Frankreich: UNESCO-Auszeichnung und neue Impulse für den Tourismus

 Elsass, Strasbourg - Palais du Rhin © Philippe de Rexel OTSR

Elsass, Strasbourg – Palais du Rhin, ehemals Kaiserpalast, heute ‚Théâtre national de Strasbourg‘ © Philippe de Rexel OTSR

Frankreich | Salzburg | 12. März 2018 | Anlässlich der 41. Sitzung des UNESCO-Komitees in Krakau im Juli 2017 wurden weltweit 21 neue Kultur- und Naturgüter aufgenommen. Zwei von ihnen liegen in Frankreich, somit zählt das Land nun 43 UNESCO-Welterbestätten: weitere Teile von Straßburg und Taputapuātea, Polynesische Inseln. Weiterlesen

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51. italienische UNESCO-Welterbestätte

Cathedrale von Cefalù, Sizilien (Bildquelle: ENIT)

Italien | Sizilien | Das arabisch-normannische Palermo und die Kathedralen von Cefalù und Monreale wurden im Sommer 2015 von der UNESCO in die Liste der Welterbestätten aufgenommen und bilden somit den 51. Eintrag Italiens in der renommierten Liste.

An der nördlichen Küste Siziliens gelegen, umfasst das arabisch-normannische Palermo neun zivile und religiöse Gebäude, die auf das normannische Königreich von Sizilien (1130 bis 1194) zurückgehen: zwei Paläste, drei Kirchen, eine Kathedrale, eine Brücke sowie die Kathedralen von Cefalù und Monreale. Gemeinsam stellen sie ein außergewöhnliches Beispiel einer sozio-kulturellen Verschmelzung zwischen westlicher, islamischer und byzantinischer Kultur auf der Insel dar, die zur Bildung neuer Konzepte von Raum, Struktur und Dekoration sowie dem ergiebigen Miteinander von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion führte (Muslimen, Byzantinern, Juden, Lombarden und Franzosen).

Alle italienischen UNESCO Welterbestätten in der Übersicht.