Neues Ticket drei-Länder-Nationalpark-Hohe-Tauern-Tour

Nationalpark Hohe Tauern Tour Ticket

Drei Länder Nationalpark Hohe Tauern Tour Ticket, von links: Mag. Karl Poppeller (Vorstandsdirektor Felbertauernstraße AG), Dr. Johannes Hörl (Vorstand Großglockner Hochalpenstraßen AG) und Mag. Christian Wörister (Geschäftsführer Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern GmbH) präsentieren neues Ticket für Panoramarunde um den Großglockner (Copyright Reifmüller – Großglockner Hochalpenstraßen AG)

Österreich | Kärnten | Osttirol | Salzburg | 2. Juni 2017 |  Neues Ticket für Panoramarunde um den Großglockner. Die Tour zeigt die Natur-Highlights von Salzburg, Osttirol und Kärnten.

Mit einer neuen drei-Länder-Nationalpark-Hohe-Tauern-Tour feiert die Felbertauernstraße zwischen Mittersill im Salzburger Land und Matrei in Osttirol ihr 50. Bestandsjubiläum. Damit können Besucher auf einer Strecke von insgesamt 185 Kilometern die wilde Gebirgslandschaft rund um den „König“ Großglockner (3 798 m ü. A.) im wahrsten Sinne des Wortes ‚erfahren‘.  Im Nationalparkzentrum Mittersill, das sich über das zehnte Jahr seines Bestehens freut, kann man spannende Eindrücke zu den Naturdenkmälern am Weg gewinnen. Das Ticket kostet für Pkw und Wohnmobile 49 Euro, für Motorräder 38 Euro sowie für Elektrofahrzeuge 43 Euro und enthält neben den Fahrten über die Ausflugsstraßen Felbertauern und Großglockner Hochalpenstraße  auch den Eintritt für eine vierköpfige Familie ins Nationalparkzentrum. Weiterlesen

Ein genial geplantes Meisterwerk des Straßenbaus – die Großglockner Hochalpenstraße

Großglockner Hochalpenstraße Edelweißspitze

am höchsten Punkt der Großglockner Hochalpenstraße auf der Edelweißspitze, 2 577 m ü. A., Aufnahme in den 1950er oder Anfang der 1960er Jahre, Bildquelle: Archiv Großglockner Hochalpenstraßen AG Salzburg

Vor 90 Jahren fiel im Sommer 1924 die Entscheidung, eine touristische Panoramastraße im Herzen der Hohen Tauern zu erbauen.

Vor 80 Jahren wurde der erste Teil der Straße freigegeben und noch ein paar andere interessante Dinge in der Baugeschichte der Straße ereigneten sich.

Der im Jahr 1924 mit der Planung der Großglockner Hochalpenstraße beauftragte Ingenieur Franz Wallack baute eine der schönsten Panoramastraßen der Ostalpen nicht zufällig irgendwo in die Landschaft. Nach ausgiebigen Erkundungen für die Trassierung dieser Straße im Sommer 1924 unternahm Wallack im darauffolgenden Sommer eine Studienreise über europäische Alpenstraßen.

Wallack erforschte europäische Alpenübergänge
Dreizehn Alpenhauptübergänge und dreißig weitere Alpenpässe befuhr der Ingenieur, maß deren Steigungen, Durchmesser von Kehren, hielt die Materialien der Straßensicherungen zur Talseite fest, beobachtete die Schäden, die an jenen Bauwerken entstanden, die trotz Bedenken aus Mörtel und Beton errichtet waren (der stete Wechsel von Frost und Wärme war noch der Feind des Betons zu jener Zeit). Er stellte fest, dass die durchschnittliche Öffnungszeit der meisten Alpenübergänge von Ende Juni bis Anfang-Mitte Oktober dauert. Und schon damals waren die häufigsten Verkehrsmittel Personenkraftwagen und Motorräder. Die große Zeit der Reise- und Postbusse kam erst Ende der 1950er Jahre und hielt weniger als ein Jahrzehnt an. Weiterlesen