Salzburger Fisch-Visionär produziert den teuersten Vodka der Welt

Walter Grüll (links) schenkt Walter Trausner ein Stamperl Caviar Vodka ein: „Zum Wohl“!
© Mike Vogl, Bildquelle www.vogl-perspektive.at

Salzburg | Grödig | Mauterndorf | 22. November 2019 | Dass Kaviar schon lange nicht nur mehr aus Russland kommt und Vodka nicht nur in Polen und Russland destilliert wird, mag ja bekannt sein. Dass es nun aber österreichischen Kaviar in österreichischem Vodka gibt dürfte wohl eine Weltneuheit sein. Gelungen ist dieses kulinarische Experiment dem Salzburger Fisch-Visionär Walter Grüll in Zusammenarbeit mit dem „Genusswerkstätten“-Tüftler Walter Trausner aus Mauterndorf.

Kaviarpralinen, Kaviarpulver, Laxfurter und mehr

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Geschenkkörbe von Grüll Fischspezialitäten in Grödig bei Salzburg

Grüll Fischspezialitäten Geschenkkorb

Grüll Fischspezialitäten Geschenkkorb (Bildquelle Grüll Fischhandel).

Salzburg | Grödig | 13. Oktober 2019 | Das über die Grenzen Salzburgs hinaus bekannte Fischspezialitäten-Geschäft Grüll in Grödig bei Salzburg ist Österreichs erster Stör-Kaviar-Produzent. Hier erhält man alles, was im Wasser schwimmt, kann im Bistro Fischspezialitäten und hausgemachte Desserts der Uschi Grüll genießen. Und man kann sich einen individuellen Geschenkkorb zusammenstellen lassen.

Dazu gibt es neben exquisiten Weinen verschiedenes „Hochprozentiges“ von renommierten Unternehmen.  Alexandra Grüll steht für individuelle Geschenkkorb-Beratung gerne zur Verfügung. Information www.gruell-salzburg.at

Alexandra Grüll

Alexandra Grüll vor einem Teil des Fischangebots von Grüll Fischspezialitäten (Bildquelle Grüll Fischhandel).

Kaviarpralinen, Kaviarpulver, Laxfurter und Tuna Chips: Walter Grüll, der mit den fischigen Ideen

Walter Grüll vor seinem Fischspezialitäten-Geschäft in Grödig bei Salzburg

Walter Grüll vor seinem Fischspezialitäten-Geschäft in Grödig bei Salzburg im Sommer 2016

Österreich | Salzburg | Grödig | Genussregion | In der Fischgemeinde Grödig, wenige Kilometer südlich vor den Toren der Mozartstadt Salzburg ist ein besonderer Meister seit Jahren von einem besonderen Virus infiziert. Walter Grüll wurde von dem unheilbaren Fischliebhaber-Virus infiziert und spielt seit Jahren auf einer besonderen Fischklaviatur.

Angefangen hatte das Leiden, die Leidenschaft, bei Walter Grüll im Alter von zwölf Jahren. Da zog er bereits die ersten Forellen vom Ei weg auf – im Keller seines Elternhauses in Salzburg-Parsch. Im Erwachsenenalter war er dann nicht mehr von Fischen wegzubringen: 1981 begann er mit seiner Fischzucht, 1993 eröffnete er sein heutiges Fischspezialitätengeschäft in Grödig und 2002 konnte er erstmals echten schwarzen Kaviar aus eigener Störzucht anbieten – der erste österreichische Kaviarproduzent. Weiterlesen

Fisch-Visionär – Kaviar-Pulvermacher Walter Grüll und seine beiden Weltneuheiten

Walter Grüll, Visionär, Philosoph, Pulvermacher

Walter Grüll, Visionär, Philosoph, Pulvermacher

Grödig | Neumarkt am Wallersee | Salzburg | Gerade eben war eine fangfrische Ladung Meerestiere aus Marano Lagunare in Friaul-Julisch Venetien eingetroffen, die der „Meister der Fischwelt“ mit kritischem Auge prüft, für gut befindet und in Kühlräume verstaut. Dann verschwindet er wieder im Fisch-OP-Raum, um frischen Kaviar abzufüllen. In der Küche klappert Geschirr. Das Tagesgericht im Bistro ist heute gebratenes Lachsfilet mit Cous Cous in Weißweinsauce. Wir sind bei Walter Grüll am Fischnabel Salzburgs in der Flachgauer Gemeinde Grödig.

Walter Grüll beim Abfüllen von frischem Kaviar

Visionen seit seiner Kindheit
Walter Grüll kommt in das stille Hinterzimmer, einen Espresso in der Hand, nimmt am Tisch Platz und lacht. Sein Frohsinn belebt seine Geschäftsräume, strahlt auf seine Mitarbeiter und Kunden aus. Was für ihn Kaviar sei frage ich ihn. Ein Genussmittel, meint Grüll, ein Produkt, das man hin und wieder – in Zweisamkeit – genießen sollte. Es war seine erste Vision, die ihn vor 20 Jahren packte: heimischen echten Kaviar von hier in Österreich gezüchteten Stören seinen Kunden anbieten zu können. Jetzt blickt er entspannt auf sein Endprodukt zurück, den schwarzen und den weißen Kaviar, mit dem er mehr als zufrieden und glücklich ist.

Ideen für und mit seinen Fischen hat er schon seit seiner Kindheit. Manche reifen in seinem Kopf über viele Jahre, manche setzt er schon nach wenigen Wochen um. „Du brauchst einen freien Kopf für solche Sachen. Du brauchst Visionen und ob sie erfolgreich ausgehen, ist sowieso immer fraglich. Aber wenn du gar keine Visionen und Ideen mehr hast, kannst du dich gleich zur Ruhe setzen.“ meint Walter Grüll. Er vollende jedoch stets eine Sache erst annähernd zur Perfektion, bevor er sich ins nächste Abenteuer stürzt. Weiterlesen

Die Lebensphilosophie der Fisch-Familie Grüll jetzt auf 200 Rezeptbuchseiten

Grüll Fischrezepte Kochbuch

Grüll – Inspiration & Genuss

Salzburg | Grödig | Sind Fische fröhliche Wesen? Ja natürlich! Können Fische lachen? Ja natürlich. Betritt man das Fischspezialitätengeschäft der Familie Grüll in Grödig bei Salzburg erlebt man diese Fröhlichkeit. Aber Uschi, Alexandra, Walter und Patrick Grüll und ihre Mitarbeiter sind doch keine Fische? In gewisser Weise schon, denn in ihrem Leben dreht sich alles um Fische und anderes Getier im Wasser. Und seit kurzem gibt es auch ein Rezeptbuch von ihnen.

„Gib mir bitte der Zitrone“ – „Bitte, aber heißt das Zitrone“…
Man konnte schon immer im Geschäft Fischspezialitäten gleich vor Ort genießen. Seit Ende 2012 gibt es nun auch ein Bistro im Haus. Für dessen Gäste zauberte die Küche bis letzten Sommer unter der Kochhauben-Leitung von Wolfgang Heise zusammen mit Laurenz Stehno so manch‘ Hauben-verdächtiges Gericht. Dann übernahmen Abraham „Abi“ aus Mexiko und Vasca aus Bulgarien die Zepter in der Grüll’schen Küche und eine weitere Hauben-verdächtige Ära nahm ihren Anfang. Weiterlesen

Dort wo die Fische und die Fröhlichkeit zu Hause sind, bei der Familie Grüll in Grödig

Patrick Grüll Grödig bei Salzburg Fischspezialitäten

Patrick Grüll heißt euch herzlich willkommen, oft mit einem flotten Spruch, und jedenfalls mit viel Wissen

Österreich/Salzburg. In der einen Hand ein Lachsfilet, in der anderen ein Störfilet. Patrick Grüll erklärt gerade einem Kunden die Unterschiede beider Filets und deren Zubereitung, für die er natürlich eine von ihm kreierte Gewürzmischung empfiehlt. Aus dem Bistro hört man Papa Walter Grüll und kurz darauf erscheint er lachend zur Begrüßung. Wir sind in Grödig bei Salzburg bei Grüll Fischspezialitäten, bei Familie Grüll, dort wo die Fische und die Fröhlichkeit zu Hause sind.

Grüll Fischhandel Grödig bei Salzburg

Walter, Alexandra, Uschi und Patrick Grüll – die fröhlichen vier vom Fischgeschäft

Die fröhlichen vier: Uschi, Walter, Patrick und Alexandra
Vor gut 20 Jahren hatte Walter Grüll mit seinem Fischspezialitätenhandel in Grödig begonnen, seit gut zwölf Jahren ist er Österreichs einziger Stör-Kaviar-Produzent aus eigener Produktion und seit gut einem Jahr freut er sich über seine neuen Geschäftsräume. Im Dezember 2012 eröffnete er nach Umbau sein Geschäft ganz neu. Neu war auch das kleine, feine Bistro. Dort gibt es mittags kalte und warme Fischgerichte, dazu ein Glaserl ausgesuchten Wein, herrliche Desserts von Uschi Grüll und einen Schmäh von Junior Patrick im Vorbeigehen. Weiterlesen

Der Fisch-Mann, der den Kaviar österreichisch machte: Walter Grüll

Die Fisch-Familie-Grüll (von links): Walter, Alexandra, Uschi und Patrick (Sommer 2012)

Die Fisch-Familie-Grüll (von links): Walter, Alexandra, Uschi und Patrick (Sommer 2012)

„Komm, ich zeig dir meine neuen amerikanischen Hummer“, Walter Grüll greift vorsichtig ins Wasserbecken und holt fast liebevoll einen riesigen Hummer heraus. Nur kurz, gerade eine Fotolänge, dann lässt er das Tier wieder behutsam ins Wasser. Der Umgang mit den Lebewesen im Wasser erfolgt mit Respekt.

Vom Schreibtischhengst zum Kaviarproduzenten

Schon als kleiner Bub züchtete Walter Grüll Fische im Keller seines Elternhauses in Salzburg-Parsch. Nach der Matura begann er dann im Herbst 1981 so richtig mit der Fischzucht neben seinem Job beim Land Salzburg. Damals verkaufte nur ab Fischbecken und an die Gastronomie. 1992 hing er endgültig seinen Bürojob an den Nagel und eröffnete mit einem Kompagnon sein Fischgeschäft in Grödig südlich der Stadt Salzburg. „Zum Fischer“ („Al Pescatore“) nannte er es damals und es wurde schnell über die Grenze der kleinen Marktgemeinde im südlichen Flachgau hinaus bekannt.

1993-2013: 20 Jahre Walter Grüll Fischspezialitäten in Grödig bei Salzburg

1993-2013: 20 Jahre Walter Grüll Fischspezialitäten in Grödig bei Salzburg, da freut sich der Meister still, aber doch! Hier in seinem neuen Bistro

Still und leise begann Walter Grüll an zwei Projekten zu arbeiten, die bald für Schlagzeilen in ganz Österreich und darüber hinaus sorgten. Grüll gelang die Zucht von Stören und seit 2002 bietet er  echten Stör-Kaviar an, den einzigen Österreichs! Grüll zählt seither zu den nur zwölf Züchtern von Stören weltweit. Er züchtet zehn verschiedene herkömmliche Arten. Das war die Sensation Nummer eins. Doch sein wirklich großer Wurf ist die Züchtung von zwei weißen Störarten, von Albino-Stören, von denen weltweit nur acht Kilo Kaviar geerntet werden können! Wie viel davon aus Grülls Zucht stammt, darüber hüllt sich der Züchter schmunzelnd in Schweigen.

[zu meinem Beitrag im den österreichischen Bezirksblätten online mit allen Bildern]:

„Reproduktiven Zuchthilfe“ am anderen Ende der Welt
Die Fisch-Familie Grüll
Uschis Rhabarber-Weincreme-Torte
Das „gewisse Extra“ – Patrick’s Fischzubereitungstipps

 

Stör-Aktion für frischen Kaviar

Walter Grüll erzählt Interessierten von Zucht und Zubereitung

Walter Grüll erzählt Interessierten von Zucht und Zubereitung

Wie der Kaviar aus dem Fisch in die Dose kommt

Sie zappeln nicht mehr und füllen die ganze mit Eis bedeckte Tischfläche. Die Rede ist von jenen drei Stören, die Österreichs einziger Kaviarproduzent Walter Grüll zum Ausnehmen und Verarbeiten vorbereitet hat. Jeder wiegt um die 10 Kilogramm und trägt etwa 700 Gramm Rogen, Kaviar, in sich. Ultraschallgerät und Albino-Störe 27 Störarten gibt es, die größten werden sieben bis acht Meter lang, wiegen zwischen einer und eineinhalb Tonnen und können bis zu 120 Jahre alt werden. Acht bis zwölf Jahre musste Grüll warten, bis seine Störe erstmals „erntereif“ für den begehrten Kaviar waren. Seit 2002 kann nun Walter Grüll Fischhandel in Grödig bei Salzburg echten Stör-Kaviar anbieten. Grüll zählt zu den nur zwölf Züchtern von Stören weltweit. Er züchtet zehn verschiedene herkömmliche Arten. Doch sein wirklich großer Wurf ist die Züchtung von zwei weißen Störarten, von Albino-Stören, von denen weltweit nur acht Kilo Kaviar geerntet werden können. Bis zu € 15.000.– muss man am internationalen Markt pro Kilo für diese weiße Delikatesse bezahlen. Wie viel davon aus Grüll’s Zucht stammt, darüber hüllt sich der Züchter schmunzelnd in Schweigen. Weiterlesen