Insel Rügen neu entdecken – ein Buch, das dazu Lust macht

Das Titelbild zeigt das Kurhaus im Seebad Binz an der Ostküste der Insel (Bildquelle Verlag Delius Klasing)

  1. Oktober 2017  | „Wir sind Rügen!“ So wirbt die Insel ziemlich selbstbewusst. Aber: Die Rüganer haben ja so recht! Die größte deutsche Insel der Ostsee hat nicht nur verschiedenste Landschaften, sondern auch insgesamt 60 Kilometer feinsten Sandstrand und 42 Orte, die unterschiedlicher kaum sein könnten, vorzuweisen. So gibt es einen modernen Fähr- und Industriehafen, altmodische Fischerdörfer oder mondäne Seebäder, dazu diverse Gutshöfe und ein Jagdschloss. Maik Brandenburg, Kolumnist der Zeitschrift mare, porträtiert in diesem Buch nicht nur die Vielfalt der Insel, sondern auch ihrer Bewohner.  Ich habe das Buch gelesen und bin davon begeistert, korrekterweise – von der Insel Rügen! Weiterlesen

Hausbooturlaub auf der Mecklenburgischen Seenplatte: ein Buch- und Reisetipp

Mecklenburgische Seenplatte Wasserwanderrastplatz in Wesenberg (© Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e. V.)

27. April 2017 | Ferien auf und mit dem Hausboot ist die  Art des geruhsamen Urlaubs. In Mecklenburg-Vorpommern, im Nordosten Deutschlands,  erfreut sich diese Urlaubsart in intakter Umwelt immer größerer Beliebtheit. Rund 150 Charterunternehmen, deren Hausboot-Flotte sich in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt hat, stehen für Gäste bereit. Auf den meisten Binnengewässern dürfen Freizeitkapitäne übrigens schon nach kurzer Einweisung losschippern – ganz ohne Führerschein. Ich habe den neuen Hausbooturlaubsführer „Mecklenburgische Seenplatte“ vom Verlag Delius Klasing (Bielefeld) gelesen – und Videos geschaut!

Die Müritz, das „Herz“ der Wasserwege Weiterlesen

„Es fällt mir nicht schwer, Dauernomade zu sein“ – Abenteurer Christopher Many erzählt

Buchtitelbild "Hinter dem Horizont rechts"

Buchtitelbild „Hinter dem Horizont rechts“

Deutschland | Bielefeld  Delius Klasing | Abenteurer Christopher Many veröffentlicht packendes Buch über seine dritte Weltreise. Zwei Jahre wollte er reisen, seit 19 Jahren ist er unterwegs. Als Christopher Many 1997 zu seiner ersten Overland-Reise aufbrach, konnte er nicht ahnen, wie sehr die Freiheit ihn packen würde. Das Buch „Hinter dem Horizont rechts“ ist die Geschichte seiner dritten Weltreise, die ihn gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Laura Pattara auf zwei Motorrädern durch die exotischsten Gegenden der Welt führt. Eine moderne Odyssee entlang der Seidenstraße bis ins Reich der Mitte und weiter nach Australien.

In seinem Reisebestseller „Hinter dem Horizont links“ hat Christopher Many die Leser an seiner achtjährigen Weltreise mit dem Land Rover Matilda teilhaben lassen. Der Offroader erholt sich nun von seinen Strapazen in einem Oldtimermuseum und Many ist auf „Puck“ umgestiegen – seine alte Yamaha XTZ 660 Ténéré, die ihn bereits 1997 um die halbe Erde getragen hat. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Laura, die ihn auf einer BMW F650 begleitet, ist er auf seiner dritten Weltreise unterwegs, die ihn durch die Welt bis nach Australien führte. Während ihres Trips hat er mit „Hinter dem Horizont rechts“ ein neues Reisebuch geschrieben, das im September 2016 im Delius Klasing Verlag erschienen ist.

In einem Interview erklärt der Reisephilosoph Many, wie man es schafft …
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Erste selbstständige Motorradreise durch das Reich der Mitte ist geschafft

Laura Pattara und Christopher Many  China

Laura Pattara und Christopher Many auf ihren Motorrädern bei der Durchquerung von China (Bild Verlag Delius Klasing)

Deutschland | Bielefeld | Delius Klasing Verlag | Pionierleistung der Langzeitreisenden Laura Pattara und Christopher Many
China öffnet seine Tore
Die Chinesische Mauer hielt bereits vor mehr als 2 500 Jahren die nördlichen Reitervölker davon ab, in das „Reich der Mitte“ einzudringen. Und die strenge chinesische Bürokratie tat das Gleiche bis vor kurzem für motorisierte Überlandfahrer aus Europa und aller Welt – außer man war bereit, viel Geld für eine „geführte Gruppentour“ auszugeben. Für alle Fernreisenden – egal ob mit Motorrad, Offroader oder LKW unterwegs – gibt es nun eine überraschende Wendung: die erste völlig selbstständige Durchquerung Chinas mit einem ausländischen Privatfahrzeug ist jetzt gelungen.

Die Reiseautoren Laura Pattara und Christopher Many haben es geschafft, China von West nach Ost auf zwei Motorrädern zu durchreisen – ohne Guide und wesentlich günstiger als bis dato möglich.

Die beiden Langzeitreisenden Laura Pattara und Christopher Many haben auf legalem Weg und ohne Schwierigkeiten mit den chinesischen Behörden eine Pionierleistung vollbracht. Die beiden Globetrotter bahnen damit einen erschwinglichen Weg für die vielen tausend motorisierten Überlandfahrer, die alljährlich von Europa nach Fernostasien reisen möchten. Reisende, die oft kein großes Budget haben und auf teure geführte Touren nicht nur verzichten müssen, sondern auch wollen. Weiterlesen

Hausbooturlaub Canal du Midi – eine Buchbeschreibung

Canal du Midi in Südfrankreich

über Hausbooturlaub am Canal du Midi in Südfrankreich

Der „Canal du Midi“ gehört zu den schönsten Sehenswürdigkeiten Südfrankreichs. Mit einer Länge von 240 Kilometern verbindet er das Mittelmeer mit Toulouse, der Hauptstadt der Region Midi-Pyrénées. Auf seinem Weg dorthin führt er durch die Region Languedoc-Roussillon. Der 1681 eröffnete Wasserweg zählt seit 1996 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Das Buch: Umfassende Information über alles, was man über Hausbooturlaub und den Kanal wissen möchte
Warum gebe ich diesem schmalen, handlichen, knapp 200 Seiten starken Buch fünf Sterne? Weil ich es mit den Augen eines Hausbooturlaub-Interessenten betrachte. Was sucht so eine Person? Zunächst einmal Information, was und wo denn der Canal du Midi überhaupt ist. Geschichte, Allergiker-Hinweis (!) und Tipps für die Urlaubsplanung mit einem Hausboot sind die ersten Themen in diesem Buch. Vor allem das Thema „Hausboot“ ist für den Laien von Interesse: Kosten, wie Koffer packen, Übernahme und die Schleuse – aha, jetzt weiß ich Bescheid. Weiterlesen

Im Schatten des Pols – Auf Shackletons Spuren: über ein Buch und seine Hintergründe

Im Schatten des Pols  Ernest Shackleton

Abfahrt von Ernest Shackleton am 24. Mai 1916 von Elephant Island in der „James Caird“ (Foto: in wikimedia commons unter freier Lizenz (http://commons.wikimedia.org/wiki/File:AllSafeAllWell.jpg))

96 Jahre nach einer abenteuerlichen Expedition in der Antarktis des britischen Forschers Sir Ernest Henry Shackleton segelten vier, wie soll man sie nennen, Abenteurer, Lebenslustige, Waghalsige, Wahnsinnige? die waghalsige Strecke nochmals. Aus Vergnügen am Leiden. Nun, 100 Jahre nach dieser Expedition ist eine Neuausgabe des Reisebuches dieser vier Menschen erschienen.

Wie es zur sinnlosen Reise im Jahr 2000 kam
1916 rettet Sir Ernest Shackleton mit Hilfe eines kleinen hölzernen Beibootes alle 27 Mitglieder seiner im Packeis gescheiterten Polar-Expedition, die 1914 gestartet war. Fast ein Jahrhundert später startet Arved Fuchs mit nahezu identischer Ausrüstung, um die Rettungstat Shackletons zu wiederholen. Sie haben mehr Gemeinsamkeiten als nur die Tatsache, dass beide in einem winzigen Rettungsboot das antarktische Eis am Südpol durchsegelt haben. Sir Ernest Shackleton und Arved Fuchs sind leidenschaftliche Abenteurer. Heil zurückkommen, war beiden immer wichtiger als zuerst am Ziel zu sein. Es gibt aber auch bedeutsame Unterschiede: Shackleton wurde bekannt durch seine missglückte Expedition, Arved Fuchs hat sich einen Namen gemacht durch viele erfolgreich bestandene Extremreisen.

Im Schatten des Pols Arved Fuchs

in diesem Boot, der „James Caird II“ segelten die vier Abenteurer auf den Spuren Shackletons (Foto: Verlag Delius Klasing)

In seinem Buch „Im Schatten des Pols“ beschreibt Autor Fuchs den spektakulären Versuch, die Rettungsaktion von Sir Ernest Shackleton nachzuerleben. Shackletons Segelschiff, die „Endurance“ (Ausdauer, Durchhaltevermögen, Standhaftigkeit) wird vom Packeis zerdrückt. Die Mannschaft kann sich auf eine unbewohnte Insel im Eismeer retten. Von hier aus bricht Shackleton mit dem Beiboot „James Caird“ und einer Handvoll Männer auf, um Hilfe zu holen. Seine Expedition ist gescheitert – seine Rettungstat glückt: Alle 27 Männer der „Endurance“ überleben. Fuchs startet am 19. Januar 2000 in einem kleinen Holzboot, das er nach den Originalplänen der „James Caird“ gebaut hat, ins antarktische Meer. Am 10. Februar 2000 erreicht er das Ziel Südgeorgien.

Ein faszinierendes Buch über eine sinnlose Reise von Abenteurern
„Es nützt uns. Es ist nach unseren Maßgaben ein Stückchen sinnvolle Lebensgestaltung“ meint der Abenteurer Arved Fuchs zur Frage, wem die Reise denn eigentlich nützt. An anderer Stelle meint Fuchs, Journalisten am Schreibtisch sollen nicht urteilen, da sie die Reise nicht selbst miterlebt haben und sich das Leiden, die Angst, die Entbehrungen und Stürme nicht vorstellen können. Weiterlesen

Buch: Hausbooturlaub Frankreich, Edition Maritim

Hausbooturlaub Frankreich, Hanne Müntinga, Michael Niessen, Edition Maritim

Titelbild Hausbooturlaub Frankreich

Nicht zu ausführlich, aber das Wesentliche über die Wasserstrecken findet man in diesem Buch

Es werden Hausbootsstrecken im Burgund, in Aquitanien und in der Bretagne sowie der Canal du Midi beschrieben.  Die beiden Autoren sind diese Wasserstraßen mit verschieden großen Hausbooten abgefahren und geben zahlreiche praktische Tipps z. B. wo man anlegen sollte, wo es wann zu Liegeplätze-Engpässen kommen könnte, wo besonders viele Schleusen zu bewältigen sind, wo man was einkaufen kann und sollte (weil dann längere Zeit keine Gelegenheit kommt) u.a.

Jede Wasserstraße wird noch übersichtlich in einer Karte dargestellt, eine Infoseite gibt Auskunft über Länge, Anzahl der Schleusen und die dazu benötigte Zeit, welche Abfahrtszeiten sinnvoll wären und was entlang der Strecke sehenswert ist.  Jede Tour ist am oberen Seitenrand farblich gekennzeichnet, so findet man im Buch schnell die gewünschte Strecke. [weiterlesen]