Marien‐Wanderweg Oberösterreich – Bayern begeistert

Wallfahrtskirche Maria Ach an der Salzach im Salzburger Hochburg-Ach

Wallfahrtskirche Maria Ach an der Salzach im Salzburger Hochburg-Ach gegenüber von Burghausen (Bildquelle: Seelentium)

Oberösterreich | Innviertel | Seelentium | Herrliche Landschaft, alte Pilgerrouten und die Kraft der Natur – das sind die Zutaten, die den Marien‐Wanderweg zwischen den Wallfahrtsorten St. Marienkirchen am Hausruck und Altötting in Bayern in kürzester Zeit zu einem der beliebtesten Weitwanderwege des Innviertels gemacht haben. Die  im Sommer 2016 erschienene 3. Auflage der Begleitbroschüre zum Wanderweg bietet dem Wanderer noch mehr Informationen über Etappengestaltung, Nächtigungsmöglichkeiten oder Abholdienste.

Was den Wanderer auf den fünf Tagesetappen erwartet Weiterlesen

Tibetische Mönche besuchten das Oberinnviertel

Tibetische Mönche im Oberinnviertel Seelentium

Der Beginn einer herzlichen Freundschaft: Gäste und Gastgeber bei der Jausenstation Seeleiten am Ibmer Moor (© Sandy Reindl)

Österreich | Oberösterreich | Innviertel | Wie läuft das Leben in einem tibetischen Exilkloster ab? Wie wird der nächste Dalai Lama bestimmt? Wird man wirklich wiedergeboren, möglicherweise als Tier? Wie kann man so viel Frieden ausstrahlen, obwohl man in seiner Heimat verfolgt wird und nichts besitzt? Jede Menge unterschiedlichster Fragen prasselten auf drei Mönche ein, die auf Einladung des Moosdorfer Friedensdialogs aus einem exiltibetischen Kloster ins Oberinnviertel gereist waren sich im Rahmen der Moosdorfer Dialoge 2016  Anfang Oktober einen Informationsabend gestalteten.
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Geschichtenerzähler, Kamele, Trommeln – Afrika-Festival im Schlosspark Mamling

Geschichtenerzähler Afrika Festival Mining

Ibrahima Ndiaye, genannt Ibo, beim Geschichten Erzählen

Oberösterreich  | Innviertel | Mining | Die Luft flirrte bei gut 33° C Hitze, die Felder des nördlichen Innviertels lagen unter (afrikanischem) Sonnenschein; die kleine Gemeinde Mining nordöstlich von Braunau am Inn war am Wochenende 3. bis 5. Juli 2015 ein Mekka der Freunde afrikanischer Musik, Produkte, Speisen und Unterhaltung. Im Park des Schlosses Mamling war Afrika zu Besuch.

Alle 135 Bilder vom Samstag, 4. Juli 2015, unter diesem Link

Afrikanische Erzählkunst und Pantomime Weiterlesen

Tamsweger Pfarrhoffenster in einem „alten“ Neubau in Gstaig im Innviertel

Kramps Gstaig Innviertel Oberösterreich

Elisabeth Kramps bei der Gartenarbeit vor ihrem „Gutshof“

1758 brachte die Perwanger Braumeisterin Maria Hochthurner ein Gnadenbild in die Kirche des verschlafenen Ortes Gstaig im südlichen Innviertel in Oberösterreich nahe der Grenze zum Salzburger Flachgau. Elisabeth und Heinrich Kramps brachten, aber erst viel, viel später, die Kastenfenster des ehemaligen Pfarrhofs aus dem Lungauer Tamsweg nach Gstaig. Wie das alles zusammenhängt, erzähle ich in diesem Artikel.

„Durchs Reden kemman d’Leit zam“

Dass dies nicht nur so ein daher gesagter Spruch im Innviertel ist, beweist folgende Geschichte. Der Ausflug von Neumarkt am Wallersee nach Michaelbeuern führte mich durch Lochen am See an der alten Kirche von Astätt vorbei (alt, aber abgesperrt) zum Hildegardhaus in Kirchberg bei Mattighofen (nicht alt und der Garten war offen) und weiter über Oichten (darüber später noch) in den Wallfahrtsort Gstaig in der Gemeinde Feldkirchen bei Mattighofen, der nur fünf Kilometer nördlich von Michaelbeuern entfernt ist. Weiterlesen

Hofrat Geiger und der Sauhändler soffen um Marianne im Wirt z’Furkern in Moosdorf im Innviertel

Der Hofrat Geiger in Moosdorf im Innviertel

links Mutter Marianne (Sandra Reindl) kann sich nicht so recht mit dem Erscheinen des Vaters ihrer Tochter Mariandl (Bianca Huber, Bildmitte) abfinden, aber die alte Wirtin, Frau Windischgruber (Gerlinde Zechner) nimmt die Sache in die Hände

Oberösterreich | Innviertel | Seelentium | Moosdorf | Die Rechnung schrieb der Sauhändler (Willi Zachbauer) mit Kreide auf den Wirtshaustisch, Mariandl (Bianca Huber) turtelte ständig mit ihrem Hans (Gunther Boennecken) und die alte Wirtin, Frau Windischgruber (Gerlinde Zechner), war ständig auf der Suche nach einem Liebhaber.

Das Wachauer Erfolgsstück ins Innviertlerische übersetzt
Seit 34 Jahren wird einmal im Jahr der Wirt z’Furkern in Moosdorf im oberösterreichischen Innviertel zum Nabel der Theaterwelt. Was den Salzburgern ihre sommerlichen Festspiele, das sind dem Moosdorfer Theaterverein seine Frühjahrsaufführungen. Diesmal erwischte es „den Hofrat Geiger“ (Sigi Schreiner) und er musste auf der Suche nach seinem Kind, dem Mariandl und ihrer Mutter Marianne (Sandra Reindl) etwas über die Wachau hinaus fahren, ins Seelentium, wie diese Wohlfühlregion im Westen Oberösterreichs um Moosdorf heißt. Weiterlesen

Der Onkel Franz oder die Typologie des Innviertlers

Verlag Anton Pustet Salzburg der Onkel Franz

es ist wohl der Onkel Franz, der hier auf einem Postlermoped durch Innviertler Idylle fährt (Bild: Kurt Salhofer – Verlag Anton Pustet Salzburg)

Österreich | Oberösterreich | Innviertel | Nein, ich habe keine Onkel namens Franz; ja, so herzhaft gelacht habe ich schon lange nicht mehr beim Lesen eines Buches. Denn „der Onkel Franz oder die Typologie des Innviertlers“ ist der Titel des neuen Buches von Klaus Ranzenberger. Schon in dessen erstem Buch, „Feinspitz im Innviertel“ hatte der Onkel Franz einen Auftritt.

Ein absolut unterhaltsamer Einblick in die Innviertler Denk- und Betrachtungsweise
Sie glauben der deutschen Grammatik mächtig zu sein? Bitte, was ist dann die Unmöglichkeitsform? Onkel Franz weiß es: „Mechat, gangat, kunnst…“. Was bedeutet und wie betont man „Jo – na – eh!“? Aufgefordert, am Computer „enter“ zu drücken, meint Onkel Franz ganz entrüstet „nu enter konn i ned“, bedeutet doch „enter“ im Innviertler Dialekt so viel wie „früher, zeitiger“. Weiterlesen

Zur Ruhe kommen am neuen Marien-Wanderweg durch Oberösterreich nach Bayern

Marien-Wanderweg Oberösterreich Bayern Maria Schmolln

Maria Schmolln mit Blickrichtung nach Bayern (Foto: Foto Andreas Mühlleitner / Seelentium)

Bayern | Österreich | Innviertel | Seelentium | Weder der rund 2.500 Kilometer entfernt begraben liegende hl. Jakobus musste mit seinem Namen herhalten noch wäre der Salzburger Landesheilige Rupert von Worms einen Weg irgendwo gewandert, der nun seinen Namen bekommen sollte. Es wurde ein Wanderweg von 130 Kilometer Länge eröffnet, der seinen Namen nach einer Heiligen hat, die auch tatsächlich entlang des Weges immer wieder anzutreffen ist: der Marien-Wanderweg.

Am Samstag, den 4. Oktober 2014, wurde der Marien-Wanderweg offiziell eröffnet und im Rahmen von Pressekonferenzen an verschiedenen Orten des Weges der Öffentlichkeit präsentiert. Eine Vorstellung fand im oberösterreichischen Kirchberg bei Mattighofen im Innviertel im Hildegard Naturhaus statt, wo an diesem Tag auch die Segnung einer Mariengrotte gefeiert wurde.

Marien-Wanderweg Oberösterreich Bayern

der Marien-Wanderweg im Detail

Erholsames Wandern für Augen und Seele
Sieben Etappen verbinden St. Marienkirchen am Hausruck im österreichischen Oberösterreich mit dem bedeutendsten Marienwallfahrtsort in Deutschland, mit Altötting in Bayern. Dazwischen liegen neun Wallfahrts- bzw. Marienkirchen sowie eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Europas, der Hausruck und der Kobernaußerwald, die Ferien- und Wohlfühlregion Seelentium mit dem Geburtsort des „Stille-Nacht“-Komponisten Franz Xaver Gruber sowie Burghausen mit ihrer tausend Meter langen Burganlage. Weiterlesen

Moorgeister, Bierbader, Traktor-Roas und Bauerngolf – ein Besuch im Seelentium im Innviertel

Ibmer Moor Seeleiten See Seelentium

Blick auf den Seeleiten See am östlichen Rand des Ibmer Moores

Österreich, Oberösterreich, Innviertel, Seelentium – Ganz Österreich befindet sich im Stress-Fieber. Ganz Österreich? Nein. Eine kleine Region in Oberösterreich mit gemütlichen Menschen, herrlicher Natur und Ruhe wehrt sich erfolgreich dagegen. Die Rede ist vom Landstrich der „stillen Seen“ in der Wohlfühlregion „Seelentinum“.

Seeletium – die Seele an Seen baumeln lassen
Das Wort „Seelentium“ entstand aus dem deutschen Wort „See“ und dem Lateinischen „silentium“, was so viel wie Lautlosigkeit oder Stille bedeutet. Es begann im Jahr 2006, als sich acht Gemeinden des Innviertels zusammenschlossen. Sie wollten die kleinen unbekannten Schönheiten ihrer Region den erholungssuchenden Menschen erschließen. Heute gehören zum Seelentium bereits 15 Gemeinden, darunter auch die beiden bayerischen Städte Burghausen und Tittmoning. Im Bier baden, Irrlichter in Mooren suchen, Bauerngolfen oder selbst einmal Traktor fahren bei der Traktor-Roas. Das sind nur einige Angebotspunkte im südlichen Teil dieser Wohlfühlregion, die auf Entschleunigung, Wohlfühlen und Erholung setzt.

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