„Höchstgelegene“ Motorrad-Museen Europas – es gibt gleich zwei in Österreich

Links: Timmelsjoch Motorrad Museum (© 2016 alexander maria lohmann, Bergbahnen Obergurgl-Hochgurgl), rechts: Dauerausstellung „125 Jahre Automobilismus“ an der Großglockner Hochalpenstraße auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe

Marketing-Manager werben gerne mit Superlativen. Doch stimmt es auch immer? In Österreich werben gleich zwei Orte mit dem „Prädikat“ Europas höchstgelegenes Motorrad-Museum zu besitzen.

Großglockner Hochalpenstraße oder Timmelsjoch Hochalpenstraße? Weiterlesen

Kurznachrichten aus Italien

Friaul-Julisch Venetien

Wunderbare Aufnahmen aus dieser Region zwischen Alpen und Meer. Weitere Informationen über diese Region von mir unter diesem Link auf meiner Italien-Web-Seite und weitere Videos von der Tourismuswerbung dieser Region finden Sie hier in YouTube.

Eröffnung des neuen Dommuseums in Florenz

Nach umfassenden Restaurierungsarbeiten eröffnete im Oktober 2015 in Florenz (Toskana) das neue Dommuseum, in dem die weltweit größte Sammlung an Skulpturen aus dem Florentiner Mittelalter und der Renaissance zu sehen ist: Weiterlesen

„Stille Nacht Museum Arnsdorf“ mit dem Österreichischen Museumsgütesiegel ausgezeichnet

Max Gurtner, Kustos, im Museum Stille Nacht Arnsdorf

Max Gurtner, Kustos, im Museum Stille Nacht Arnsdorf

Österreich, Land Salzburg, Lamprechtshausen: Im ältesten Schulhaus Österreichs, in dem noch unterrichtet wird, lebte der Komponist des „Stille Nacht“-Liedes, Franz Xaver Gruber mit seiner Familie 21 Jahre lang. In diesen Räumen hatte er 1818 auch die Musik zum Text von Joseph Mohr komponiert und in diesen Räumen befindet sich das nunmehr ausgezeichnete „Stille Nacht Museum Arnsdorf“ in der Salzburger Gemeinde Lamprechtshausen im Flachgau.

Einblick in das Leben in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts
Das Gruber Museum Arnsdorf wurde schon 1957 von Sepp und Ottilie Aigner errichtet und 1961 eröffnet. Das Museum wurde 2011 unter der fachkundigen Leitung von Ausstellungsgestalterin Ilse Renate Pürstl neu konzipiert. Für den Besucher soll die Zeit Grubers und seine Welt, aus der die Melodie zu „Stille Nacht“ stammt, dargestellt werden. Ein Ort der Besinnung und der Begegnung ist entstanden.

Auszeichnung 2013 mit dem Österreichischen Museumsgütesiegel
Das „Stille Nacht Museum Arnsdorf“ wurde beim 24. Österreichischem Museumstag – Museen ohne Grenzen 2013 in Bozen, Südtirol, am 20. September 2013 mit dem Österreichischen Museumsgütesiegel ausgezeichnet [… weiterlesen].

Der Künstler Jean Cocteau und die südfranzösische Riviera

Jeaan Cocteau, Büste in Villefranche-sur-Mer, wo er die Chapelle Saint Pierre gestaltete

Jean Cocteau, Büste in Villefranche-sur-Mer, wo er die Chapelle Saint Pierre gestaltete

Frankreich | Südfrankreich | Côte d‘Azur | „Dass Jacques Costeau nicht nur Taucher war, sondern auch Künstler, habe ich nicht gewusst“ meinte eine Besucher zu ihrem Begleiter im neuen Jean-Cocteau-Museum in Menton an der südfranzösischen Côte d‘Azur. Schmunzelnd wandten sich jene, die es gehört hatten, wieder den Zeichnungen, Skulpturen und Filmen zu, die der französische Schriftsteller, Regisseur und Maler Jean Cocteau geschaffen hatte.

Wer war aber nun dieser Cocteau und was hatte er mit der südfranzösischen Stadt Menton an der Côte d’Azur zu tun? Folgen Sie mir also auf meiner Reise, die mir diese reizvolle Gegend Frankreichs ebenso näher brachte wie das Leben und Schaffen des bekannten französischen Künstlers [weiterlesen]

Explosiver Bénédictine – ein Kräuterlikör aus der Normandie

Benedictine Kräuterlikör aus Fécamp, Haute-Normandie, Frankreich

zwei Kräuterliköre – zwei Farben

Frankreich | Normandie | Fécamp | Alexandre Le Grand, ein Weinhändler und Industrieller aus Fécamp in der Haute Normandie, schon am Ärmelkanal gelegen, sitzt über einem Manuskript der Klosterbibliothek in Fécamp, von denen Teile ihm gehörten. Don Bernardo Vincelli, so liest er, ein Benediktinermönch aus Monte Cassino (Süditalien), war 1505 nach Fécamp ins Kloster gekommen. Ein begnadeter Kräuterexperte, wie Le Grand feststellt und sich in ein Likörrezept vertieft.

So war es wohl damals im Jahre 1863 gewesen, als Alexandre Le Grand jenes Grundrezept für den heute weltweit bekannten Kräuterlikör Bénédictine gefunden hatte. Doch zunächst musste er die Schrift erst entziffern, dann das Rezept in die damalige Zeit übersetzen und schließlich durch unzählige Experimente die genaue Zusammensetzung jener 27 Kräuter herausfinden, die den Geschmack des heutigen Produkts ausmachen… [weiterlesen]