Am höchsten befahrbaren Punkt der Straße

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Edelweißhütte Edelweißspitze

Panoramablick über die Bergwelt der Glocknergruppe von der Edelweißspitze aus am frühen Morgen – übernachtet hatte ich in der Edelweißhütte (rechts)

Edelweißstraße

Das Kopfsteinpflaster der Edelweißstraße (Bild Bernd Graessl, GROHAG)

Ein paar Kehren und gut 150 Meter höher ist das Dr. Franz Rehrl-Haus (2 405 m ü. A., Restaurant Fuschertörl) mit einem großen Parkplatz und bei schönem Wetter mit herrlicher Aussicht hinunter ins Ferleitental, zum Großen Wiesbachhorn und auf der anderen Seite ins Seidlwinkeltal und zum Hochtor, der Grenze zwischen dem Bundesland Salzburg und Kärnten.

Den höchsten befahrbaren Punkt der hochalpinen Panoramastraße, die Edelweißspitze (2 571 m ü. A.) erreichen wir vom Rehrl-Haus entweder über die noch original mit Stöckelstein gepflasterte Edelweißstraße oder zu Fuß in etwa 30 Minuten und weitere 150 Höhenmetern auf dem Edelweißgrat. Oben auf der Edelweißspitze werden wir dann mit einem herrlichen 360°-Blick über die Hohen Tauern belohnt, klares Wetter natürlich vorausgesetzt. Nur wenige Meter unterhalb der Spitze kann man sich in der Edelweißhütte stärken (und auch übernachten), bevor wir unsere Hochgebirgsreise fortsetzen. Weiterlesen

Attraktionen entlang der Großglockner Hochalpenstraße

Großglockner Hochalpenstraße

Die Großglockner Hochalpenstraße in der Übersicht: die kleinen Bilder von links: Haus Alpine Schau, Edelweißspitze, Glocknerwiese beim Rasthaus Schöneck und Wilhelm-Swarovski-Beobachtungswarte

Wer meint, die Großglockner Hochalpenstraße, sei „nur“ eine hochalpine Panoramastraße von 48 Kilometer Länge mit 36 Kehren, die zum Fuße seiner Majestät, dem Großglockner, führe, der irrt sich. Entlang dieser Straße über den Alpenhauptkamm der Hohen Tauern gibt es etliche interessante Ausstellungen – seit 23. Juni 2016 eine neue.

„Faszination Berg“ – Entwicklung des Alpinismus im Haus Piffkar

Piffkar Großglockner Hochalpenstraße Faszination Berge

Piffkar, Ausstellung „Faszination Berge“ über den Salzburger Alpinismus

Wer sich von Salzburger Seite aus die Ausstellungen ansehen möchte, erreicht bereits kurz nach der Kassenstelle in Ferleiten (1 150 m ü. A.) das Piffkar (1 620 m ü. A.). In diesem ehemaligen Straßenwärterhaus gibt es seit 23. Juni 2016 eine neue Ausstellung über die Geschichte des Salzburger Alpinismus zu sehen. Während man im 19. Jahrhunderts „unten im Tal“ in Bad Fusch kurte,   bestieg 1841 der Salzburger Fürsterzbischof Kardinal Friedrich VI. Fürst Schwarzenberg mit Pfarrer A. Embacher und fünf Begleitern von Ferleiten aus das Große Wiesbachhorn (3 564 m ü. A.). Es ist dies der höchste Berg, der sich zur Gänze im Land Salzburg befindet.  Im selben Jahr wurde auch der offiziell höchste Berg Salzburgs, der Großvenediger (3 657 m ü. A.) zum ersten Mal bestiegen. Er befindet sich am Alpenhauptkamm auf der Grenze Salzburg – Osttirol. Weiterlesen

Herbst im Großglockner Gebiet Ausflugstipps

Panorama Ferleitental Großglockner Hochalpenstraße

Das Panorama der West- und Südseite des Ferleitentals, aufgenommen vom unteren Naßfeld (Bildquelle Schautafel an der Großglockner Hochalpenstraße)

Die Großglockner Hochalpenstraße, die heuer am 3. August 2015 ihr 80jähriges Jubiläum feierte und seit Anfang August 2015 unter Denkmalschutz steht, ist nicht „nur“ eine Panoramastraße sondern auch ein Reiseziel zum Übernachten. Anreise und das Glocknergebiet selbst bieten zahlreiche Besichtigungs- und Wandermöglichkeiten. Hat man erst einmal die Maut bezahlt, kann man sich auf der Großglockner Hochalpenstraße so lange aufhalten bis man sie wieder bei einer der beiden Mautstellen verlässt.

Alle rund 300 Bilder von der Straße und ihrer Baugeschichte gibt es auf meiner Bilderplattform zu sehen.

Aus dem Inhalt dieses Artikels

:: Übernachten in Beherbergungsbetrieben oder im eigenen Wohnmobil
:: Vom Kurort im Dornröschenschlaf
:: Fuschertal, Ferleitental, Käfertal
:: Käfertal Naturerlebnisweg
:: Sonnenuntergang und -aufgang auf der Edelweißspitze
:: Naturerlebnis Großglockner Hochalpenstraße
:: Tierwelt im Glocknergebiet
:: „Gentlemen, start your engines“ – Veranstaltungen im Herbst 2015

Siehe auch meinen Beitrag aus dem Jahr 2016 Sommerausklang an der Großglockner Hochalpenstraße
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Das war der Winter an der Großglockner Hochalpenstraße – am 7. April 2014 beginnt die Schneeräumung der Straße

Großglockner Hochalpenstraße

Start der Schneeräumung 2014 bei Heiligenblut (Bild GROHAG)

Im Oktober 2013 nahm der Mitarbeiter der Großglockner Hochalpenstraßen AG, Bernhard Grässl, ausgiebig Abschied von seinen geliebten Murmeltieren. Kaum hatte er etwas Essbares in Hand, kamen sie aus ihren Erdbauten und verabschiedeten sich in einen langen Winter.

Bei dem jährlichen Kontrollflug mit einem Hubschrauber Ende März vor Beginn der Schneeräumung der Großglockner Hochalpenstraße musste man überraschend feststellen, dass es ein sehr schneereicher Winter war. Zumindest an der Südseite der Straße in Kärnten und zumindest in den Regionen über 2 000 m ü. A. Weiterlesen

Spätherbst im Glocknergebiet: Farbenspiel und Schneepracht

Murmeltiere am Großglockner

Bernhard Grässl im Kreise seiner kleinen Freunde, der Murmeltiere

Österreich: Salzburg/Kärnten. Ein wahrer Kletterer zeigte sich noch einmal vor dem Winter in hochalpiner Landschaft, bevor er etwas talwärts wandert – der Steinbock; pfiffige Kerle lugten noch einmal in der ersten Hälfte des Oktobers aus ihren Bauen – die Murmeltiere; dann stob der erste Schneesturm über das Glocknergebiet und für Bernhard Grässl, einem Mitarbeiter der Großglockner Hochalpenstraßen AG, hieß es Abschied nehmen von den kleinen, pelzigen Tieren für dieses Jahr.

Herbstlicher Farbenausklang
Während in den Tälern sich das Laub erst langsam zu färben beginnt, fällt auf den Gipfeln der Dreitausender schon öfters Schnee. Die Bergwiesen entlang der der Großglockner Hochalpenstraße zeigen sich im Oktober in allen Farben, die Bergwälder tauchen in gelbleuchtende Töne ein und Bernhard Grässl setzte sich noch einmal zu seinen kleinen Freunden, den Murmeltieren. Er hatte ihnen ein paar Leckerbissen mitgebracht, die sie gerne von ihm nahmen [… weiterlesen]

Sondertarif bis Saisonende
Sofern es die Wetterverhältnisse zulassen, ist die Großglockner Hochalpenstraße noch bis Ende Oktober/Anfang November geöffnet. Und bis zur Wintersperre gibt es den vergünstigten Herbsttarif für Pkw um 23,– Euro (anstatt 33,– Euro) und für Motorräder um 17,– Euro (anstatt 23,– Euro)

 

Goldener Herbst – Wandern an der Großglockner Hochalpenstraße

Blick vom Plattenkar nach Norden in das Seidlwinkltal

Blick vom Plattenkar (oberhalb des Hochtors) nach Norden in das Seidlwinkltal

Österreich | Salzburg | Kärnten |  Ob auf dem Weitwanderweg „Alpe-Adria-Trail“ mit Start- und Zielpunkt auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, zur Schwarzenberghütte durch das Ferleitental oder von der Edelweißspitze zum Baumgartlkopf – mit dem Auto oder zu Fuß, die Großglockner Hochalpenstraße ist Ausgangspunkt vieler Wandermöglichkeiten und entlang der Straße gibt es mehrere Übernachtungsmöglichkeiten.

Blick vom Plattenkar nach Norden in das Seidlwinkltal

Mankeiwirt (Murmeltier-Wirt) Herbert Haslinger vom Gasthof Fuscher Lacke mit Moritz, dem Murmeltier, das bei ihm lebt

“Der Glockner ist eine Sucht“
Moritz, das Murmeltier (Murmeltier im Dialekt „Mankei“), kriecht gerade wieder in die linke Jackentasche des Mankeiwirts Herbert Haslinger des Gasthofs Fuscherlacke. Der Gasthof liegt auf 2 261 Metern über dem Meeresspiegel an der Fuscher Lacke, einem kleinen Bergsee unterhalb der Edelweißspitze, mit Blick hinab ins Seidlwinkltal und hinüber zum Hochtor, der Grenze der Bundesländer Salzburg und Kärnten. Weiterlesen

Hochalpines Muttertags-Erlebnis auf der Großglockner Hochalpenstraße

Muttertagsaktion Großglockner Hochalpenstraße

Muttertagstreffen der Murmeltiere? Im Hintergrund der Großglockner (Bildquelle und -rechte: Großglockner Hochalpenstraßen AG)

Salzburg – Kärnten (Österreich) Am Muttertag, dem 12. Mai 2013, sollte man die Mutter hochleben lassen. Man kann sie aber auch hoch hinaufbringen – bis auf über 2 300 m ü. A. auf die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe an der Großglockner Hochalpenstraße.

Wenn die Mai-Sonne scheinen wird, kann man mit ein bisschen Glück schon Murmeltiere beobachten. Auf jeden Fall genießen alle Frauen einen Großglockner-Muttertagsbonus: sie  erhalten zehn Prozent Muttertagsrabatt auf ihre Einkäufe (Waren, Speisen und Getränke) in allen Glockner-Shops und in folgenden Betrieben entlang der Großglockner Hochalpenstraße: der Berggasthof Wallackhaus gewährt allen Frauen zehn Prozent Preisnachlass auf Essen und Getränke und im Restaurant und Shop Freiwandeck auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe gibt es zehn Prozent Ermäßigung auf die gesamte Konsumation und den Einkauf im Shop für Frauen.

Natürlich haben auch schon einige andere Raststationen entlang der Panoramastraße geöffnet (Gastronomiebetriebe Dr.-Franz-Rehrl-Haus, Gasthof Fuscherlacke „Mankeiwirt“ und Rasthaus Schöneck). Besuchen kann man die Ausstellungen am Piffkar über den Bau der Straße, die „Alpinen Naturschau“ im „Wilfried-Haslauer-Haus“ am oberen Naßfeld, der „Bikers Corner“ auf der Edelweissspitze  und am Hochtor die Zeitreise durch die Jahrtausende sein, in der der Glocknerübergang die kürzeste Handelsroute zwischen Nord und Süd darstellte sowie die Ausstellung „Faszination Eis & Gletscher“ auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geöffnet. Einzig die Ausstellung „125 Jahre Automobilismus“ auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe wird erst um den 17. Mai 2013 wieder eröffnet.

Die Großglockner Hochalpenstraße ist mit Sommerreifen befahrbar. Im Mai ist die Straße von 6 bis 20 Uhr geöffnet, die Ausstellungen ab 9 Uhr.

Aktuelle Informationen findet man auf der Homepage www.grossglockner.at

Großglockner Hochalpenstraße: Verkehrsfreigabe und Saisoneröffnung 1. Mai 2013

Großglockner, Pasterze, Großglockner Hochalpenstraße

Der Großglockner (Bildmitte, Gipfel) und die Pasterze (Gletscher, rechts unten) von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe an der Großglockner Hochalpenstraße gesehen

Kärnten | Salzburg | Hohe Tauern | Jahr für Jahr besuchen rund 900.000 Besucherinnen und Besucher die wohl schönste Panoramastraße Europas. Rechtzeitig zum 1. Mai öffnet das „Nationale Monument Großglockner Hochalpenstraße“ seine Schranken. Zusätzlich feiert auch die Wallack-Schneefräse ihren 60sten Geburtstag.

Trotz eher schwierigen Verhältnissen (aufgrund Lawinengefahr) während der Schneeräumung und großen Schneehöhen konnten die Schneeräumarbeiten mit den fünf Schneefräsen, die von zwölf Mitarbeitern bedient werden, in 14 Tagen bewältigt werden. Weiterlesen