Feinspitz im Innviertel – ein Buch mit mehr als 40 Einkehrtipps

Feinspitz im Innviertel

Titelbild „Feinspitz im Innviertel“

Das Buchformat: klein und handlich, der Inhalt: interessant und vielseitig

Soll ich jetzt schreiben, leider oder Gott-sei-Dank ist die Gastronomie im oberösterreichischen Innviertel (noch) so unbekannt? Denn wer glaubt, das Innviertel sei „totes kulinarisches Gelände im Nordwesten Österreichs“, der irrt!

Surspeck-Grammelschokolade, genannt „Innviertler Versuchung“; ein Wein, ein Cuvée-Trio aus den Sorten Chardonnay, Weißburgunder und Gelber Muskateller aus dem Innviertel, kann man verkosten;  eine Haube, zwei „A la Carte“-Sterne und 2009 die begehrte „Trophée Gourmet A la Carte“ zieren das Gasthaus Maria von guten Rat in Gstaig; Frau Maislinger vom Seewirt in Holzöster in der Urlaubsregion Seelentium macht aus Pielachtaler Dirndln, eine Steinfrucht, eine Marmelade – Vinotheken, Hofläden, Wirtshäuser und Restaurants für jeden Geschmack und Geldbeutel hat Klaus Ranzenberger aus dem Innviertel zusammengetragen. Schließlich widmet er noch ein eigenes Kapitel drei „Lebensgrundlagen“ im Innviertel: dem Innviertel als Bierregion, als Mostregion und Region der Edelobstbrennerei, ergänzt, wie eingangs erwähnt, mit einem Innviertler Winzer.

In den Buchdeckelklappen vorne und hinten  hat man eine Übersichtskarte zur Hand, die Beiträge sind mit ansprechenden Bildern aufgelockert und überall gibt es Adressen, Telefonnummern und Öffnungszeiten.

Autor: Klaus Ranzenberger
Verlag: Verlag Anton Pustet
Erscheinungsjahr: 2013
ISBN 978-3-7025-0694-0

Der 4. Earl of Sandwich, Louis de Béchamel u.a. in: Lebensmittelgeschichte(n)

Lebensmittelgeschichten -  Buchautor Hofrat Dr. Josef Schöchl

der Buchautor Hofrat Dr. Josef Schöchl

Die Eltern Lebensmittelkaufleute, der Autor Veterinärmediziner, das Buch ein unterhaltsames Sammelsurium an Lebensmittel- und Speisegeschichten.

Informativ, unterhaltsam und mit animierenden Bildern

Welche bayrische Eigenheit von der Münchner Gaststätte „Zum ewigen Licht“ ihren Weg in die gastronomische Unsterblichkeit gefunden hat, darüber und über viele andere Kuriositäten berichtet Hofrat Schöchl in seinem sehr richtig bezeichneten Buch „Lebensmittel Geschichte(n)“.

Der den Salzburgern als Abgeordneter zum Salzburger Landtag bekannte Veterinärmediziner Hofrat Dr. Schöchl zeigt sich mit diesem Buch von einer ganz neuen, unterhaltsamen Seite.

„Zweigebackenes“ und „Kâtsiap“ Weiterlesen

Wundervolles Wasser (… in Salzburg, ein Buchtipp)

Wundervolles Wasser, vom Gesundtrinken, Kurbaden und Freischwimmen

Titelbild Buch: „Wundervolles Wasser, vom Gesundtrinken, Kurbaden und Freischwimmen“, Verlag Anton Pustet, Salzburg

Vom Gesundtrinken, Kurbaden und Freischwimmen, ein geschichtliches Fachbuch über Wasser im Land Salzburg in Bezug auf Religion, Fremdenverkehr und Vergnügen

Nein, es ist kein Physikbuch – es ist ein Geschichtsbuch über Wasser und dessen Vorkommen und Anwendungen im Bundesland Salzburg; ein Geschichtsbuch, das nach einer kurzen physikalisch-geographisch-allgemeinen Einführung mit der geschichtlichen Bedeutung des Wassers beginnt. Da ist die Rede von Maibrunnen und Frühlingsbädern, von den Wasserheiligen, Quellenpatronen und der Taufe. Da wird es schon recht Salzburg-bezogen: die Quelle der hl. Brigida aus Irland bei dem Kirchlein in Henndorf am Wallersee, Sankt Koloman in der Taugl und auf dem Kolomansberg bei Thalgau, der hl. Wolfgang oder der hl. Sixt in Wald im Pinzgau und andere Ort finden Erwähnung, alle mit Wasser im Zusammenhang.

Brechlbäder, Badeverbote, Wallfahrtsgeschichten Weiterlesen

Buchtipp: Scheller, Schleicher, Maibaumkraxler – Bräuche in Österreich

Scheller, Schleicher, Maibaumkraxler - Bräuche aus Österreich

Ebenseer Fetzenzug - am Rosenmontag unterwegs

Bräuche in Österreich: Fasching, Ostern, Frühling – ein Buch, unterhaltsam, informativ und fundiert recherchiert mit vielen interessanten Details

Vom Franzosen-Verscheuchen im Lungau
Giggeler und Bajatzl – Blochziehen in Tirol, vom Metzgersprung und Faschingseingraben, vom Trauerzug mit den leeren Geldbörsen, über den Valentinstag, der mit dem hl. Valentin nichts zu tun hat, von erstaunlich vielen Dorfgemeinschaften, die Passionsspiele abhalten, vom Franzosen-Verscheuchen im Lungau im Salzburger Land, dem Milchkannen-Donnern im Südburgenland und in Kärnten, von Prangstangen, Jungfrauenaufwecken und dem immateriellen UNESCO-Kulturerbe des Böllerschießens (!), von Sauhaxenopfer und Viehumtragen, von einem Krawattentag (?) und vom Verbrennen des Sunnawendhansls in Oberndorf bei Salzburg – eigentlich müsste ich alle Titel hier anführen und kurz erklären, denn das Buch ist eine wahre Schatzgrube an ganz alten, alten, weniger alten und neuen Bräuchen aus ganz Österreich. Alleine von der Passionszeit und den einzelnen Tagen zwischen Palmsonntag und Ostermontag werden 37 Bräuche geschildert. [weiterlesen]