Besuch beim „Santuario della Madonna della Corona“ nördlich von Verona

Bernhard Graessl „Der Wallfahrtsort vom Zugangsweg aus gesehen.“

Italien | Veneto | 17. September 2021 | Bernhard Graessl aus dem Glocknergebiet im österreichischen Kärnten ist begeisterter Rennradsportler und Italien-Fan. Seine Reisen mit dem Rad und manchmal auch mit dem Auto führen ihn zu Kleinoden in Italien. Er hat mir freundlicherweise die Veröffentlichung seiner Bilder gestattet. Daraus ist nachstehender Artikel mit Ergänzungen von mir entstanden.

Italienreisende fahren daran vorbei

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Erfolgreiche Saison für die Festspiele „Arena di Verona“

Szenenbild aus "Der Barbier von Sevilla"  bei den Festspielen  "Arena di Verona" 2011

Szenenbild aus "Der Barbier von Sevilla" bei den Festspielen "Arena di Verona" 2011

Der Besuch einer Aufführung bei den Festspielen von Verona, die alljährlich im Juli und August stattfinden, ist nach wie vor ein (Freiluft)Erlebnis erster Klasse.  Trotz der staatlichen Kürzungen im kulturellen Bereich zieht das Management der Arena di Verona eine positive Bilanz für die Saison 2011.

Insgesamt wurden 465.500 Eintrittskarten für die 49 Aufführungen vom 17. Juni bis 3. September 2011 verkauft. Das bedeutet ein Plus von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Jeder Aufführung wohnten durchschnittlich 9.500 Zuschauer bei. Mit durchschnittlich 11.076 Zuschauern pro Aufführung war La Traviata die beliebteste Oper in 2011. Auch im nächsten Jahr stehen wieder große Opern auf dem Programm, die die Herzen von Klassik-Fans höher schlagen lassen: u.a. Verdis „Aida“, Mozarts „Don Giovanni“, Bizets „Carmen“, Gounods „Roméo et Juliette“ und Puccinis „Turandot“ und „Tosca“.

Und wie sind diese Festspiele entstanden?
Als 1913 überall in Italien der hundertste Geburtstag Giuseppe Verdis gefeiert wurde, hatten drei Veroneser eine Idee.  Weiterlesen

Zugfahren in Italien

Also, wenn es nicht gerade um die halbe Welt geht, fahre ich gerne mit dem Zug. So fuhr ich Anfang Juni dieses Jahres von Salzburg nach Desenzano am Gardasee und von Brescia wieder zurück. Das macht Spaß! Bei der Hinfahrt saß neben mir auf der anderen Seite des Ganges ein Pärchen, dass seine Jugendjahre wohl schon hinter sich hatte. Doch um auch im Alter ansprechend auszusehen, braucht es ab und an einen Schönheitsschlaf, mit Schlafbrille, um 11 Uhr Vormittag. Zu Füßen der sich jung Kurierenden eine Decke, aus der Beinchen hervor lugten. Nachdem sie ihre Schlafbrille wieder abgenommen hatte, schob sie die Füßchen wieder unter die Decke. Der Schaffner ging vorbei. In Bozen steigen die drei aus: das Hündchen, wohl eine Art Windhund, so knochig lang, die Schönheit, die sie einmal war und ihr Begleiter, der aber dafür mit Riesenrucksack am Buckel samt Skistecken und in jeder Hand einen ordentlichen Koffer.

Abwechslung dann an der Stehbar im Speisewagen. Freysing auf Reisen! Genauer gesagt, eine Chorgruppe. Darunter eine ältere, muntere Dame. Sie lerne immer noch Italienisch, war in Venedig mit einem 72-Stunden-Ticket für die Vaporetti, um sich alle Brücken anzuschauen, die in einem von ihr gelesenen Kriminalroman vor kamen. Zurück bei meinem Sitzplatz im Großraumwagen, stellte ich fest, was Frau von Welt bei einer Zugreise braucht: einen Laptop, zwei Scheiben Knäckebrot und Mineralwasser. Das ältere Ehepaar eine Reihe weiter vorne schält sich gerade eine Apfel und bei meinem Sitznachbarn klingelt unaufhörlich das Mobiltelefon – irgendein Spiel verursacht den Reiselärm im IC nach Verona. Wir kamen ins Gespräch. Er wohne in Florenz, sei aber Deutscher. Und gab mir ein paar brauchbare Tipps für meinen nächsten Florenz-Besuch, wo ich günstiger Essen könne, was ich mir noch ansehen sollte. Weiterlesen