„Floating Piers“ von Verhüllungskünstler Christo am Iseo-See eröffnet

The Floating Piers, Zeichnung 2014 (© 2014 Christo Photo: André Grossmann)

Der Iseo-See, der viertgrößte der oberitalienischen Seen, der sich in den lombardischen Provinzen Brescia und Bergamo befindet, ist vom 18. Juni bis 3. Juli 2016 begehbar. Die drei Kilometer langen Stege, die das Festland mit zwei vorgelagerten Inseln verbinden, bestehen aus 220 000 Schwimmwürfeln, die mit gelb-leuchtendem Stoff bezogen sind. Für bis zu 11 000 Menschen sind diese Stege gleichzeitig zugänglich. Weiterlesen

Ein Reiseführer über den wohl schönsten oberitalienischen See, den Comer See

Comer See

Reiseführer Comer See, Titelbild: oben: Überfahrt auf die „Isola Comacina“, unten: Blick auf Bellagio

Die Vielfalt an Besichtigungsmöglichkeiten wird gut dargestellt

264 Seiten über Hintergründe, das Ost-, West- und Südufer sowie Ausflüge in die nahe Umgebung – ein Reiseführer für die Planung zu Hause und zum Nachlesen während der Reise. Ich kenne den Comer See seit wohl bald 30 Jahren. Dieser Führer ließ Erinnerungen an Reiseleitungen wach werden und auch so manches aha-Erlebnis hatte ich: das habe ich selbst immer noch nicht gesehen! Dazu zählen die Villa di Balbianello in Lenno und der Sacro Monte di Ossuccio mit lebensgroßen Terrakotta-Figuren in den Kreuzwegkapellen am Westufer.

Elf Seiten und viele Bilder über die wegen ihrer subtropischen Vegetation und historischen Hotels überaus reizvolle Halbinsel Bellagio. Damit man die „Salite“, die engen Treppengassen der Altstadt von Bellagio auch alle findet, gibt es einen praktischen Innenstadtplan, wie übrigens auch von etlichen anderen Orten. Weiterlesen

Mantua 2016 Kulturhauptstadt Italiens

Mantua aus der Luft (Urheber Roberto Merlo, Quelle ENIT)

Italien | ENIT Wien | Die Stadt in der Lombardei hat sich dabei gegen neun Mitbewerber – Aquileia, Como, Ercolano, Parma, Pisa, Pistoia, Spoleto, Taranto und Terni – durchgesetzt.

Der Bürgermeister von Mantua, Mattia Palazzi, zeigte sich in einer ersten Reaktion dementsprechend erfreut: „Dieser Sieg ist sehr wichtig für uns. Das Projekt vereint viele Aspekte unserer Stadt und wir werden unser Bestes geben, um zu zeigen, dass wir diese Auszeichnung auch verdient haben“.

Die Altstadt von Mantua wurde 2008 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt Weiterlesen

Italienische Geigenbaukunst ist UNESCO-Kulturerbe

Cremona, Lombardei, Italien, Geigenbaukunst

Cremona und die Geige (Bildquelle: Comune di Cremona/ENIT)

Italien | Lombardei  | Die UNESCO hat auf ihrer Tagung im Dezember 2012 die traditionelle italienische Geigenbaukunst in Cremona in der Region Lombardei neu in die „Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit“ aufgenommen.

Cremona blickt auf eine lange Tradition des Geigenbaus zurück und ist – verbunden mit dem Namen Antonio Stradivari – weltweit renommiert für die Herstellung und Restauration von Streichinstrumenten. Geigenbauer erlernen das Handwerk an einer speziellen Schule und verbessern ihre Kenntnisse in den über 140 Werkstätten in Cremona. Die Methoden, Werkzeuge und das Wissen über die Verwendung der Materialien stammen noch aus den Zeiten Stradivaris und werden seit dem 16. Jahrhundert von Generation zu Generation weitervermittelt. Im Rathaus der Stadt und im Stradivari Museum kann man die wichtigsten Sammlungen von Streichinstrumenten bewundern.

Mehr über Cremona und die Geigenbaukunst unter diesem Link (bitte nach unten blättern, dann kommt deutscher Text).