Züchtern von Stören weltweit. Er züchtet zehn verschiedene herkömmliche Arten. Das war die Sensation Nummer eins. Doch sein wirklich großer Wurf ist die Züchtung von zwei weißen Störarten, von Albino-Stören, von denen weltweit nur acht Kilo Kaviar geerntet werden können! Wie viel davon aus Grülls Zucht stammt, darüber hüllt sich der Züchter schmunzelnd in Schweigen.

[zu meinem Beitrag im den österreichischen Bezirksblätten online mit allen Bildern]:

„Reproduktiven Zuchthilfe“ am anderen Ende der Welt
Die Fisch-Familie Grüll
Uschis Rhabarber-Weincreme-Torte
Das „gewisse Extra“ – Patrick’s Fischzubereitungstipps