Zwei neue UNESCO-Stätten für Italien: das venezianische Verteidigungssystem und Buchwälder

 Friaul Julisch Venetien Palmanova, Friaul Julisch Venetien

Festungsstadt Palmanova, Friaul Julisch Venetien © Ecoplane

Italien | Salzburg | 12. März 2018 | Das UNESCO-Welterbekomitee hatte im Sommer 2017 im Rahmen seiner 41. Sitzung in Krakau 21 Stätten in die Liste des Welterbes aufgenommen. Italien kann sich über zwei neue UNESCO-Welterbestätten freuen: Zum einen wurde das venezianische Verteidigungssystem des 15. bis 17. Jahrhunderts in Italien (sowie Kroatien und Montenegro) ausgezeichnet. Zum anderen Aufnahme von Gebieten alter Buchenwälder und Buchenurwälder. Weiterlesen

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Fest der Heiligen Rosa in Viterbo, Italien, mit 30 m hohem Turm

Italien | Latium | Salzburg | 12. März 2018 |  Jedes Jahr am Abend des 3. September findet in Viterbo in der italienischen Region Latium ein einzigartiges Spektakel statt, das tausende Besucher aus aller Welt anzieht: zu Ehren der Stadtheiligen Santa Rosa wird ein fast 30 m hoher und 5 Tonnen schwerer Turm, die „Macchina di Santa Rosa“, durch das historische Zentrum transportiert.

Über 100 starke Männer, „Facchini“ genannt, sind notwendig, um die Macchina auf ihrem ca. 1 km langen Weg  durch die oftmals sehr schmalen Gassen zu tragen.  Alle fünf Jahre wird der Turm ausgewechselt und ein neuer Designwettbewerb von der Stadt in der Nähe des Bolsena-Sees ausgeschrieben. Die Tradition reicht laut einer Legende zurück auf das Jahr 1258, als Papst Alexander IV nach einem Traum den Leichnam der heiligen Rosa von der Kirche Santa Maria in Poggio zur Kirche Santa Maria delle Rose überführen ließ.

Die Prozession wurde 2013 von der UNESCO in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen.

Weitere Infos:
www.visitlazio.com/de/feste-popolari/-/turismo/615370/viterbo-macchina-di-santa-rosa
www.visit.viterbo.it

Italien bietet viele romantische Orte um “Ja” zu sagen

Italien zum HeiratenItalien | Salzburg | 12. März 2018 | Es gibt nur wenige Länder auf der Welt, die so viele romantische Plätze besitzen wie Italien und wie gemacht sind für Verliebte und Heiratswillige. Ob eine Vintage Hochzeit auf einem Landgut in Umbrien oder der Toskana oder ein rauschendes Fest in einem Palazzo in Venedig, ob alpin in einem gemütlichen Holzchalet in den Alpen oder mediterran am Strand in Süditalien, das Angebot für den schönsten Tag im Leben ist riesig.

Laut einer Studie des Observatory on Marriages Abroad sei Italien das beliebteste Land in Europa für für ausländische Hochzeitspaare geworden. So zählen auch viele Prominente wie Brad Pitt, Justin Timberlake, George Clooney und einige Fußballer der deutschen Nationalmannschaft zu den Hochzeitspaaren, die für ihren großen Tag eine italienische Lokalität wählten. Die gefragtesten Regionen sind die Toskana, die Amalfiküste, Venedig, Umbrien und die Oberitalienischen Seen. Weiterlesen

Golf von Neapel und Cilento – zwei Reiseführer des Michael Müller Verlags

Im Cilento: Strand von Palinuro mit Blick nach Norden, ganz leicht erkennt man noch die Halbinsel von Sorrent (© 2009 Gino Cianci, Fototeca ENIT).

Italien | Kampanien | 6. Dezember 2017 | Mit der Dorfjugend in einer Camorra-Hochburg hatte er belegte Brote gegessen, damals bei seiner ersten Reise an den Golf von Neapel. Später fuhr er mit einem betagten FIAT ins Hinterland im Cilento. Beide Erlebnisse beschreibt der Reiseführer-Autor Andreas Haller einleitend in den beiden von mir nun näher beschriebenen Reiseführern über Gebiete in Süditalien. Weiterlesen

Grado, der Strand Mitteleuropas – ein Buchtipp

Grado, der Strand Mitteleuropas

Das Titelbild des Buches „Grado, der Strand Mitteleuropas“ zeigt oben ein Plakat des „Seebad Grado. Österreichisches Küstenland“ von Josef Maria Auchentaller aus dem Jahr 1906. Unten sieht man ein Bild vom Hauptstrand „Spiaggia Principale“ in der Nachsaison 2015, eine Aufnahme von Manfred Bockelmann.

Italien | Friaul-Julisch Venetien | Grado | 22. Mai 2017 | Grado, das bedeutet: Strandvergnügen und Jugendstil-Villen, verträumte enge Gässchen in einer bis heute perfekt erhaltenen historischen Altstadt, Fischerdorfidylle und regionale Küche – und nostalgische Kindheitserinnerungen. Ich möchte heute ein Geschichtsbuch-Bildband, inhaltlich und drucktechnisch auf sehr hohen Niveau von diesem Fischerort und Seebad vorstellen. Dieser erste Prachtband über das traditionelle Seebad an der Adria  bietet  zahlreiche bislang unveröffentlichte Abbildungen.

Das traditionsreiche Seebad an der nördlichen Adria hat eine turbulente kulturhistorische Vergangenheit. Der Herausgeber des Buches, Peter Weinhäupl ,folgt den Spuren des Wiener Secessionisten Joseph Maria Auchentaller, der um 1900 Grado in seinen Gemälden festhielt und die Wiener Kunstszene in die Lagunenstadt lockte. 1915 von Österreich kampflos aufgegeben, erlebte Grado nach der Vereinigung mit Italien anfangs die große Depression, dann die „goldenen“ 1920er und 1930er Jahre. Weiterlesen