Frankreich: UNESCO-Auszeichnung und neue Impulse für den Tourismus

 Elsass, Strasbourg - Palais du Rhin © Philippe de Rexel OTSR

Elsass, Strasbourg – Palais du Rhin, ehemals Kaiserpalast, heute ‚Théâtre national de Strasbourg‘ © Philippe de Rexel OTSR

Frankreich | Salzburg | 12. März 2018 | Anlässlich der 41. Sitzung des UNESCO-Komitees in Krakau im Juli 2017 wurden weltweit 21 neue Kultur- und Naturgüter aufgenommen. Zwei von ihnen liegen in Frankreich, somit zählt das Land nun 43 UNESCO-Welterbestätten: weitere Teile von Straßburg und Taputapuātea, Polynesische Inseln. Weiterlesen

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Großglockner Hochalpenstraße auf der offiziellen Liste für UNESCO-Welterbeverfahren

Großglockner Hochalpenstraße UNESCO Welterbe

Blick von der Edelweißspitze über das Obere Nassfeld zum Gedenkzeichen Fuscher Törl (Bildquelle: GROHAG)

Mit 3. Juli 2015 wurde die Großglockner Hochalpenstraße unter Denkmalschutz gestellt und befindet sich auf dem Weg als UNESCO Welterbe anerkannt zu werden.

Der heutige Tag ist damit auch der offizielle Startschuss für die Beantragung des Welterbe-Prädikates für die Großglockner Hochalpenstraße!“ so der Salzburger Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Univ.-Prof. Dr. Kurt Luger, UNESCO-Lehrstuhl „Kulturelles Erbe und Tourismus“ an der Universität Salzburg, erläuterte den Ablauf des Ansuchen. Die Vorschlagsliste muss jeweils ein Jahr vor einer möglichen Ernennung fertig eingereicht werden. Das entscheidende Treffen der UNESCO-Kommission findet alle Jahre im Februar statt. Bis Sommer 2016 soll das entsprechende Dokument von der Großglockner Hochalpenstraßen AG (GROHAG) ausgearbeitet sein und im Februar 2017 eingereicht werden. Dann könnte eine mögliche Ernennung zum Welterbe im Sommer 2018 möglich sein. [… weiterlesen]

51. italienische UNESCO-Welterbestätte

Cathedrale von Cefalù, Sizilien (Bildquelle: ENIT)

Italien | Sizilien | Das arabisch-normannische Palermo und die Kathedralen von Cefalù und Monreale wurden im Sommer 2015 von der UNESCO in die Liste der Welterbestätten aufgenommen und bilden somit den 51. Eintrag Italiens in der renommierten Liste.

An der nördlichen Küste Siziliens gelegen, umfasst das arabisch-normannische Palermo neun zivile und religiöse Gebäude, die auf das normannische Königreich von Sizilien (1130 bis 1194) zurückgehen: zwei Paläste, drei Kirchen, eine Kathedrale, eine Brücke sowie die Kathedralen von Cefalù und Monreale. Gemeinsam stellen sie ein außergewöhnliches Beispiel einer sozio-kulturellen Verschmelzung zwischen westlicher, islamischer und byzantinischer Kultur auf der Insel dar, die zur Bildung neuer Konzepte von Raum, Struktur und Dekoration sowie dem ergiebigen Miteinander von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion führte (Muslimen, Byzantinern, Juden, Lombarden und Franzosen).

Alle italienischen UNESCO Welterbestätten in der Übersicht.

Ab April 2016 Direktflüge von Wien nach Toulouse und Bordeaux

Boeing 737-3B3(QC) der ASL Airlines France (Bild: Javier Bravo Muñoz GFDL 1.2 via Wikimedia Commons)

28. September 2015 | update 11. Februar 2016 | Nur mehr zwei Flugstunden von Wien in die zwei französischen Metropolen – zwei beliebte Urlaubsdestinationen im Südwesten Frankreichs, Bordeaux, bekannt für seine Weine und Toulouse, aufgrund seiner zahlreichen Bauwerke aus roten Ziegelsteinen „la ville rose“ genannt, werden zwischen 15. April  und30. September 2016 zweimal wöchentlich direkt von Wien aus angeflogen.

Die französische Fluggesellschaft Europe Airpost hat angekündigt, die letztes Jahr im Mai gestarteten Flugverbindungen fortzuführen.
Die Direktflüge können ab sofort über die Webseite www.europeairpost.com/en zum One-Way Tarif von EUR 79,- (inklusive Gebühren und Freigepäck) gebucht werden. Geflogen wird mit einer Boeing 737-300, die über eine Kapazität von 147 Sitzen verfügt.

Flugstrecke Wien – Bordeaux  (jeweils Montag und Freitag)
Abflug von Wien um 16.35, Ankunft in Bordeaux um 18.50 Uhr
Abflug von Bordeaux um 7.30 Uhr, Ankunft in Wien um 9.45 Uhr

Flugstrecke Wien – Toulouse (jeweils Montag und Freitag)
Abflug von Wien um 10.40 Uhr, Ankunft in Toulouse um 12.50 Uhr
Abflug von Toulouse um 13.35 Uhr, Ankunft in Wien um 15.45 Uhr

Fußballfans ermöglichen diese Direktflüge eine unkomplizierte Anreise zu den Matches der Fußball Europameisterschaft in Toulouse und Bordeaux, die zu den insgesamt zehn Austragungsorten der EURO 2016 gehören.

Der schöne Südwesten so nah

Seit 2007 UNESCO-Weltkulturerbe ist Bordeaux mit seinen weltberühmten Weinen, vielen Cafés, reiche Museen und lebendigen Plätzen ein spannendes und pulsierendes Reiseziel. Und die Atlantikküste mit der berühmten Wanderdüne ‚Dune du Pilat‘ und der Austernzucht in Arcachon sind nur einige Kilometer entfernt.

In die quirlige Stadt Toulouse mit ihren rosafarbenen Backsteingebäuden, wo Hausboote am überaus beliebten ‚Canal du Midi‘ anlegen, zieht es viele Städtetouristen. Die legendären Weitwanderwege durch die Pyrenäen begeistern Wanderer und Lourdes ist Anziehungspunkt für viele Pilger.

Mehr über den französisches Südwesten und seine Sehenswürdigkeiten in meinem Beitrag hier.

Großglockner Hochalpenstraße unter Denkmalschutz und auf dem Weg zum Welterbe

Seit 3. Juli 2015 steht die Großglockner Hochalpenstraße unter Denkmalschutz und ist auf dem Weg zum Welterbe.

Großglockner Hochalpenstraße unter Denkmalschutz

von links: Dr. Johannes Hörl ((Generaldirektor GROHAG), Univ.-Prof. Dr. Kurt Luger (UNESCO-Lehrstuhlinhaber, Salzburg), Dr. Wilfried Haslauer (Landeshauptmann Salzburg und Vorsitzender Aufsichtsrat GROHAG), Dr. Barbara Neubauer (Präsidentin Bundesdenkmalamt, Wien), Prof. DDr. Eberhard Stüber (Ehrenpräsident Österreichischer Naturschutzbund) und Mag. Bernd Paulowitz (Geschäftsführer Insitu World Heritage Consulting, Paris) (© Pressefoto Franz Neumayr)

Erstmals in der österreichischen Geschichte wurden „Gemeinsame Ziele“ für ein Baudenkmal festgeschrieben. Mit Rechtskraft des Bescheides des Bundesdenkmalamtes (BDA) wurde jetzt der höchste nationale Schutz erteilt. Damit ist es möglich, dass die Großglockner Hochalpenstraße den Antrag auf UNESCO-Welterbe stellt.

Am 3. Juli 2015 gaben Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer als Vorsitzender des Aufsichtsrat der Großglockner Hochalpenstraßen AG und Dr. Barbara Neubauer, Präsidentin des Bundesdenkmalamts in Wien, gemeinsam bekannt:

Nach fünf Jahren Vorbereitung und intensiver Verhandlungen ist es fix: die Großglockner Hochalpenstraße steht mit heutigem Tage unter Denkmalschutz nach dem Denkmalschutzgesetz (DMSG)! Weiterlesen