Tibetische Mönche besuchten das Oberinnviertel

Tibetische Mönche im Oberinnviertel Seelentium

Der Beginn einer herzlichen Freundschaft: Gäste und Gastgeber bei der Jausenstation Seeleiten am Ibmer Moor (© Sandy Reindl)

Österreich | Oberösterreich | Innviertel | Wie läuft das Leben in einem tibetischen Exilkloster ab? Wie wird der nächste Dalai Lama bestimmt? Wird man wirklich wiedergeboren, möglicherweise als Tier? Wie kann man so viel Frieden ausstrahlen, obwohl man in seiner Heimat verfolgt wird und nichts besitzt? Jede Menge unterschiedlichster Fragen prasselten auf drei Mönche ein, die auf Einladung des Moosdorfer Friedensdialogs aus einem exiltibetischen Kloster ins Oberinnviertel gereist waren sich im Rahmen der Moosdorfer Dialoge 2016  Anfang Oktober einen Informationsabend gestalteten.
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„Stille Nacht Museum Arnsdorf“ mit dem Österreichischen Museumsgütesiegel ausgezeichnet

Max Gurtner, Kustos, im Museum Stille Nacht Arnsdorf

Max Gurtner, Kustos, im Museum Stille Nacht Arnsdorf

Österreich, Land Salzburg, Lamprechtshausen: Im ältesten Schulhaus Österreichs, in dem noch unterrichtet wird, lebte der Komponist des „Stille Nacht“-Liedes, Franz Xaver Gruber mit seiner Familie 21 Jahre lang. In diesen Räumen hatte er 1818 auch die Musik zum Text von Joseph Mohr komponiert und in diesen Räumen befindet sich das nunmehr ausgezeichnete „Stille Nacht Museum Arnsdorf“ in der Salzburger Gemeinde Lamprechtshausen im Flachgau.

Einblick in das Leben in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts
Das Gruber Museum Arnsdorf wurde schon 1957 von Sepp und Ottilie Aigner errichtet und 1961 eröffnet. Das Museum wurde 2011 unter der fachkundigen Leitung von Ausstellungsgestalterin Ilse Renate Pürstl neu konzipiert. Für den Besucher soll die Zeit Grubers und seine Welt, aus der die Melodie zu „Stille Nacht“ stammt, dargestellt werden. Ein Ort der Besinnung und der Begegnung ist entstanden.

Auszeichnung 2013 mit dem Österreichischen Museumsgütesiegel
Das „Stille Nacht Museum Arnsdorf“ wurde beim 24. Österreichischem Museumstag – Museen ohne Grenzen 2013 in Bozen, Südtirol, am 20. September 2013 mit dem Österreichischen Museumsgütesiegel ausgezeichnet [… weiterlesen].

Hostienschänder, Plättenfahrer und Moorbader: Rundfahrt durch das obere Innviertel

Gstaig, Oberösterreich, Innviertel, Wallfahrtsort

Fröhliche Engerl am Friedhof in Gstaig

Österreich | Oberösterreich | Innviertel | „Das Salz des Reisens sind die glücklichen Zufälle“ und wer am Maria-Himmelfahrtstag 2013 sich auf einen Ausflug ins obere Innviertel eingelassen hatte, dem waren glückliche Zufälle beschieden: ein erzählender Mesner, zwei aufgehängte Hochburger, eines der sieben Geißlein… begeben wir uns also auf einen unspektakulären, aber lohnenswerten Ausflug ins obere Innviertel.

Peter Pfarl schlägt in seinem Buch „Pilgerwege in Oberösterreich“ acht Wallfahrtsorte im Innviertel vor, die einen Besuch wert sind. Also auf zu einem Ausflug am Hochfest Maria Himmelfahrt durch das westlichste Gebiet Oberösterreichs, dem Innviertel, das auch so manch weltliches Erlebnis bietet.

Bricht man beispielsweise aus dem Salzburger Raum auf, könnte Ihr Ausflug so ablaufen: Die herrliche Kulisse der Berchtesgadener und Chiemgauer Alpen zur Linken geht es von Neumarkt am Wallersee los. Mattsee liegt konkurrenzlos schön im Vormittagslicht und gleich „hinter der Grenze“ zu Oberösterreich, bei Perwang, beginnt die beschauliche Hügellandschaft des Innviertels. Da stehen schmucke Bauernhöfe am Wegesrand, die Straße taucht in ein flaches Tal ein, um sich gleich wieder durch einen schattigen Wald ein paar Höhenmeter nach oben zu winden.

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Irrlichter, Moorgeister, seltene Lebewesen – Woche der Artenvielfalt 2013 im Seelentium

 

Moorgeister und Irrlichter Seelentium Oberösterreich

Moorgeister und Irrlichter

Seelentium präsentiert Moorerlebnisse
Vom 18. bis 26. Mai 2013 findet auch heuer wieder die „Woche der Artenvielfalt“ statt. Der Naturschutzbund hat gemeinsam mit mehr als 100 Partnern aus ganz Österreich ein buntes Programm mit vielen Exkursionen, Wanderungen, Ausstellungen, Erlebnissen und Tagen der offenen Tür organisiert. Die Wohlfühlregion Seelentium im oberösterreichischen Innviertel beteiligt sich mit geführten Wanderungen durch den größten zusammenhängenden Moorkomplex Österreichs an diesem Projekt.

So grenzübergreifend wie die Natur ist auch das Exkursionsprogramm, das die Eggelsberger Natur und Landschaftsführerin Maria Wimmer und der Vegetationsökologe Dr. Klaus Kübelböck anlässlich der Woche der Artenvielfalt anbieten. Die fachkundig geführten Touren führen ins Ibmer Moor, an den Holzöstersee, ins Weidmoos und an den Ibmer-Heratingersee. In verständlicher und interessanter Form werden dabei die Besonderheiten des Moores präsentiert, sei es bei der nächtlichen Suche nach den Irrlichtern, bei einem Besuch der „badenden Moorpröbste“ oder einer Barfußwanderung am Seeufer. Als Ergänzung zu den Erlebnissen in der freien Natur bietet das Moormuseum in Hackenbuch einen Einblick in Flora, Fauna und Geschichte des Moores und seiner Nutzung […weiterlesen]

Stimmungsvolles „Singen am Gruber-Grab“ in Hallein am Heiligen Abend

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„Singen am Gruber-Grab“ in Hallein, Land Salzburg, am 24. Dezember 2011

Salzburg | Tennengau | Hallein | Stille Nacht | Weder Regen noch Wind konnten am 24. Dezember einige Hundert Menschen aus aller Welt davon abhalten, zum traditionellen „Singen am Gruber-Grab“ in die Kelten-, Salz- und „Stille Nacht“-Stadt Hallein (Bundesland Salzburg, Österreich)  zu kommen. Um 17 Uhr wurden nämlich Weihnachtslieder von der Halleiner Liedertafel vor dem Grab von Franz Xaver Gruber gesungen.

Franz Xaver Gruber, der 1818 die Melodie zum weltberühmten Weihnachtslied „Stille Nacht“ schrieb, wirkte  28 Jahre, von 1835 bis 1863, als Chorregent und Organist in der Stadtpfarrkirche Hallein. Vor seinem Wohn- und Sterbehaus direkt neben Stadtpfarrkirche in Hallein befindet sich auch sein Grab. Im Haus wurde ein Museum über sein Leben und Wirken eingerichtet. Weiterlesen