„300 Jahre Maria Theresia: Strategin – Mutter – Reformerin“ über die Ausstellung und den Ausstellungskatalog

Maria Theresia 1717 – 1780 Strategin, Mutter, Reformerin

Maria Theresia im pelzverbrämten Kleid. Pastell auf Pergament von Jean-Ètienne Liotrad, 1743 (© Alexander Eugen Koller 2017, Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H.)

Österreich | Wien | Mai 2017 |  Vom 15. März bis 29. November 2017 zeigt eine Sonderausstellung an vier Standorten in Wien und Umgebung ein umfassendes Portrait von Königin Maria Theresia, ihres Lebens, ihres Wirkens und  ihrer 40jährigen Regentschaft. Dazu ist im Amalthea Signum Verlag Wien ein umfassender Ausstellungskatalog erschienen, über den ich hier ebenso berichten möchte.

Maria Theresia

Als Maria Theresia am 13. Mai 1717 in Wien zur Welt kam, war ihr Weg zu einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der europäischen Geschichte alles andere als vorgezeichnet. Die sogenannte „Pragmatische Sanktion“ verankerte die Unteilbarkeit der habsburgischen Gebiete und ebnete ihr letztlich als Frau den Weg zum Thron. Zur Durchsetzung ihrer Herrschaftsansprüche musste sie jedoch jahrelang kämpfen. Es war eine Zeit grausamer Kriege. Weiterlesen

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Spukguide Wien, wie gruselig es er wirklich? Ein Buch.

Titelbild „Spukguide“ (Quelle Uebereuter Verlag Wien)

Wien | 10. April 2017 | Der eine Spuk kommt im Stechschritt daher, im Kunsthistorischen Museum zischt der Geist und ob in der Augustinerkirche das bittere Weinen von Marie Louise oder Marie Antoinette stammt, weiß man nicht. Es soll einen amourösen Geist von Kaiser Franz Joseph geben und vieles mehr wird auf den rund 115 Seiten im Kleinformat (176 x 111 mm) dem Leser geboten.

Journalistisch sachlich geschrieben, aber leider ohne Namensnennung der Zeugen

26 Orte in Wien, an denen es, angeblich, spukt. Angeblich, weil die Ohren- und Augenzeugen zwar der Autorin namentlich bekannt sind, aber anonym bleiben möchten. Was ich nicht ganz verstehe. Denn wenn jemand etwas Unerklärliches wahrgenommen hat, dann kann er es doch erzählen und seinen Namen nennen.

Wie dem auch sei. Jeder Beitrag besteht aus einer Einleitung, wo sich der Spuk ereignete oder noch immer ereignen könnte. Der zweite Absatz beleuchtet die Geschichte des Ortes. Es folgt die „Spukwahrnehmung“ allgemein beschrieben und abschließend ein Zeugenbericht. In einem kleinen Infokasten gibt es Hinweise, ob und wann der Ort zu besichtigen wäre oder wo man weitere Informationen erhält oder nachlesen kann.

Stimmen die Zeugenberichte?

Die Texte sind fachlich sachlich gehalten und nicht theatralisch aufgebauscht. Hasmann ihre Bücher sind von dieser Warte her stets journalistisch einwandfrei. Lediglich bei den – anonymen – Zeugenberichten hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass diese Zeugen es so nicht gesagt haben. Ich meine damit die Ausdrucksweise. Mir kommt vor als hätten manche Zeugen einen oder zwei Sätze wohl gesagt, aber anders und sind im Buch von der Autorin umgeschrieben worden.

Bilder bei den einzelnen Spukorten sollen die Orte zeigen. Meist sind sie aber nicht eindeutig zu erkennen, da sie in einem Blaugrauton und teilweise abgedunkelt gedruckt wurden. Aber das tut dem soliden Grundaufbau des Buches keinen Abbruch – sie lockern einfach die Texte auf.

Bei den Quellenangaben beruft sich die Autorin meist auf eigene Bücher, bei den Literaturtipps gibt es noch weitere Autoren. Abschließend führt sie noch einige Internetlinks für Wien-Touristen an. Eine Übersichtskarte, wo sich die Spukwesen herumtreiben sollen, fehlt allerdings. Meine Hausgeister haben mitgelesen und meinen auch, das Buch ist ganz in Ordnung.

Information

Autorin: Gabriele Hasmann
Titel: Spukguide Wien
Untertitel: Die schaurigsten Plätze der Welt
ISBN: 978-3-8000-7669-7
2017 im Carl Ueberreuter Verlag Wien erschienen

Über die Autorin

Gabriele Hasmann wohnt in Baden bei Wien. Sie ist Journalistin, Autorin, selbstständige Ghostwriterin, Autorenmanagerin (www.wunschtext.at) und erfahrene Spuk-Jägerin. Sie hat bereits zahlreiche Bücher bei Ueberreuter veröffentlicht, zuletzt „Spuk in Wien“ und „Die spukenden Habsburger“.

Kleiner Wiener Museumsführer – ein Blick ins Büchlein

Titelbild des kleinen Wiener Museumsführer (Quelle Verlag Anton Pustet)

Ob Kaffee, Ziegelsteine oder Zauberkästen – in Wien gibt es Museen für fast alles, auch wenn sie nur wenige Menschen kennen. Dieser Band versammelt dreißig Geschichten über kleine Museen und die Menschen, die sie betreuen – von A wie Automatenmuseum bis Z wie Zahnmuseum.

Klein im Format, mit 30 Museen durchaus umfangreich

15,7 x 12 cm klein, im Buchdeckel ein Fenster ausgestanzt, um das „Fenster“ in die Welt der kleinen Museen aufzuklappen: Automaten- und Enkelkindermuseum, Fälscher-Museum, Kaiser-Franz-Joseph-Hutmuseum, Schnapsmuseum, Zahnmuseum oder Ziegelmuseum mögen jetzt beispielhaft für einen Auszug aus dem Inhalt sein. Weiterlesen

„Beautiful Girl“, ein Film über eine großartige Freundschaft

Beautiful Girl

„Beautiful Girl“, von links: Sulzer (Marlon Boess), Charly (Jana Naomi McKinnon) und „Carlo“ (Giacomo Pilotti) (Bildquelle: http://www.lunafilm.at, Urheber: Petro Domenigg)

Salzburg – Wien | Nach der Romanvorlage „Charlottes Traum“ drehte der Schladminger Jung-Regisseur Dominik Hartl einen berührenden Film, der die heutige Realität vieler Jugendlicher stimmungsvoll und gar nicht abgedroschen zeigt. Er wurde in Salzburg und Wien u. a. mit Förderungen der „Salzburg Location“ Land Salzburg gedreht und startet ab 16. Oktober 2015 in den österreichischen Kinos.

Vorpremiere im ältesten Kino Österreichs

Am 14. Oktober 2015 gab es im Salzburger Mozartkino, in dem 1905 F. X. Frieds »Original-Elektro-Biograph« erstmals „bewegte Bilder“ gezeigt wurden, die Vorpremiere des Films unter Anwesenheit des Regisseurs Dominik Hartl , der Salzburger Band „Steaming Satellites“, die für den Soundtrack verantwortlich ist und Alexander Krammer, Geschäftsführung Mozartkino. Weiterlesen

Ab April 2016 Direktflüge von Wien nach Toulouse und Bordeaux

Boeing 737-3B3(QC) der ASL Airlines France (Bild: Javier Bravo Muñoz GFDL 1.2 via Wikimedia Commons)

28. September 2015 | update 11. Februar 2016 | Nur mehr zwei Flugstunden von Wien in die zwei französischen Metropolen – zwei beliebte Urlaubsdestinationen im Südwesten Frankreichs, Bordeaux, bekannt für seine Weine und Toulouse, aufgrund seiner zahlreichen Bauwerke aus roten Ziegelsteinen „la ville rose“ genannt, werden zwischen 15. April  und30. September 2016 zweimal wöchentlich direkt von Wien aus angeflogen.

Die französische Fluggesellschaft Europe Airpost hat angekündigt, die letztes Jahr im Mai gestarteten Flugverbindungen fortzuführen.
Die Direktflüge können ab sofort über die Webseite www.europeairpost.com/en zum One-Way Tarif von EUR 79,- (inklusive Gebühren und Freigepäck) gebucht werden. Geflogen wird mit einer Boeing 737-300, die über eine Kapazität von 147 Sitzen verfügt.

Flugstrecke Wien – Bordeaux  (jeweils Montag und Freitag)
Abflug von Wien um 16.35, Ankunft in Bordeaux um 18.50 Uhr
Abflug von Bordeaux um 7.30 Uhr, Ankunft in Wien um 9.45 Uhr

Flugstrecke Wien – Toulouse (jeweils Montag und Freitag)
Abflug von Wien um 10.40 Uhr, Ankunft in Toulouse um 12.50 Uhr
Abflug von Toulouse um 13.35 Uhr, Ankunft in Wien um 15.45 Uhr

Fußballfans ermöglichen diese Direktflüge eine unkomplizierte Anreise zu den Matches der Fußball Europameisterschaft in Toulouse und Bordeaux, die zu den insgesamt zehn Austragungsorten der EURO 2016 gehören.

Der schöne Südwesten so nah

Seit 2007 UNESCO-Weltkulturerbe ist Bordeaux mit seinen weltberühmten Weinen, vielen Cafés, reiche Museen und lebendigen Plätzen ein spannendes und pulsierendes Reiseziel. Und die Atlantikküste mit der berühmten Wanderdüne ‚Dune du Pilat‘ und der Austernzucht in Arcachon sind nur einige Kilometer entfernt.

In die quirlige Stadt Toulouse mit ihren rosafarbenen Backsteingebäuden, wo Hausboote am überaus beliebten ‚Canal du Midi‘ anlegen, zieht es viele Städtetouristen. Die legendären Weitwanderwege durch die Pyrenäen begeistern Wanderer und Lourdes ist Anziehungspunkt für viele Pilger.

Mehr über den französisches Südwesten und seine Sehenswürdigkeiten in meinem Beitrag hier.