Salzburger Brauch, ein Buch mit 120 Bräuchen und 580 Bildern

Titelbild Salzburger Brauch: Schnabelpercht (Jung Alpenland), Heiliges Grab (Reinhard Kriechbaum), goldene Maske (Tourismusverband Goldegg), Kaiser Karl (Gemeinde Thomatal)

Titelbild Salzburger Brauch: Schnabelpercht (Jung Alpenland), Heiliges Grab (Reinhard Kriechbaum), goldene Maske (Tourismusverband Goldegg), Kaiser Karl (Gemeinde Thomatal)

Österreich | Salzburg | Von Krampussen und anderen dunklen Gestalten, von Schön- und Schiachperchten oder von Lichtgestalten wie den Glöcklern. Von Segensbräuchen und religiösen Festen im Kirchenjahr oder den Heischebräuchen armer Leute. Davon und noch unzählige anderen gelebten Bräuchen erzählen Erika Scherer und Reinhard Kriechbaum in diesem Buch. Es ist ein Buch über die Kultur und Tradition in Stadt und Land Salzburg.

Sehr gutes Bildmaterial, gute Texte und viele weniger bekannte Bräuche

1,8 Kilogramm schwer, drei Zentimeter dick, 22 x 28,5 cm groß und mit farbigem Harteinband liegt dieses Buch nicht nur angenehm in den Händen, sondern bietet auf 344 Seiten mehr als 120 Salzburger Bräuche mit 580 Bilder. Weiterlesen

Verschwundene Bräuche, das Buch der untergegangenen Rituale

Verschwundene Bräuche

Das Titelbild „Verschwundene Bräuche“ zeigt burgenländische Mädchen nach der Erstkommunion (Bildquelle Verlag Christian Brandstätter Wien)

Ein Buch, in dem auch noch lebende Bräuche beschrieben werden!

Ein ungerechter Deutschprofessor würde doch glatt dem Buch einen Fünfer geben, weil „Thema verfehlt“: „Verschwundene Bräuche“, „untergegangene Rituale“ … und was ist dann das Karfreitagratschen, beispielsweise alljährlich im Salzburger Thalgau? Oder  der Metzgersprung, beispielsweise alljährlich im Hof der Salzburger Erzabtei St. Peter? Oder Erntedank, der Haussegen C+M+B, Osterfeuer, Maibaum und und und?

Die Autoren

Dr. phil. Helga Maria Wolf wurde 1951 in Wien geboren. Nach dem Studium der Europäischen Ethnologie beschäftigte sie sich in zahlreichen Publikationen, Fernseh- und Radiosendungen mit der Geschichte und Kultur ihrer Heimatstadt. Als Herausgeberin des digitalen Wissensnetzes „Austria-Forum“ gestaltet sie u.a. „Alltag – Brauch – Cultur. ABC zur Volkskunde Österreichs“. 2013 wurde der Autorin der Kulturpreis des Landes Niederösterreich verliehen.

Sepp Forcher arbeitete ab 1976 beim Österreichischen Rundfunk. Er wurde durch seine Volkskultursendungen zum Publikumsliebling. Seit 1986 ist er Moderator der Fernsehsendung „Klingendes Österreich“, worin er die musikalische Tradition und landschaftliche Schönheit österreichischer und grenznaher Gegenden unverkitscht vorführt. 1999 wurde Sepp Forcher der René-Marcic-Preis für publizistische Leistungen verliehen. 1993 gewann er eine Goldene Romy. Weiterlesen

Buchtipp: Scheller, Schleicher, Maibaumkraxler – Bräuche in Österreich

Scheller, Schleicher, Maibaumkraxler - Bräuche aus Österreich

Ebenseer Fetzenzug - am Rosenmontag unterwegs

Bräuche in Österreich: Fasching, Ostern, Frühling – ein Buch, unterhaltsam, informativ und fundiert recherchiert mit vielen interessanten Details

Vom Franzosen-Verscheuchen im Lungau
Giggeler und Bajatzl – Blochziehen in Tirol, vom Metzgersprung und Faschingseingraben, vom Trauerzug mit den leeren Geldbörsen, über den Valentinstag, der mit dem hl. Valentin nichts zu tun hat, von erstaunlich vielen Dorfgemeinschaften, die Passionsspiele abhalten, vom Franzosen-Verscheuchen im Lungau im Salzburger Land, dem Milchkannen-Donnern im Südburgenland und in Kärnten, von Prangstangen, Jungfrauenaufwecken und dem immateriellen UNESCO-Kulturerbe des Böllerschießens (!), von Sauhaxenopfer und Viehumtragen, von einem Krawattentag (?) und vom Verbrennen des Sunnawendhansls in Oberndorf bei Salzburg – eigentlich müsste ich alle Titel hier anführen und kurz erklären, denn das Buch ist eine wahre Schatzgrube an ganz alten, alten, weniger alten und neuen Bräuchen aus ganz Österreich. Alleine von der Passionszeit und den einzelnen Tagen zwischen Palmsonntag und Ostermontag werden 37 Bräuche geschildert. [weiterlesen]