Oldtimer-Rennwochenende: Großglockner Grand Prix und Rossfeld Bergpreis

Die beiden Plakate der Veranstaltung zwischen 22. und 25. September 2016

Die beiden Plakate der Veranstaltung zwischen 22. und 25. September 2016

Salzburg | Pinzgau | Bayern | Berchtesgaden | 1935, einen Tag nach der Eröffnung der Großglockner Hochalpenstraße, traf sich die internationale Automobil- und Motorradfahrer-Elite zum ersten von drei internationalen Glockner-Bergrennen. Beim „Alpenbergpreis Berchtesgaden“ auf der Roßfeldstraße wurden in den 1960er Jahren Läufe zur Europabergmeisterschaft gefahren. Beide Rennen wurden vor einigen Jahren als Oldtimer-Gleichmäßigkeitsbewerbe aus ihrem Dornröschenschlaf wach geküsst, nein wach-gestartet. Weiterlesen

Herbst im Großglockner Gebiet Ausflugstipps

Panorama Ferleitental Großglockner Hochalpenstraße

Das Panorama der West- und Südseite des Ferleitentals, aufgenommen vom unteren Naßfeld (Bildquelle Schautafel an der Großglockner Hochalpenstraße)

Die Großglockner Hochalpenstraße, die heuer am 3. August 2015 ihr 80jähriges Jubiläum feierte und seit Anfang August 2015 unter Denkmalschutz steht, ist nicht „nur“ eine Panoramastraße sondern auch ein Reiseziel zum Übernachten. Anreise und das Glocknergebiet selbst bieten zahlreiche Besichtigungs- und Wandermöglichkeiten. Hat man erst einmal die Maut bezahlt, kann man sich auf der Großglockner Hochalpenstraße so lange aufhalten bis man sie wieder bei einer der beiden Mautstellen verlässt.

Alle rund 300 Bilder von der Straße und ihrer Baugeschichte gibt es auf meiner Bilderplattform zu sehen.

Aus dem Inhalt dieses Artikels

:: Übernachten in Beherbergungsbetrieben oder im eigenen Wohnmobil
:: Vom Kurort im Dornröschenschlaf
:: Fuschertal, Ferleitental, Käfertal
:: Käfertal Naturerlebnisweg
:: Sonnenuntergang und -aufgang auf der Edelweißspitze
:: Naturerlebnis Großglockner Hochalpenstraße
:: Tierwelt im Glocknergebiet
:: „Gentlemen, start your engines“ – Veranstaltungen im Herbst 2015

Siehe auch meinen Beitrag aus dem Jahr 2016 Sommerausklang an der Großglockner Hochalpenstraße
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Der „Bergkönig“ ein Käfer – der 2. Großglockner Grand Prix roch nach Bugatti, Talbot, Maserati und Co

Dr. Lehr mit seinem Mercedes-Benz 300 „SLS-Porter“ (1955) geht den dritten und letzten Lauf an

Der Lautsprecher meldete einen neuen Streckenrekord – mit durchschnittlich fast 80 km/h schoss sich Mario Tadini in seinem Alfa Romeo P3 die 19,5 Kilometer lange Rennstrecke im Jahr 1935 hinauf. Damals startete man noch in Fusch an der Großglocknerstraße. Am letzten Wochenende, am Samstag, den 7. September 2013, ging es für die 75 Teams aus sieben Nationen gemütlicher auf kürzerer Strecke beim 2. Großglockner Grand Prix auf der Großglockner Hochalpenstraße zu.

Am gleichmäßigsten fährt man mit Vollgas
Während es bei den drei echten „internationalen Großglockner Automobil- und Motorradrennen“ in den Jahren 1935, 1938 und 1939 um die schnellste Zeit ging, war beim Großglockner Grand Prix für klassische Automobile das Gefühl für Gleichmäßigkeit gefragt. Es ging darum, die Zeit, die man am Freitag, den 6. September, fuhr, am Samstag noch zwei Mal möglichst auf die Sekunde genau zu fahren. Gleichzeitig durfte die maximale Durchschnittsgeschwindigkeit aber nicht mehr als 45 km/h betragen. Stoppuhren und Beifahrer(innen) sorgten für das richtige Zeitgefühl (den weniger erfolgreichen Teilnehmern solcher Veranstaltungen sagt man nach, sie hätten ihrer Beifahrerin nicht zugehört).

im Ziel beim Fuscher Törl (links im Hintergrund): das herrliche Panorama der Hohen Tauern

So einfach, wie das klingt, ist es aber für manche Teilnehmer dann doch nicht. Jean-Bernard Fritz, beispielsweise, schien beim ersten Lauf am Samstag wohl etwas zu schnell unterwegs gewesen zu sein. Denn er hielt seinen Simca 8 „Barquette Roux“ aus dem Jahr 1939 einige Meter vor dem Ziel an, um „seine Zeit“ abzuwarten. Tja und wie das im Leben so ist, als er dann schließlich die letzten vier Meter zur Ziellinie fahren wollte, starb ihm der Motor ab und es dauerte ein Weilchen, bis er dann doch – jetzt wahrscheinlich aber zu spät – über die Ziellinie fahren konnte [… weiterlesen]

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