Lokanda Devetak 1870, Kulinarik und Übernachten im Görzer Karst im Friaul

Im Restaurant Lokanda Devetak 1870.

Italien | Friaul-Julisch Venetien | San Michele del Carso | 6. Oktober 2020 | In der Karstlandschaft zwischen Monfalcone im Süden und Görz im Nordosten befindet sich eine kleine Oase der Entspannung und  der Karstküche: Die „Lokanda Devetak 1870“. Gabriella und Auguštin Devetak hüten hier die Karsttradition. Und damit man die herrlichen Gerichte und hervorragenden Weine auch richtig genießen kann, gibt es acht nette und sehr gut eingerichtete Zimmer zum Übernachten, beruhigende Geräusche des Karstwaldes inklusive.

Wo die Abgelegenheit zum Erlebnis wird.

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Das Buch „Genießen im Karst“ ist bereits beim Lesen ein Genuss

Buchtitelbild „Genießen im Karst“ (© karlheinzfessl.com / Styria Verlag)

18. Juli 2017 | Was die Reisenden an kulinarischen Genüssen im Umland von Triest, im Grenzgebiet von Italien und Slowenien, erwartet, ist einzigartig. Elisabeth Tschernitz-Berger führt die Leser zu von ihr selbst getesteten regiontypischen Lokalen und Winzern.  Sie macht Lust, den Landstrich zwischen Gradisca d’Isonzo, Sežana und Muggia selbst zu erkunden. Ich habe mir das Buch angeschaut.

Lebendig und sympathisch geschrieben mit viel Information über Personen, Lokale, Weine und Gerichte

„Genießen im Karst“ beginnt bereits mit „Genießen des Buches“! Der Text, die Bilder und die Gestaltung des Buches sind für sich bereits ein Erlebnis. Die Autorin versteht es, Land, Leute und Kulinarik in unterhaltsamer, informativer und frischer Art zu präsentieren. Weiterlesen

Verfallen & Vergessen, ein Buch auf Spuren von (fast) Verschwundenem

Das Titelbild zeigt den ehemaligen Grenzbahnhof Tarvisio Centrale in Italien (© Helmuth Weichselbraun, Styria Verlag)

Italien | Slowenien | Kroatien | Österreich | 15. Mai 2017 | Beeindruckende Orte abseits touristischer Pfade, die dem Verfall preisgegeben sind: Zeugen einer Vergangenheit, die langsam schwindet und wie eine ferne Erinnerung verblasst. Lost Places geben Besuchern das Gefühl, in diesem Moment eine Geschichte festzuhalten, die bald endgültig vergessen sein könnte. Die Autoren zeigen die Faszination solcher Plätze in beeindruckenden Fotos und erzählen ihre Abenteuer in der beliebten Mischung aus augenzwinkernder Leichtigkeit und hintergründigen Fakten. Zum Buch.

Gut recherchiert und bebildert, sehr informativ und viel Unbekanntes Weiterlesen

Am Tagliamento. Entdeckungen zwischen Alpen und Adria. Ein Buch.

Titelbild „Am Tagliamento, Entdeckungen zwischen Alpen und Adria“ von Werner Freudenberger

Italien | Friaul | 15. Mai 2017 | Dem Tagliamento bin ich in den 1980er Jahren erstmals begegnet. Später habe ich mich einmal mit drei Reisebussen in und durch das ausgetrocknete Flussbett verirrt.  Ein anderes Mal las ich von Urlaubern, die bei schönem Wetter auf einer Schotterinsel mitten im Flussbett ihr Zelt aufgestellt hatten und nach heftigen Gewittern von der Wasserrettung geborgen werden mussten. Die Fluten waren in kurzer Zeit um Meter höher geworden. Ja, das ist der Tagliamento, von dem Werner Freudenberger in seinem Buch schreibt. Ich habe es gelesen.

Manchmal etwas zu langatmig geschrieben, aber für Wanderer sicherlich zu empfehlen Weiterlesen

Buchvorstellung: Istrien, eine Liebeserklärung an das Land, seine Menschen und seine Kultur

Ein Universitätsprofessor entdeckte als Student seine Liebe zum damaligen noch jugoslawischen Istrien, eine gelernte Buchhändlerin verliebte sich nicht nur in den Universitätsprofessor, sondern ebenfalls in Istrien und des Professors erste Frau konnte sich den Reizen der Menschen und der Landschaft auch nicht entziehen. Zusammen trugen sie selbst Erlebtes aus mehr als fünf Jahrzehnten und Geschichtliches über ein Gebiet zusammen, das halb so groß wie das Bundesland Salzburg ist.

Kein Reiseführer im herkömmlichen Sinn, aber mit sehr viel Information und Geschichten
Die drei erzählen Begebenheiten, die sie bei ihren Reisen an der Küste und im Hinterland Istriens erlebt hatten, und flechten dabei viel Wissen und Geschichte ein. Dieses Buch kann man fast nicht in einem Zug lesen, so viel Interessantes und Wissenswertes birgt der Text. Da diese Halbinsel, der größter Teil gehört heute zu Kroatien (ein kleinerer Teil zu Slowenien und ein ganz kleiner Rest zu Italien, da das Gebiet ab der östlichen Stadtgrenze von Triest dazu gehört), über Jahrhunderte zur Seerepublik Venedig und später zum Habsburger Reich gehörte, widmen die Autoren diesen beiden Geschichtsepochen besonders breiten Raum. Weiterlesen

Weinführer Friaul, die besten Weine und Winzer von Hans Messner, ein Buchtipp

Castello di Spessa, Friaul, Weinführer

das Bild zeigt einen der Weinkeller des Schlosses „Di Spessa“ in Capriva del Friuli (Foto: Peter Just, styria regional carinthia)

1987 bereiste ich das Friaul zum ersten Mal. Damals war es in Österreich lediglich für ein Erdbeben bekannt, Wein- und Esskultur weitgehend unbekannt. Heute, mehr als 25 Jahre später, ist das Friaul, korrekt „Friaul-Julisch Venetien“, ein überaus beliebtes Reiseziel für Kurzurlaube. Ein Kenner der Region, der Kärntner Hans Messner, hat einige Bücher über diese italienische Region geschrieben. Heute möchte ich sein neueste Buch über die Weine der Region vorstellen.

Umfangreiche Informationen mit vielen Tipps zu Winzern, Weinen, Einkaufen und Restaurants

Wenn ein Weinführer rund 270 Seiten stark ist, die Schriftgröße eher kleiner und die Bilder ebenso kleiner als in einem Bildband, bedeutet das für mich viel Text. Und liest man dann den Text, bietet dieser viel Inhalt und Wissen. Das beginnt schon mit dem einführenden Kapitel, welchen Zweck dieses Buch erfüllen soll und wie man es am besten verwendet. Bei der Übersicht fallen mir die Kapitel „Trends beim Wein“ und die vierseitige Beschreibung der Trink- und Glaskultur auf. Weiterlesen

Grado, der nahe Süden zu jeder Jahreszeit – eine Buchvorstellung

Grado Friaul Buch

Altstadt, Strände und Lagunen – Grado bietet für alle etwas (Foto: Sandra Raccanello/Schapowalow – styria regional Verlag)

Grado ist seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein See- und Kurbad, das damals wie heute unzählige Österreicher anzieht. Sehenswert die verwinkelte Altstadt mit ihren uralten Kirchen, beispielsweise der Dom Sant’Eufemia, der 579 geweiht wurde. Mit einem Wassertaxi vom Hafen in Grado zur Insel Barbana mit der Wallfahrtskirche Santa Maria di Barbana oder einfach nur gut Essengehen in einem der unzähligen Lokale. Grado ist seit bald 30 Jahren eines meiner Lieblingsreiseziele in Italien. Damit bin ich aber nicht alleine. Evelyn Rupperti schreibt sogar Bücher darüber.

Grado, der nahe Süden zu jeder Jahreszeit
Sieben Jahre nachdem Rupperti erstmals diesen Führer herausgebracht hatte, hat sie den Inhalt überarbeitet, aktualisiert und das Büchlein mit 188 Seiten, aber sehr handlich in schmalem Format, neu aufgelegt. Zwei Dinge haben sich in der Neuausgabe stark verändert: die optische Gestaltung des Textes wurde verbessert und das Glossar für Fisch & Co ausgeweitet.
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Friaul und Österreich verbindet eine Buchpräsentation: Friaul erleben

Friaul erleben, Buch

ja, das ist Friaul! Titelbild des neuen Buches

Wenn zwei Journalisten eine neue gemeinsame Liebe finden kann eigentlich nur ein (journalistischer) Liebesgruß die Folge sein. Den ersten präsentierten die beide, Dr. Gisela Hopfmüller und Prof. Dr. Franz Hlavac, bereits 2011 („Unser Friaul“), der zweite ist eben erschienen: „Friaul erleben“.

Bürgermeister Sergio Michelin lädt ins Municipio ein
Sie kennen Varmo nicht? Varmo ist ein kleiner Ort in der Tiefebene des Friauls, dort, wo die Dörfer am Sonntag zur Mittagszeit und auch noch danach wie ausgestorben wirken, weil die Menschen nach einem gemeinsamen Essen Siesta halten. Varmo ist aber auch ein Ort, in dem die beiden Journalisten ihre zweite Heimat gefunden haben. Wie sie zu ihrem Haus gekommen sind, schilderten sie bereits im ersten Buch (das bereits in zweiter Auflage erschienen ist).

Und das zweite Buch wird nun im März 2013 im Municipio, dem Rathaus, von Varmo von Bürgermeister Sergio Michelin (nomen est omen Michelin?) vorgestellt [weiterlesen]