Hugo Portisch ist 90: Aufregend war es immer, eine Buchbeschreibung

Buchtitel

Buchtitel „Hugo Portisch: Aufregend war es immer“ (Quelle Ecowin Verlag)

Hugo Portisch ist einer der großen österreichischen Journalisten der Gegenwart. Mit seinen Erinnerungen weckt er mehr als ein halbes Jahrhundert Weltgeschehen zum Leben. Die erste Ausgabe dieses Buches präsentierte Hugo Portisch im Oktober 2010 in der Großen Universitätsaula in Salzburg. Das hier beschriebene Buch ist eine um zwei Kapitel erweiterte Neuausgabe 2017.

Portisch verfilmte die jüngere Geschichte Österreichs

Mit seinen Fernsehproduktionen „Österreich I“ und „Österreich II“ hat er das Geschichtsbewusstsein einer ganzen Nation geprägt. Die Dokumentation über den Zweiten Weltkrieg, die er gemeinsam mit Henry Kissinger erstellte, sorgte für weltweites Aufsehen. Das von ihm initiierte Rundfunk-Volksbegehren für die Unabhängigkeit des ORF war das erste und erfolgreichste in der österreichischen Geschichte. Weiterlesen

Salzburgwiki: Aktivster Schreiber feiert Rekord

Peter Krackowizer

Peter Krackowizer und seine Frieda, eine Marionetten-Putzfrau aus Oberfranken

Ausnahmsweise habe nicht ich geschrieben, sondern es wurde über mich [und meine Frieda] geschrieben.

Rekord: Peter Krackowizer hat die 100.000ste Bearbeitung in der Wissensdatenbank Salzburgwiki durchgeführt. Informationen rund um Salzburg für die Allgemeinheit aufzubereiten ist sein Hobby. Der Salzburger Flughafen beschäftigt Peter Krackowizer derzeit fast täglich. Schließlich ändert sich in der Causa ständig etwas. Peter Krackowizer hat sich als Hobby das Salzburgwiki, die freie Wissensdatenbank für das Bundesland, gesucht und kürzlich seine 100.000ste Bearbeitung absolviert. Tausende Beiträge des Online-Lexikons hat er selbst geschrieben. In weiteren tausenden hat er Informationen hinzugefügt, Ereignisse aktualisiert oder Fehler ausgebessert. […weiterlesen]

Friaul und Österreich verbindet eine Buchpräsentation: Friaul erleben

Friaul erleben, Buch

ja, das ist Friaul! Titelbild des neuen Buches

Wenn zwei Journalisten eine neue gemeinsame Liebe finden kann eigentlich nur ein (journalistischer) Liebesgruß die Folge sein. Den ersten präsentierten die beide, Dr. Gisela Hopfmüller und Prof. Dr. Franz Hlavac, bereits 2011 („Unser Friaul“), der zweite ist eben erschienen: „Friaul erleben“.

Bürgermeister Sergio Michelin lädt ins Municipio ein
Sie kennen Varmo nicht? Varmo ist ein kleiner Ort in der Tiefebene des Friauls, dort, wo die Dörfer am Sonntag zur Mittagszeit und auch noch danach wie ausgestorben wirken, weil die Menschen nach einem gemeinsamen Essen Siesta halten. Varmo ist aber auch ein Ort, in dem die beiden Journalisten ihre zweite Heimat gefunden haben. Wie sie zu ihrem Haus gekommen sind, schilderten sie bereits im ersten Buch (das bereits in zweiter Auflage erschienen ist).

Und das zweite Buch wird nun im März 2013 im Municipio, dem Rathaus, von Varmo von Bürgermeister Sergio Michelin (nomen est omen Michelin?) vorgestellt [weiterlesen]

Motorradprofessor Krackowizer wäre heute 90 geworden

Prof. Helmut Krackowizer nach seinem erster Sieg 1947

Prof. Helmut Krackowizer nach seinem erster Sieg eines Motorradrennens am 6. Juli 1947 beim Autobahn-Rennen Salzburg-Liefering auf Rudge 250 cm³

Als Neunjähriger beim Besuch des Gaisbergrennens in Salzburg vom „Virus“ des Motorradfahrens infiziert, als 17-Jähriger mit einer Puch S4 bei der „Salzkammergut-Wertungfahrt“ 1939 eine Goldmedaille errungen und im selben Jahr mit 150 km/h im Sattel einer Norton „International“ 500 „the unapprochable“ neben einer 500er Rudge „Ulster“ auf einer Straße zwischen Lambach und Wels „so richtig aufgedreht“ – Prof. h. c. Dr. Dkfm. Helmut Krackowizer war Zeit seines Lebens dem Motorradsport verbunden gewesen.

Frankenmarkt – Vöcklabruck – Salzburg
Der als Sohn eines Rechtsanwalts und Enkel eines Oberst des Salzburger Hausregiments Erzherzog Rainer Nr. 59 am 29. April 1922 in Frankenmarkt zur Welt gekommene und in Vöcklabruck aufgewachsene Fachmann für Motorradgeschichte verstarb am 22. Oktober 2001 in Salzburg.

Noch während des Zweiten Weltkriegs erwarb Prof. Krackowizer eine Rennmaschine der englischen Marke Rudge, mit der in England ein fünf-Stunden-Weltrekord gefahren worden war. Nach Ende des Krieges war es dann am 6. Oktober 1946 so weit: Prof. Krackowizer fuhr sein erstes Motorradrennen mit dieser Rudge 250 cm³ bei strömenden Regen beim ersten Nachkriegsrennen in Salzburg-Nonntal und erreichte dabei den dritten Platz. Er musste aber auch auf seinen ersten Sieg nicht lange warten.   [weiterlesen]