„Höchste“ Ehrung für Richard Strauss auf der Großglockner Hochalpenstraße

Alpenliebe Ausstellung  Großglockner

Eröffnung der Ausstellung „Alpenliebe“ durch Gen.-Dir. Dr. Johannes Hörl vor der Kulisse des Großglockners

Der 71-jährige Komponist Richard Strauss hebt seinen Blick zur Edelweißspitze, dem höchsten Punkt der Großglockner Hochalpenstraße. Er hört dabei dem Salzburger Kammersänger Richard Mayr zu, der ohne jede Begleitung die beiden ersten Strophen Goethes „Talismane“ nach der Vertonung von Franz Schubert singt. Es ist der 23. September 1934. Der Salzburger Landeshauptmann Dr. Franz Rehrl eröffnet den ersten Teil der Panoramastraße auf Salzburger Seite bis zum Fuscher Törl und zur Edelweißspitze.

Kunstausstellung Alpenliebe Großglockner Hochalpenstraße

von links: Dr. Johannes Hörl, Vorstand der Großglockner Hochalpenstraßen AG, die Urenkelin von Richard Strauss, Madeleine Rohla-Strauss und Marchese Alessandro Pallavicini, ein Nachkomme des Markgrafs Alfred Pallavicini, einem berühmten österreichischen Alpinisten, der als Erster die Durchsteigung der gefährlichen nach ihm benannten Pallavicinirinne am Großglockner schaffte und am Großglockner auch später ums Leben kam

„Alpenliebe“ in Erinnerung an den 150. Geburtstag von Richard Strauss
Ob Richard Strauss tatsächlich 1934 bei der Teileröffnung der Straße dabei gewesen war, lässt sich nicht mehr feststellen. Gesichert ist, dass Strauss den heute nicht mehr bestehenden Kurort Bad Fusch am Fuße der Großglocknerstraße gerne zur Kur besucht hat. Und dass Strauss eine sinfonische Dichtung, „eine Alpensinfonie op. 64“, komponierte. Er hatte sich im Sommer 1879 auf dem Heimgarten in den Bayerischen Voralpen verstiegen und war in ein Gewitter gekommen. Tags darauf gab er dieses Erlebnis musikalisch auf seinem Klavier wieder und daraus entstand später dann „eine Alpensinfonie“, deren Uraufführung 1915 in Dresden stattfand. Weiterlesen

Spätherbst im Glocknergebiet: Farbenspiel und Schneepracht

Murmeltiere am Großglockner

Bernhard Grässl im Kreise seiner kleinen Freunde, der Murmeltiere

Österreich: Salzburg/Kärnten. Ein wahrer Kletterer zeigte sich noch einmal vor dem Winter in hochalpiner Landschaft, bevor er etwas talwärts wandert – der Steinbock; pfiffige Kerle lugten noch einmal in der ersten Hälfte des Oktobers aus ihren Bauen – die Murmeltiere; dann stob der erste Schneesturm über das Glocknergebiet und für Bernhard Grässl, einem Mitarbeiter der Großglockner Hochalpenstraßen AG, hieß es Abschied nehmen von den kleinen, pelzigen Tieren für dieses Jahr.

Herbstlicher Farbenausklang
Während in den Tälern sich das Laub erst langsam zu färben beginnt, fällt auf den Gipfeln der Dreitausender schon öfters Schnee. Die Bergwiesen entlang der der Großglockner Hochalpenstraße zeigen sich im Oktober in allen Farben, die Bergwälder tauchen in gelbleuchtende Töne ein und Bernhard Grässl setzte sich noch einmal zu seinen kleinen Freunden, den Murmeltieren. Er hatte ihnen ein paar Leckerbissen mitgebracht, die sie gerne von ihm nahmen [… weiterlesen]

Sondertarif bis Saisonende
Sofern es die Wetterverhältnisse zulassen, ist die Großglockner Hochalpenstraße noch bis Ende Oktober/Anfang November geöffnet. Und bis zur Wintersperre gibt es den vergünstigten Herbsttarif für Pkw um 23,– Euro (anstatt 33,– Euro) und für Motorräder um 17,– Euro (anstatt 23,– Euro)

 

Weltsensation: Das Oldsmobile 6 C (Baujahr 1904) hat heute den Großglockner bezwungen!

Weltsensation Oldsmobile auf der Großglockner Hochalpenstraßen

Geschafft! Auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe angekommen, der Großglockner (links hinten) bildete eine traumhafte Kulisse (Bildquelle: Großglockner Hochalpenstraßen AG)

Österreich (Salzburg/Kärnten) Bereits in den 1980er Jahren wurde mit einem Oldsmobile des Typs Curved Dash Runabout Model R, Baujahr 1903, der Versuch unternommen, die wohl schönste Panoramastraße der Ostalpen, die Großglockner Hochalpenstraße, zu befahren. Am 31. Juli 2013 gelang ein neuerlicher Versuch, diesmal mit einem Oldsmobile 6 C, Baujahr 1904.

Der älteste Eroberer des Großglockners ist 109 Jahre und immer noch „höchst“ mobil
Der außergewöhnliche Versuch des 67-jährigen Oldtimer-Enthusiasten Franz Hofer aus Gunskirchen (Oberösterreich) mit seinem 109 Jahre alten Oldtimer die berühmteste Panoramastraße der Alpen, die Großglockner Hochalpenstraße, zu bezwingen ist am 31. Juli 2013 erfolgreich verlaufen.

Bei traumhaftem Wetter hat das Oldsmobile 6C die Strecke von der Kassenstelle Ferleiten auf die Edelweißspitze in nur 59 Minuten bravourös gemeistert. Nach einer kurzen Rast folgte die Auffahrt zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe in 1 Stunde 57 Minuten.

„“Damit haben wir eine neue Rekordmarke gesetzt und ich habe mir einen langen Lebenstraum erfüllt““, berichtet Franz Hofer […weiterlesen]

Touren für Genießer: Gerlos – Großglockner – Nockalm

 Gerlos Alpenstraße Österreich

Zwei PS am Rande der Gerlos Alpenstraße (Bildquelle: Großglockner Hochalpenstraßen AG)

Österreich | Salzburg | Kärnten  6 000 Höhenmeter , 96 Kehren und viel Erlebnis
Zischend verdampft das Wasser in den Lärchenholztrögen, wenn es glühende Steine auf 40° C erwärmen. Dann steigen die „Kurgäste“ in die Tröge, Holzklappen schließen sich und nur die Köpfe schauen noch hervor. Das Karlbad an der Nockalmstraße dürfte auf 1 693 Meter über der Adria wohl das höchstgelegene Kurbad Österreichs sein.

Die Panorama-Alpenstraßen Salzburgs und Kärntens
Wenn im Juli und August die Quecksilbersäule in den Tälern Österreichs über 30° C steigen, locken Panoramastraßen in den Alpen die Menschen in die Bergwelt, da dort, je nach Höhenlage, angenehme 20° C herrschen. Im Herbst faszinieren dann die Farben der Natur die Besucher. Es sind jene Monate, in denen Cabrio-Fahrer das Verdeck zurückklappen und auf den gut ausgebauten Bergstraßen ihre Ausfahrten genießen. Es sind die Wochen der Motorrad-Freaks, die die guten Straßenbeläge schätzen und Kurve um Kurve die Bergwelt erfahren. Die 2011 durchgeführten Griffigkeitsmessungen durch die akkreditierte Prüf- und Überwachungsstelle „Austrian Institute of Technology“ bestätigten über 90 Prozent Straßenbeläge der Gerlos Alpenstraße, der Großglockner Hochalpenstraße, der Nockalmstraße, der Villacher Alpenstraße und der Goldeck Panoramastraße die Bestnote „sehr gut“, der Rest erhielt die Note „gut“. Weiterlesen

Der Glocknerbus – einst und jetzt

Glocknerbus Großglockner Hochalpenstraße

Schnauze an Schnauze reihten sich in den 1950er und 1960er Jahren am Parkplatz Kaiser-Franz-Josefs-Höhe die Saurer und Gräf & Stift Busse der Postlinie. Im Hintergrund der Großglockner (Foto: Archiv der Großglockner Hochalpenstraßen AG)

(Salzburg, Österreich) Der legendäre „Glocknerbus“, der Gräf & Stift 120 OGL, wurde von der Post ab 1950 im Liniendienst auf der Großglockner Hochalpenstraße in den österreichischen Hohen Tauern eingesetzt. 25 Passagiere fanden darin Platz. Über 60 Jahre später erklimmt nun regelmäßig ein moderner Reisebus des Pinzgauer Reiseunternehmens Vorderegger mit bis zu 71 Sitzplätzen die 36 Kehren einer der schönsten Panoramastraßen der europäischen Alpen.

Erlebnis Busfahrt zum Glockner
Als am 3. August 1935 die Großglockner Hochalpenstraße eröffnet wurde, glaubten viele, dass kaum jemand diese Ausflugsstraße besuchen wird.  Doch die Zahlen belehrten die Zweifler eines Besseren. Schon in der ersten Saison, und diese dauerte ja nur 79 Tage, besuchten fast 22.000 Menschen die Straße. Neben 400 Motorrädern und fast 3.300 Automobilen wurden bereits 1.133 Autobusse gezählt. Anfang der 1960er Jahren erreichte die Beliebtheit der Autobusfahrten zur Pasterze am Fuße des höchsten Berges Österreich, dem Großglockner (3.798 m ü. A.), ihren Höhepunkt. 1962 beförderten 9.470 Busse mehr als ein Drittel der 1,3 Millionen Besucher in Bergwelt der Hohen Tauern. […weiterlesen]

WAVE 2013 – Größte E-Fahrzeug-Rallye Europas mit „Königsetappe“ auf der Großglockner Hochalpenstraße

World Advanced Vehicle Expedition WAVE

„Königsetappe“ Kaiser-Franz-Josefs-Höhe (2.369 m) am Fuße des höchsten Berges Österreichs, den Großglockner (3.798 m). (Foto: Bildrechte: http://www.wavetrophy.com – Presseaussendung Großglockner Hochalpenstraßen AG)

Die WAVE (World Advanced Vehicle Expedition) findet vom 28. Juni bis 7. Juli 2013 bereits zum dritten Mal statt. Die WAVE ist die größte jährliche Rallye der Welt für Elektrofahrzeuge und E-Enthusiasten. Die 1800 km lange Tour führt 40 Teams mit 300 unterschiedlichen Elektro-Fahrzeugen in zehn Tagen quer durch Europa. Die Tour präsentierte sich mit einem spektakulären Auftritt am Fuße des Großglockners.

Am 1. Juli 2013 auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe
Von Wien ging es in das Südburgenland. Von dort führte die Strecke durch die Südsteiermark nach Kärnten. Am 1. Juli absolvierte die Tour die ultimative „Königsetappe“ auf die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe mit Blick auf Österreichs höchsten Berg den Großglockner (3.798 m) […weiterlesen]

Benz und Porsche treffen Formel-1-Weltmeisterauto in der „höchsten Automobilausstellung der Welt“

Red Bull Formel 1 Rennwagen Sebastian Vettel 2012

“Red Bull Racing Rb8” von Sebastian Vettel aus dem Jahr 2012 (im Bild im Hangar 7 am Salzburger Flughafen) (Foto: Clara Krulich / Red Bull Content Pool / Großglockner Hochalpenstraßen AG)

Von 28. bis 30. Juni 2013 ist das Weltmeisterauto von Sebastian Vettel aus dem Jahr 2012 zu sehen.

Die „Höchstgelegene Automobilausstellung der Welt“ auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe (2 369 m ü. A.) an der Großglockner Hochalpenstraße in den österreichischen Hohen Tauern präsentiert ihren Gästen auch dieses Jahr wieder ganz besondere automobile Raritäten, seltene Motorräder und mehr als 200 Miniaturautos von damals bis heute.

Sonderpreis des „Österreichischen Museumspreises“
Die bewegte Automobil- und Fahrzeuggeschichte über 125 Jahre sowie die Geschichte der Großglockner Hochalpenstraße von den Anfängen im Jahr 1930 bis heute wird in Film, Bild und anhand über 30 historisch bedeutsamer Fahrzeuge präsentiert. Die Ausstellung konnte in den letzten beiden Jahren bereits über 200 000 Besucher begeistern und wurde vorigen Winter sogar mit dem Sonderpreis des „Österreichischen Museumspreises“ ausgezeichnet.

Mit dem ersten Automobil der Welt, dem Benz Patent Motorwagen Nr. 1, aus dem Jahr 1886 beginnt die automobile Zeitreise und setzt sich fort mit Klassikern aus jeden Jahrzehnt. Bedingt durch einen mehrmaligen Wechsel der Fahrzeuge bleibt die Ausstellung lebendig und abwechslungsreich, genau wie die Automobilgeschichte selbst […weiterlesen].

Ein Bergkristall vom Großglockner für den Dalai Lama

Bergkristall vom Großglockner für den Dalai Lama

der Dalai Lama erhielt anlässlich seines Besuches im Mai 2012 einen Bergkristall vom Großglockner geschenkt: von links: Generaldirektor Dr. Johannes Hörl( GROHAG), Seine Heiligkeit Dalai Lama, Vorsitzender des Aufsichtsratsvorsitzenden der GROHAG, LH-Stv. Dr. Wilfried Haslauer

Salzburg | Kärnten | Tendzin Gyatsho, der 14. Dalai Lama, Oberhaupt der tibetischen Exilregierung und Friedensnobelpreisträger, war vom 20. bis 22. Mai 2012 zum zweiten Mal auf Besuch in Salzburg.

Kailash – „leuchtender Kristall“ – Bergkristall vom Großglockner
Mit dem Großglockner verbindet die Tibeter eine besondere Beziehung, ist doch der höchste Berg Österreichs vor rund 15 Jahren von einem Bischof der Tibeter zum Bruderberg des Kailash (übersetzt: leuchtender Kristall), dem heiligen Berg der Tibeter, geweiht worden. Passend dazu überreichte der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Großglockner Hochalpenstraßen AG, Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Haslauer gemeinsam mit Generaldirektor Dr. Johannes Hörl dem Dalai Lama einen in Holz gefassten Bergkristall mit folgender Inschrift: Weiterlesen