Nepal – Menschen und Landschaften am Great Himalaya Trail

Titelbild des Buches: Oben Blick auf Patrasi und Kanjiroba Himal; darunter alte Lhomi-Frau mit typischen Kopfschmuck (© Dieter Höss – Tyrolia Verlag)

23. Oktober 2017 | Schon die Bilder der Buchankündigung waren für mich derart eindrucksvoll, dass ich dieses Buch haben wollte. Auch weil meine ersten Erfahrungen im Reisebüro mit Fern- und Expeditionsreisen Anfang der 1980er Jahre Nepal- und Tibet-Reisen waren und mein damaliger Chef, Dr. Martin Uitz, ein Himalaya-Experte war. So verfolgte ich seither die Entwicklungen in dem Teil der Erde. Dieser Bildband ist gelinde geschrieben ein Prachtband mit Texten auf hohem Niveau!

Great Himalaya Trail

Das Projekt Great Himalaya Trail (GHT) wurde vor etwa 15 Jahren ins Leben gerufen, um die bekannten Hauptwanderrouten Nepals miteinander zu verbinden und so auch entlegenere, bisher wenig besuchte Regionen an einer bescheidenen wirtschaftlichen Entwicklung teilhaben zu lassen. Insgesamt ist dieses Wegenetz etwa 1 600 Kilometer lang und führt entlang der höchsten Berge des Himalaya. Dabei gibt es jedoch keinen festgeschriebenen Wegverlauf, sondern vielerlei Möglichkeiten, bestehende Routen und Übergänge individuell zu kombinieren.

Ein Prachtbildband mit Texten auf hohem Niveau Weiterlesen

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Rund um die Wachau – eine Buchbesprechung

Marillen

Das Buch „Rund um die Wachau, Entdeckungen beiderseits der Donau“ von Gisela Hopfmüller und Franz Hlavac mit frischen Marillen.

Österreich | Niederösterreich | Wachau | 7. August 2017 | Es ist mit der Wachau wie mit Venedig: Jeder glaubt, diese einzigartige Landschaft an der Donau zu kennen – und übersieht Verborgenes abseits bekannter Pfade. Gisela Hopfmüller und Franz Hlavac haben beides – bekannte Ziele entlang der Donau und die Kultur- und Naturschätze der Landschaft dahinter, erforscht. Wie in ihren bisherigen Friaul-Büchern verraten die Autoren wieder ihre liebsten Rezepte, Restaurants und Winzer beiderseits der Donau. Ich habe das Buch gelesen.

Sehr informativ, manch Unbekanntes, aber Sehenswertes ist dabei, aber manche Bilder sind düster

Die beiden Autoren, die eine Kunsthistorikerin, der andere Historiker und beide Journalisten, sind mir wohlbekannte Autoren von Friaul-Büchern. Diesmal machen sie Ausflüge und Besuche in und um die Wachau herum. Weiterlesen

„300 Jahre Maria Theresia: Strategin – Mutter – Reformerin“ über die Ausstellung und den Ausstellungskatalog

Maria Theresia 1717 – 1780 Strategin, Mutter, Reformerin

Maria Theresia im pelzverbrämten Kleid. Pastell auf Pergament von Jean-Ètienne Liotrad, 1743 (© Alexander Eugen Koller 2017, Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H.)

Österreich | Wien | Mai 2017 |  Vom 15. März bis 29. November 2017 zeigt eine Sonderausstellung an vier Standorten in Wien und Umgebung ein umfassendes Portrait von Königin Maria Theresia, ihres Lebens, ihres Wirkens und  ihrer 40jährigen Regentschaft. Dazu ist im Amalthea Signum Verlag Wien ein umfassender Ausstellungskatalog erschienen, über den ich hier ebenso berichten möchte.

Maria Theresia

Als Maria Theresia am 13. Mai 1717 in Wien zur Welt kam, war ihr Weg zu einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der europäischen Geschichte alles andere als vorgezeichnet. Die sogenannte „Pragmatische Sanktion“ verankerte die Unteilbarkeit der habsburgischen Gebiete und ebnete ihr letztlich als Frau den Weg zum Thron. Zur Durchsetzung ihrer Herrschaftsansprüche musste sie jedoch jahrelang kämpfen. Es war eine Zeit grausamer Kriege. Weiterlesen

Grado, der Strand Mitteleuropas – ein Buchtipp

Grado, der Strand Mitteleuropas

Das Titelbild des Buches „Grado, der Strand Mitteleuropas“ zeigt oben ein Plakat des „Seebad Grado. Österreichisches Küstenland“ von Josef Maria Auchentaller aus dem Jahr 1906. Unten sieht man ein Bild vom Hauptstrand „Spiaggia Principale“ in der Nachsaison 2015, eine Aufnahme von Manfred Bockelmann.

Italien | Friaul-Julisch Venetien | Grado | 22. Mai 2017 | Grado, das bedeutet: Strandvergnügen und Jugendstil-Villen, verträumte enge Gässchen in einer bis heute perfekt erhaltenen historischen Altstadt, Fischerdorfidylle und regionale Küche – und nostalgische Kindheitserinnerungen. Ich möchte heute ein Geschichtsbuch-Bildband, inhaltlich und drucktechnisch auf sehr hohen Niveau von diesem Fischerort und Seebad vorstellen. Dieser erste Prachtband über das traditionelle Seebad an der Adria  bietet  zahlreiche bislang unveröffentlichte Abbildungen.

Das traditionsreiche Seebad an der nördlichen Adria hat eine turbulente kulturhistorische Vergangenheit. Der Herausgeber des Buches, Peter Weinhäupl ,folgt den Spuren des Wiener Secessionisten Joseph Maria Auchentaller, der um 1900 Grado in seinen Gemälden festhielt und die Wiener Kunstszene in die Lagunenstadt lockte. 1915 von Österreich kampflos aufgegeben, erlebte Grado nach der Vereinigung mit Italien anfangs die große Depression, dann die „goldenen“ 1920er und 1930er Jahre. Weiterlesen

Bad Ischl mit und ohne Kaiser, eine Buchpräsentation

Bad Ischl Buch Buchpräsentation

Titelbild „Bad Ischl“, oben: Blick vom Wanderweg auf der Katrin in Richtung Südosten, unten: Eine Gondel fährt auf die Katrin, um 1965 (Bildquelle: Brandstätter Verlag)

Österreich | Oberösterreich | Salzkammergut | Bad Ischl | 1916, vor nun genau 100 Jahren starb Kaiser Franz Joseph I., der zeitlebens sein geliebtes Bad Ischl im Sommer zur Sommerfrische besuchte. Seine Frau, Elisabeth von Österreich, war bis auf zwei Sommer in ihrem Leben, ebenfalls stets zur Sommerfrische im Salzkammergut. Doch Bad Ischl blickt auf eine längere Geschichte zurück als nur des Kaisers und seiner Frau ihre Sommerurlaube. Bad Ischl war immer etwas Besonders, etwas Wichtiges, etwas Zentrales und alle diese Facetten zeigt das neue Buch in Wort und Bild. Hier meine Rezension:

Salz, Bühnen, Sommerfrische – Bad Ischl war mehr als nur der Kaiser und das zeigt dieses Buch eindrucksvoll

Beim Anschauen der vielen, teilweise seitenfüllenden Schwarzweiß- und Farbabbildungen (150 an der Zahl, u. a. mit Bildern von Leonhard Hilzensauer) und beim Lesen der übersichtlich gehaltenen Texte ist mir so das Gefühl gekommen, Bad Ischl ist stets etwas Besonderes gewesen. Weiterlesen