Rom, vom süßen Leben und der großen Schönheit – eine Buchvorstellung

Rom Italien

Titelbild des Buches (Foto: (c) Johanna Huber, Bildagentur Schapowalow // Verlag Picus Wien)

Streifzüge mit dem Fahrrad durch ein leergefegtes Rom zu Ferragosto, in einem der achttausend Bars von Rom einen der dort täglich fünftausend gebrauten Kaffees trinken und vieles mehr bietet das kleine Buch des Wiener Picus Verlag.

Picus und Höfferer
Picus ist eine Gattung der Spechte und auch einer der ältesten Könige der römischen Sage, aber auch ein Wiener Verlag nennt sich so. Höfferer ist Journalistin, Kulturhistorikerin und Kennerin des italienischen Lebens. Sie schrieb über Rom in der Reihe „Leserreise“, denn sie nimmt ihre Leser mit auf die Reise.

Nicht Reise-, nicht Kunstführer, bietet aber durchaus Lesenswertes
Die österreichische Autorin, die in Rom lebt, geht in diesem kleinen, sehr handlichen Büchlein, manch Unbekanntem nach. In ihren 17 Geschichten wandelt sie u.a. auf den Spuren von Ingeborg Bachmann und Keats Shelley, besucht das Caffe Sant’Eustachio, Weiterlesen

Lonely Planets 1000 einmalige Reisen und 1000 einmalige Erlebnisse

Lonely Planets 1000 einmalige Reisen

Lonely Planets 1000 einmalige Reisen (Bild: MairDuMont Verlag)

Deutschland, Ostfildern, November 2014 | Vergessene Städte, blaue Wunder und die Lust, Listen zu führen
Die beiden neuen Bände sind voll mit kreativen, überraschenden, spannenden Vorschlägen, die Welt neu und wieder zu entdecken, dass besagte Liste länger und länger werden wird.

Lonely Planets 1 000 einmalige Reisen
Nicht nur die Auswahl der Ziele, die Lonely Planets 1000 einmalige Reisen bietet, macht das Buch zu einer interessanten Lektüre. Es sind vor allem die thematischen Zusammenstellungen, die dem Leser neue Blickwinkel auf die (Reise-)Welt erlauben. Da geht es zu „Vergessenen Städten“ wie Babylon im Irak, Palenque in Mexiko oder Darwin am Rande des Death Valley in Kalifornien. Das Kapitel „Kolossale Menschenmassen“ vereint so unterschiedliche Orte wie den riesigen Sonntagsmarkt im chinesischen Kashgar, New Yorks Grand Central Station oder das englische Glastonbury-Festival, auf dem jedes Jahr bis zu 140 000 Menschen eine riesige Party feiern. „Die besten Orte, um rot zu sehen“ entführt an Plätze in Kuba, Lettland oder Berlin, die Hotspots des Kommunismus sind oder waren. Weiterlesen

Was macht gute Reise-Erzählungen, -Bücher aus?

Seit vielen Jahren lese und verwende ich die unterschiedlichste Reiseliteratur. Vom Magazin über den handlichen Führer bis hin zu Reiseerzählungen. Seit zwei Jahren setze ich mich nun noch intensiver mit den Unterschieden dieser Reiseliteratur auseinander.

Nehmen wir als erstes Beispiel einen Reiseführer: „Grado, der nahe Süden zu jeder Jahreszeit“ von Evelyn Rupperti. Einerseits gibt sie natürlich Informationen über Besichtigungs- und Unterkunftsmöglichkeiten, Restaurants und Ausflüge, andererseits bettet sie dazwischen eigene Erfahrungen und Geschichten ein, erzählt über die Menschen, greift Dinge aus dem Alltagsleben auf. So wird dieses Buch zu einem lebendigen Reiseführer, in dem man sozusagen mitlebt. Weiterlesen