„Alpines Österreich“ bei der EXPO 2015 in Mailand

EXPO Mailand Großglockner Hochalpenstraße Nationalpark Hohe Tauern

EXPO Mailand – Eröffnung der „alpensinfonie: on tour“ im Rahmen der EXPO 2015 in Mailand Eröffnung des Biwaks: von links Generaldirektor Dr. Johannes Hörl von Großglockner Hochalpenstraßen AG, Nationalparkdirektor Wolfgang Urban, Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf (Salzburg), der Mailänder Tourismusstadtrat Franco D´Alfonso, Leo Bauernberger (SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft und der Geschäftsführer der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern Christian Wörister. (Foto: Fotograf Franz Neumayr, Pressedienst Großglockner Hochalpenstraßen AG)

Hohe Tauern und Großglockner Hochalpenstraße repräsentieren „Alpines Österreich“ bei der EXPO 2015 in Mailand!

„alpensinfonie:on tour“ in der Innenstadt von Mailand

Heute, am 19. Mai 2015, erfolgte die offizielle Eröffnung des Biwaks auf der EXPO 2015 in Mailand (Italien) mit der „Alpensinfonie“ von Richard Strauss und den Bildern der „HOHE TAUERN – Die Nationalpark-Region“ im EXPO-Österreich Pavillon. 57 000 Besucher im Österreich Pavillon am ersten Wochenende.

Im multimedialen Biwak, das im Mailänder Park „Ravizza“ steht, erleben die ein außerordentliches Klang- und Bildererlebnis der „Alpensinfonie“. Diese wurde vor genau 100 Jahren von Richard Strauss vollendet. Weiterlesen

Abseits der Großglockner Hochalpenstraße: Adler, Murmeltiere, Enzian und Wasserfälle

Großglockner Hochalpenstraße Steinböcke

„tanzende“ Steinböcke © Großglockner Hochalpenstraßen AG

Liest man „Großglockner Hochalpenstraße“, so wird man wohl gleich an ein eindrucksvolles Panorama der Bergriesen in den Hohen Tauern, an die straßenbauliche Pionierleistung, an den höchsten Berg Österreichs und den Pasterzen-Gletscher denken. Ja und an Murmeltiere. Wer aber seinen Blick aufmerksam durch die Landschaft streifen lässt und ein paar Schritte abseits der Parkplätze macht, wird eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt sowie grandiose Landschaftsbilder erleben.

Bartgeier und Bienen
Im Nationalpark Hohe Tauern, der sich über die drei österreichischen Bundesländer Osttirol, Salzburg und Kärnten erstreckt, in dem sich ja auch die Großglockner Hochalpenstraße befindet, leben mehr als 40 Steinadlerpaare. Wenn sie hoch am Himmel kreisen, sind sie aufgrund ihrer Flügelspannweite, die bis knapp über zwei Meter erreichen kann, gut mit freiem Auge zu sehen. Auch Gänsegeier bevölkern die Bergwelt. Sie können eine Flügelspannweite bis zu 2,7 Metern erreichen. Der „König der Flügelspannweite“ ist aber der Bartgeier, der seit einigen Jahren wieder in der Großglockner Bergwelt heimisch ist. Er bringt es auf eine Flügelspannweite bis zu 2,9 Metern. Weiterlesen

Sagenumwobener Gamsgrubenweg beim Großglockner wieder begehbar

Gamsgrubentunnel am Gamsgrubenweg Großglockner Hochalpenstraße

im Reich der Sagen, der Bergkristalle und der Gletscher: im Gamsgrubentunnel (Bildquelle: Großglockner Hochalpenstraßen AG)

Kärnten, HeiligenblutDer wohl eindrucksvollste Wanderweg an der Großglockner Hochalpenstraße im Nationalpark Hohe Tauern ist der Naturlehr- und Sagenweg Gamsgrube auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Nach umfangreichen Felssicherungsarbeiten, die bereits im Spätherbst 2013 begonnen hatten, ist dieser Panoramaweg seit Anfang Juli 2014 wieder frei und sicher begehbar.

Dieser bequeme, breite und ohne wesentliche Steigungen (der Höhenunterschied beträgt 200 Meter) Panoramaweg verläuft oberhalb des imposanten Gletscherstromes der Pasterze, genau gegenüber des alles überragenden Großglockners.

Bergkristall, ewiges Eis und verschwundene Hochalm
Neben dem Besucherzentrum auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe beginnt der Weg, der zunächst durch sechs Tunnels führt. Im längsten von ihnen, dem Gamsgrubentunnel, taucht der Wanderer in die geheimnisvolle Welt der Sagen rund um die Entstehung der Pasterze ein. […weiterlesen]

EXPO 2015 in Mailand mit „Hohe Tauern & Großglockner Hochalpenstraße“

Großglockner Hochalpenstraße Weltausstellung 1937

Panorama der Großglockner Hochalpenstraße im Österreich-Pavillon bei der Weltausstellung 1937 (Bildquelle: IMAGNO/Austrian Archives – Großglockner Hochalpenstraßen AG)

Die Weltausstellung Expo 2015 wird vom 1. Mai bis 31. Oktober 2015 in Mailand, Lombardei, Italien, zum Thema „Feeding the Planet, Energy for life“ (den Planeten ernähren, Energie für das Leben) stattfinden.

Österreich mit Großglockner Hochalpenstraße und Nationalpark Hohe Tauern vertreten
Die Großglockner Hochalpenstraße als Nationales Monument wird nach den Weltausstellungen in Brüssel, Belgien (1935) und Paris, Frankreich (1937) nach über einem dreiviertel Jahrhundert wieder Teil einer Weltausstellung sein. Die Nationalpark-Regionen und die Bundesländer der Hohen Tauern sind mit ihren wesentlichen touristischen Inhalten nun wieder bei einer Weltausstellung vertreten und werden den EXPO-Beitrag der Republik Österreich, der unter dem Motto „breathe austria“ (atme Österreich) läuft, entsprechend ergänzen.

Neben dem Österreich-Pavillon wird auch das „Alpine Österreich“ (mit seinen knapp eintausend Dreitausendern) durch Weiterlesen

vor 90 Jahren: Planungsbeginn der Großglockner Hochalpenstraße

Großglockner Hochalpenstraße Franz Wallack

Ing. Wallack, 1959 bei einer Veranstaltung auf der Großglockner Hochalpenstraße

Heute vor 90 Jahren, am 25. Juni 1924, wurde Ingenieur Franz Wallack in Zell am See den Mitgliedern des Ausschusses zur Erbauung einer Großglockner Hochalpenstraße als leitender Ingenieur des Projekts „Großglockner Hochalpenstraße“ vorgestellt, im Bild Ing. Wallack 1959 bei einer Veranstaltung auf der Großglockner Hochalpenstraße.

Nur wenige Tage später begann Wallack mit der Trassierung der Straße und legte zwei Monate später seine ersten Pläne für den Straßenverlauf vor.  Seine Vorgabe lautete, eine Straße durch das Hochgebirge der Hohen Tauern zu planen, die touristisch interessant  ist. Dieser Auftrag führte letztlich dazu, dass sich die Straße an den sonnigsten Stellen an die Berghänge schmiegt und manchmal eigentlich auf  „Umwegen“ verläuft.

Mehr über die Baugeschichte im Salzburgwiki

„Höchste“ Ehrung für Richard Strauss auf der Großglockner Hochalpenstraße

Alpenliebe Ausstellung  Großglockner

Eröffnung der Ausstellung „Alpenliebe“ durch Gen.-Dir. Dr. Johannes Hörl vor der Kulisse des Großglockners

Der 71-jährige Komponist Richard Strauss hebt seinen Blick zur Edelweißspitze, dem höchsten Punkt der Großglockner Hochalpenstraße. Er hört dabei dem Salzburger Kammersänger Richard Mayr zu, der ohne jede Begleitung die beiden ersten Strophen Goethes „Talismane“ nach der Vertonung von Franz Schubert singt. Es ist der 23. September 1934. Der Salzburger Landeshauptmann Dr. Franz Rehrl eröffnet den ersten Teil der Panoramastraße auf Salzburger Seite bis zum Fuscher Törl und zur Edelweißspitze.

Kunstausstellung Alpenliebe Großglockner Hochalpenstraße

von links: Dr. Johannes Hörl, Vorstand der Großglockner Hochalpenstraßen AG, die Urenkelin von Richard Strauss, Madeleine Rohla-Strauss und Marchese Alessandro Pallavicini, ein Nachkomme des Markgrafs Alfred Pallavicini, einem berühmten österreichischen Alpinisten, der als Erster die Durchsteigung der gefährlichen nach ihm benannten Pallavicinirinne am Großglockner schaffte und am Großglockner auch später ums Leben kam

„Alpenliebe“ in Erinnerung an den 150. Geburtstag von Richard Strauss
Ob Richard Strauss tatsächlich 1934 bei der Teileröffnung der Straße dabei gewesen war, lässt sich nicht mehr feststellen. Gesichert ist, dass Strauss den heute nicht mehr bestehenden Kurort Bad Fusch am Fuße der Großglocknerstraße gerne zur Kur besucht hat. Und dass Strauss eine sinfonische Dichtung, „eine Alpensinfonie op. 64“, komponierte. Er hatte sich im Sommer 1879 auf dem Heimgarten in den Bayerischen Voralpen verstiegen und war in ein Gewitter gekommen. Tags darauf gab er dieses Erlebnis musikalisch auf seinem Klavier wieder und daraus entstand später dann „eine Alpensinfonie“, deren Uraufführung 1915 in Dresden stattfand. Weiterlesen

2014: Noch mehr „ALPENLIEBE“ im Nationalpark Hohe Tauern in Österreich

Großglockner Hochalpenstraße Nationalpark Hohe Tauern

Pressekonferenz itb-Berlin: Vorstellung der neuen Kunstausstellung „ALPENLIEBE“ – Christian Wörister (GF Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern GmbH), Hans-Peter Kudlich (Gestaltung), Juli Stoff (Kuratorin), Günter Mussnig (GF Hohe Tauern – die Nationalpark-Region in Kärnten) und Johannes Hörl (GD Großglockner Hochalpenstraßen AG) , Bildquelle: Großglockner Hochalpenstraßen AG

Österreich, Salzburg/Kärnten. Der Nationalpark Hohe Tauern und die Großglockner Hochalpenstraße präsentieren sich derzeit gemeinsam auf der ITB 2014, der Weltleitmesse für Tourismus in Berlin. Zu den Neuheiten des Sommers 2014 zählen unter anderem die Kunstausstellung „ALPENLIEBE“ auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, die neue Nationalpark Card für Salzburg und das abwechslungsreiche Exkursionsprogramm „Magische Momente“ in den Hohen Tauern Kärnten.

Die größten Gletscherflächen der Ostalpen
Auf insgesamt 1.856 Quadratkilometern birgt der größte Nationalpark Mitteleuropas, der Nationalpark Hohe Tauern, die mächtigsten Gipfel Österreichs, hunderte 3.000er Gipfel, die größten Gletscherflächen der Ostalpen und Wasserfälle, die zu den höchsten der Welt zählen. Dichte Wälder, artenreiche Bergwiesen, zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sowie Jahrhunderte alte bergbäuerliche Kulturlandschaften ermöglichen unvergessliche Begegnungen mit der Natur […weiterlesen]

Spätherbst im Glocknergebiet: Farbenspiel und Schneepracht

Murmeltiere am Großglockner

Bernhard Grässl im Kreise seiner kleinen Freunde, der Murmeltiere

Österreich: Salzburg/Kärnten. Ein wahrer Kletterer zeigte sich noch einmal vor dem Winter in hochalpiner Landschaft, bevor er etwas talwärts wandert – der Steinbock; pfiffige Kerle lugten noch einmal in der ersten Hälfte des Oktobers aus ihren Bauen – die Murmeltiere; dann stob der erste Schneesturm über das Glocknergebiet und für Bernhard Grässl, einem Mitarbeiter der Großglockner Hochalpenstraßen AG, hieß es Abschied nehmen von den kleinen, pelzigen Tieren für dieses Jahr.

Herbstlicher Farbenausklang
Während in den Tälern sich das Laub erst langsam zu färben beginnt, fällt auf den Gipfeln der Dreitausender schon öfters Schnee. Die Bergwiesen entlang der der Großglockner Hochalpenstraße zeigen sich im Oktober in allen Farben, die Bergwälder tauchen in gelbleuchtende Töne ein und Bernhard Grässl setzte sich noch einmal zu seinen kleinen Freunden, den Murmeltieren. Er hatte ihnen ein paar Leckerbissen mitgebracht, die sie gerne von ihm nahmen [… weiterlesen]

Sondertarif bis Saisonende
Sofern es die Wetterverhältnisse zulassen, ist die Großglockner Hochalpenstraße noch bis Ende Oktober/Anfang November geöffnet. Und bis zur Wintersperre gibt es den vergünstigten Herbsttarif für Pkw um 23,– Euro (anstatt 33,– Euro) und für Motorräder um 17,– Euro (anstatt 23,– Euro)