Tamsweger Pfarrhoffenster in einem „alten“ Neubau in Gstaig im Innviertel

Kramps Gstaig Innviertel Oberösterreich

Elisabeth Kramps bei der Gartenarbeit vor ihrem „Gutshof“

1758 brachte die Perwanger Braumeisterin Maria Hochthurner ein Gnadenbild in die Kirche des verschlafenen Ortes Gstaig im südlichen Innviertel in Oberösterreich nahe der Grenze zum Salzburger Flachgau. Elisabeth und Heinrich Kramps brachten, aber erst viel, viel später, die Kastenfenster des ehemaligen Pfarrhofs aus dem Lungauer Tamsweg nach Gstaig. Wie das alles zusammenhängt, erzähle ich in diesem Artikel.

„Durchs Reden kemman d’Leit zam“

Dass dies nicht nur so ein daher gesagter Spruch im Innviertel ist, beweist folgende Geschichte. Der Ausflug von Neumarkt am Wallersee nach Michaelbeuern führte mich durch Lochen am See an der alten Kirche von Astätt vorbei (alt, aber abgesperrt) zum Hildegardhaus in Kirchberg bei Mattighofen (nicht alt und der Garten war offen) und weiter über Oichten (darüber später noch) in den Wallfahrtsort Gstaig in der Gemeinde Feldkirchen bei Mattighofen, der nur fünf Kilometer nördlich von Michaelbeuern entfernt ist. Weiterlesen

Auf der „Höh“ und bei den Teufelsengeln im Kobernaußerwald

Weißbach im Kobernaußerwald, Oberösterreich

am Weißenbach im Kobernaußerwald, nördlich von Schneegattern

Österreich|  Oberösterreich | Hausruck |  „Action, Events and Entertainment“ gilt bei vielen Menschen als das höchste Urlaubsgefühl. Die Landschaft des Kobernaußerwaldes mit seinen kleinen Sehenswürdigkeiten ist eine Alternative dazu. Und diese befindet sich als Grenzwald zwischen dem Inn- und Hausruckviertel im südwestlichen Teil Oberösterreichs.

Schon einmal über Watzlberg nach Schneegattern gefahren?
Im Buch „Eine Heimat am See“ beschreibt Franz Braumann in seiner Erzählung über „den letzten Gulden“ eine schaurige Winterfahrt durch den Kobernaußerwald. Heute mag eine Fahrt durch dieses Gebiet nicht mehr so dramatisch ablaufen, wie vor einem Jahrhundert. Geblieben sind aber die Erlebnisse für den Besucher, der sich die Zeit nimmt, eines der größten erhalten gebliebenen, zusammenhängenden Waldgebiete Österreichs kennenzulernen. Wie immer gilt aber der Hinweis, dass diese Geschichte nicht über alles berichten kann, was der Kobernaußerwald zu bieten hat. Weiterlesen

Hostienschänder, Plättenfahrer und Moorbader: Rundfahrt durch das obere Innviertel

Gstaig, Oberösterreich, Innviertel, Wallfahrtsort

Fröhliche Engerl am Friedhof in Gstaig

Österreich | Oberösterreich | Innviertel | „Das Salz des Reisens sind die glücklichen Zufälle“ und wer am Maria-Himmelfahrtstag 2013 sich auf einen Ausflug ins obere Innviertel eingelassen hatte, dem waren glückliche Zufälle beschieden: ein erzählender Mesner, zwei aufgehängte Hochburger, eines der sieben Geißlein… begeben wir uns also auf einen unspektakulären, aber lohnenswerten Ausflug ins obere Innviertel.

Peter Pfarl schlägt in seinem Buch „Pilgerwege in Oberösterreich“ acht Wallfahrtsorte im Innviertel vor, die einen Besuch wert sind. Also auf zu einem Ausflug am Hochfest Maria Himmelfahrt durch das westlichste Gebiet Oberösterreichs, dem Innviertel, das auch so manch weltliches Erlebnis bietet.

Bricht man beispielsweise aus dem Salzburger Raum auf, könnte Ihr Ausflug so ablaufen: Die herrliche Kulisse der Berchtesgadener und Chiemgauer Alpen zur Linken geht es von Neumarkt am Wallersee los. Mattsee liegt konkurrenzlos schön im Vormittagslicht und gleich „hinter der Grenze“ zu Oberösterreich, bei Perwang, beginnt die beschauliche Hügellandschaft des Innviertels. Da stehen schmucke Bauernhöfe am Wegesrand, die Straße taucht in ein flaches Tal ein, um sich gleich wieder durch einen schattigen Wald ein paar Höhenmeter nach oben zu winden.

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