Rom, vom süßen Leben und der großen Schönheit – eine Buchvorstellung

Rom Italien

Titelbild des Buches (Foto: (c) Johanna Huber, Bildagentur Schapowalow // Verlag Picus Wien)

Streifzüge mit dem Fahrrad durch ein leergefegtes Rom zu Ferragosto, in einem der achttausend Bars von Rom einen der dort täglich fünftausend gebrauten Kaffees trinken und vieles mehr bietet das kleine Buch des Wiener Picus Verlag.

Picus und Höfferer
Picus ist eine Gattung der Spechte und auch einer der ältesten Könige der römischen Sage, aber auch ein Wiener Verlag nennt sich so. Höfferer ist Journalistin, Kulturhistorikerin und Kennerin des italienischen Lebens. Sie schrieb über Rom in der Reihe „Leserreise“, denn sie nimmt ihre Leser mit auf die Reise.

Nicht Reise-, nicht Kunstführer, bietet aber durchaus Lesenswertes
Die österreichische Autorin, die in Rom lebt, geht in diesem kleinen, sehr handlichen Büchlein, manch Unbekanntem nach. In ihren 17 Geschichten wandelt sie u.a. auf den Spuren von Ingeborg Bachmann und Keats Shelley, besucht das Caffe Sant’Eustachio, Weiterlesen

Buchtipp: Iuvavum, Alltag im römischen Salzburg

Salzburg zur Römerzeit

Titelbild

Sehr anschaulich, gar nicht trocken geschrieben und voller Information
Na, das kann ein Buch sein! Steine, nicht Greifbares, Vermutungen – das waren meine Gedanken, als ich von diesem Buch las. Doch welch‘ Irrtum! Schon die zweiseitige Übersicht der Geschichte Ivavum (Salzburg) zeigt: da war was los! Die anschließende Stadtwanderung von Nonntal beginnend bringt Erstaunliches: der Autor wandert durch die Straßen und Gassen, schildert, was damals – zur Römerzeit – hier und da gewesen war und was man heute sieht. So geht das Straßeneck in der Kaigasse nächst dem Hotel Kasererbräu auf den wichtigsten Tempel der römischen Stadt zurück… [weiterlesen]